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Zwölf Stühle: Roman
 
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Zwölf Stühle: Roman (Taschenbuch)

von Ilja Ilf (Autor), Thomas Reschke (Autor), Jewgeni Petrow (Autor)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Sammlung Luchterhand (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630620671
  • ISBN-13: 978-3630620671
  • Originaltitel: Dvenadcat'stul'ev
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 23.259 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Pflug und Hammer", der Genossenschaftsladen ist wegen Inventur drei Wochen geschlossen. Ein Fass verdorbenen Kohls, das die Belegschaft anschließend auf den Hinterhof kippen muss, lässt 250 edle Zuchtkaninchen, die sich an der Mahlzeit gütlich tun wollten, elend dahinscheiden. Alltag im nachrevolutionären Russland.

Angesichts solch effektiver Planwirtschaft in der Kreisstadt N., einem Nest voller Friseurläden und Bestattungsinstitute, in dem sonst nur noch der Alkoholismus regiert, kann man verstehen, warum eine vollständige, von allen Zensureingriffen bereinigte Fassung der Zwölf Stühle, immerhin 1928 geschrieben, in Russland erst im Jahre 1997 freigegeben wurde.

Dabei ist das erst der Anfang: Genosse Worobjaninow, im heruntergekommenen Standesamt von N. zuständig für Todesfälle und Eheschließungen, erfährt am Sterbelager seiner aristokratischen Schwiegermutter, dass die listige Alte in einem von zwölf Stühlen ihre Familienjuwelen versteckt hat. Natürlich sind die Stühle inzwischen in alle Winde verstreut. Was nun beginnt, ist eine wüst-lustige Schnitzeljagd quer durch Mütterchen Russland, die einer amerikanischen Screwball-Comedy in nichts nachsteht. Da eine solche Schatzsuche naturgemäß viele Interessenten anzieht, hat der tumbe Worobjaninow sehr bald den Kleinganoven und "großen Kombinator" Ostap Bender, sowie Väterchen Fjodor, einen gerissenen Popen am Hals, die beide Eigenbedarf anmelden.

Ilf und Petrows Roman, der auch mehrfach verfilmt wurde, hat eine komplizierte Editionsgeschichte. Ursprünglich in einer Wochenzeitschrift erschienen, verschlug es den jeweiligen Machthabern bei der Lektüre den Atem. Ihre Propagandaabteilungen hatten nämlich ein gänzlich anderes Russlandbild entworfen. In der Folge wurde von wechselnden Regimes an dem Werk herumgestrichen, was das Zeug hielt.

Sie alle hatten keine Chance, denn nun liegt der Roman in seiner ursprünglichen Fassung vor. Eine witzig-skurrile Krimi-Odyssee durch ein mehr als marodes Russland voller Grenzdebiler, an der sich selbst ein John Irving noch schulen könnte. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Pressestimmen

"... das lustigste Buch Rußlands ..." (Die Zeit )

"... eine sowjetische Spitzbuben- und Gaunergeschichte, einzig in ihrer Art, in Rußland ein moderner Klassiker." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geldgier, Dummheit, Frechheit..., 13. Oktober 2006
Von Mc Bigmac (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
..... gab es vor 80 Jahren schon im Übermass und dieser Roman, 1928 geschrieben, lässt sich von den Charakterzeichnungen her ohne Abstriche in die heutige Zeit übernehmen. 80 Jahre alt ist dieses Buch und kein bisschen antiquiert !

Ilf und Petrov entwarfen eine skurille, schräge und enorm witzige Jagd nach einem Juwelenschatz im nachrevolutionären Russland: Drei Gauner stolpern von einem Abenteuer ins andere und begegnen auf ihrer atemlosen Suche einem Sammelsurium an absonderlichen, gestörten, egomanen, durchgedrehten Zeitgenossen.

