Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abschied nehmen, 26. April 2007
Es gibt Abschiede, die sich vermeiden lassen, es gibt welche, die man hinauszögern kann, es gibt fröhliche Bis-bald-Abschiede und unendlich traurige Nie-wieder-Abschiede.
Herr Hatt ist keiner, der gut Abschied nehmen kann. Er sagt immer "Bis bald", auch wenn klar ist, dass es ein endgültiger Abschied ist. Aber Herr Hatt, plötzlich mit einer fatalen Herzschwäche konfrontiert, muss lernen, Abschied zu nehmen, muss lernen, mit dem Nie-Wieder umzugehen. Und wir Leser begleiten ihn während dieses Lern- und Einsichtsprozesses. Mit ihm gemeinsam gehen wir in und mit seiner Erzählung alle Abschiede seines Leben noch einmal durch, um am Ende mit ihm zusammen zu erkennen, dass es möglich ist, freiwillig loszulassen, statt zwangsweise abgetrennt zu werden von einer Liebe, einem Kind oder dem Leben.
"Bis bald" ist m.E. das ernsthafteste Buch Werners, eines, das den Leser zwar auch mit Klugheit und schönen Sätzen einfängt, aber nicht wie seine anderen Bücher in eine Leichtigkeit entlässt, sondern bei der Sorge ums eigene Leben packt und am Ende eiskalt erwischt.
Eine kluge Erzählung voller uneitler Einsichten, trauriger Wahrheiten und sich einbrennenden Gedanken zum Thema Loslassen und Sterben.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erträgliche Leichtigkeit, 31. Oktober 2004
Das Buch, das mancher gern schriebe, wenn er's könnte: lakonisch, treffsicher, unangestrengt lustig dem Sterben begegnend. Und wohllautend. Werner - vermutet man - hat sich die Sätze selbst vorgelesen, wieder und wieder, bis endlich jedes Wort den Platz gefunden hatte, an dem es sich am wohlsten fühlt. Leichtigkeit erreicht nur, wer es sich selbst schwer macht, zum Nutzen des Lesers. Was könnte man nicht ausschütten an Schicksalsgetön über die entscheidenden Tage im Leben des herzkranken Lorenz Hatt. Der allerdings, wie sein Autor, hasst die schiefen Klänge und die überlauten, auch wenn er deutlich genug werden kann, etwa im Reden über die weniger netten Seiten der Schweizer Heimat. Wie er über die letzten Dinge spricht, mit warmer Ironie und entspanntem Ernst, und den Leser beiläufig verleitet, sich ein paar sehr nötige Gedanken zu machen über die eigenen Prioritäten - das ist erstaunlich. Einmalig auch in dem Sinne, das ich, ein Vielleser durchaus, dergleichen noch nirgends gefunden habe. Eine Entdeckung!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
einfach Klasse, 23. November 1999
Von Ein Kunde
Themen, die uns alle beschäftigen: Tod, Liebe, Schuld, Individualismus und das sich Verabschieden von der Welt. Markus Werner relativiert Ernsthaftes mit komischen Elementen.
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