"Zwölf Stühle" ist eine der vergnüglichsten Beschreibungen der turbulenten Zustände in der jungen Sowjetunion der Zwanziger Jahre, und verknüpft in spektakulärer Weise die Dramaturgie einer Schatzsuche und Verfolgungsjagd mit einer dichten Bilderwelt von Personen und Orten, Szenen und Ereignissen - ein kunterbuntes Puzzle der witzigen Art, welches sich auf eine liebevolle Art über seine Protagonisten lustig macht und gleichzeitig die herrschenden Verhältnisse wiedergibt, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprachen.

Aufgrund dieser, der Propaganda entgegengesetzer Zeichnung, wurde das Buch verstümmelt, zensuriert, zerfleddert. Wer sich davon ein Bild machen möchte, kann die Neuübertragung mit einer alten Ausgabe zu vergleichen, bei der aus Zensurgründen viele Zeilen, ja ganze Episoden und Kapitel wegzensiert wurden. Sofern die wieder aufgenommenen Textstellen mindestens die Länge eines Satzes haben, wurden sie im Variantenverzeichnis unter den entsprechenden Seitenzahlen und durch die Markierung von Anfang und Ende der jeweiligen Passage aufgeführt.

"Zwölf Stühle" ist eine enorm lustige Realsatire die sich auch jetzt, nach so langer Zeit, immer noch flüssig und erheiternd nachlesen lässt. Wer schräge Figuren in ebensolchen Geschichten liebt, wird mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genial!, 18. Februar 2007
Das gibt es selten, dass man beim Lesen eines Buches vom Anfang bis zum Schluss nur noch lachen kann. Und das liegt nicht einfach nur an den witzigen Situationen, in die die Protagonisten immer wieder geraten, sondern generell an der Sprache, in der das Buch geschrieben ist.

Ich finde es sehr schade, dass die Fortsetzung "Das goldene Kalb" im deutschen Handeln schon lange nicht zu finden ist. Das Buch ist nicht weniger witzig als das erste und in Russland genauso beliebt.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Köstlich!, 15. Dezember 2003
Dieses Buch ist eines der lustigsten Bücher, die die russische Literatur je zustande gebracht hat!!! Nicht von ungefähr gelten die Autoren Ilf und Petrow im heutigen russland immer noch als ungeschlagene Meister der Satire und des tiefsinnigen Humors! Soviel zur russischen Fassung
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5.0 von 5 Sternen Ein Humorklassiker der frühen Sowjet-Literatur
Zwei schräge Gestalten - ein ehemals Adliger und ein versierter Straßen-Ganove - jagen einem Schatz nach. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von A. Bodelschwingh veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Klappentext - alle bisher aufgeführten Texte beziehen sich wohl auf ein anderes Buch ....
Folter, Verfolgung und Verbrennungen bringen Leid und Entsetzen über die Menschen im Schottland des siebzehnten Jahrhunderts, in dem erbarmungslos Jagd auf Hexen" gemacht wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von Johannes Möhring

4.0 von 5 Sternen Geschichte ist zwar genial , aber das Buch ist das nicht
Wie kann es sein ?

Sehr einfach : das ist alte volle fassung
und die ist zu lang ! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2006 von Ralf

5.0 von 5 Sternen Eines der lustigsten Bücher, die ich kenne.
Das nachrevolutionäre Russland satirisch betrachtet, das genau so gut einen weltfremden Beamtentyp wie den Helden Worobjaninew hervorbringt, aber auch den verarmten, gierigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2003 von Bettina Licht

5.0 von 5 Sternen Wirklich empfehlenswert!
Die beiden Autoren sind Meister, was humorvolles Schreiben verbunden mit einem spannenden Inhalt angeht. Lesen Sie weiter...
Am 8. Februar 2002 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine Screwball-Komödie in Rußland
Dieser Roman diente bereits als Vorlage zu vielen Verfilmungen. Dabei unterlag das Buch lange Zeit in der Sowjetunion einem Druckverbot. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2002 von slue01

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