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Jesus
 
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Jesus (Gebundene Ausgabe)

von Klaus Berger (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 704 Seiten
  • Verlag: Pattloch; Auflage: 1 (23. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629008127
  • ISBN-13: 978-3629008121
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 16,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 340.552 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Klaus Berger ist der »große alte Mann« der Jesusforschung. Hier legt er die Summe seiner lebenslangen Forschung vor, die so überraschend ist, dass dieses Buch eine heftige Kontroverse in den Feuilletons hervorrufen wird. Christen wie Skeptiker wird es dazu herausfordern, sich mit der Urgestalt des Christentums ganz neu zu beschäftigen. Der Sprengstoff: Bis heute ist unklar, welche Jesusworte wirklich von Jesus sind und welche nachträgliche Erfindungen der Jünger sind. Das öffnete Ideologen, die alles und jedes in Jesus hineinlasen, Tür und Tor.

Berger brandmarkt die Scheuklappentheologie der Rationalisten, für die es »Wunder« nicht geben darf. Und er schreibt »das erste postmoderne Jesusbuch«, indem er »Mystik« als gleichwertigen Erkenntniszugang zu Jesus einfordert.



Über den Autor

Klaus Berger, emeritierter Prof. für neutestamentliche Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Heidelberg, gilt international als einer der führenden Neutestamentler. Der streitbare und wortmächtige Theologe gilt - Glücksfall für einen Wissenschaftler - als brillanter Autor, der in einer Fülle von Büchern und kontroversen Beiträgen (etwa in der FAZ) immer wieder die öffentliche Auseinandersetzung sucht. Sein Bestseller "Jesus" (35.000 verkaufte Exemplare), der ein großes Medienecho hervorgerufen hatte, erschien bei Pattloch 2004. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Muss man sich für 28 Euro so provozieren lassen?, 15. Mai 2005
Das Buch mit dem einfachen Titel "Jesus" hat 704 Seiten und kostet 28 Euro. Schon beim kurzen Blättern in der Buchhandlung war es ein Schatz, der geborgen werden musste. Es bietet dem Leser Antworten über Jesus an, die von Berger fundiert begründet werden, jedoch jederzeit Raum für eigene Gedanken lassen. Hier erzählt uns ein Autor, der sich Zeit seines Lebens mit Jesus befasste, seine Geschichte(n) von und über Jesus, als Theologieprofessor, als Seelsorger und als Mensch. Dabei hebt sich das Buch eklatant von sonstigen, mir bekannten Jesusbüchern ab: durch enorme Objektivität und Zeitlosigkeit. Objektivität, da ein unablässiger, ständiger und wortgetreuer Bezug zum Alten und Neuen Testament zitiert wird. Zeitlos, da sich Berger bewusst vom aktuell modernen Jesus trennt. Er bringt-gleich einem unerbitterlichen Chirurgen- dem Leser die Radikalität, Unberechenbarkeit und Größe Gottes nah. Dies provoziert und fordert heraus, macht aber auch deutlich: Berger redet keinem nach dem Mund und verficht nachhaltig seine Positionen, auch wenn sie für den Leser oft unbequem sind. Jesus ist Gottes Sohn und als solchen können wir ihn nicht nach unserem Holz zurecht schnitzen. Gott und Jesus sind im Gegenteil geheimnisvoll und oft genug nicht berechenbar. Wir können sie nicht "fassen". So kann man nicht einfach Passagen aus dem NT streichen, weil sie uns nicht ins Konzept, ins Leben passen. Heute streichen wir diese Passagen, weil sie gewiss nur nachträglich von christlichen Gemeinschaften dazugetextet wurden, und in 10 Jahren überlegen wir uns das ganze wieder anders herum. So kann man Jesus Auftrag verwässern und wird ihm in keinster Weise gerecht.

Das Buch ist übersichtlich in verschiedene Kapitel gegliedert, die gut zum Querlesen und wiederholten Lesen geeignet sind. Dieses Werk ist ein bedeutender Meilenstein der theologischen Literatur und muss meines Erachtens immer wieder hervorgeholt und studiert werden. Ich würde mir wünschen, jeder Katholik oder Protestant (Berger ist evang. Theologieprofessor) würde sich an Bergers Thesen reiben. Ein großes Buch! Vielleicht auch für Christen, die mal was anderes als Papst Benedikt lesen möchten?

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64 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Jesusbuch als Weihnachtsgeschenk?, 13. Oktober 2004
Wär das nichts für Sie? Ich hoffe wohl doch. Als Vorgeschichte: Jetzt bin ich seit 10 Jahren Pfarrer und habe noch nie einen Tipp für Weihnachten abgegeben. Ich dachte immer, es gibt genügend Ratgeber in den diversen Medien, die Ihnen irgendwelche Empfehlungen nahe legen. Jeder wird seinen persönliche Vorlieben in diese Ratschlag einfließen lassen, ich natürlich auch. Aber heute kann ich nicht anders, da ich selber so begeistert und aufgewühlt bin. Ich muß es einfach tun: Ich möchte Ihnen - um Sie gleich vorweg zu warnen, damit Sie wissen, auf was Sie sich einlassen - 704 Seiten empfehlen. Das für mich ultimative Jesusbuch ist erschienen vom einzigen Katholiken, der auf dem neutestamentlichen Lehrstuhl einer Evangelischen Fakultät, nämlich in Heidelberg, sitzt. Es hat den Titel schlicht und einfach "Jesus". Der Autor möchte uns Menschen heute sagen, was wir von Jesus haben können. "Ich möchte Menschen antworten, die zu Recht fragen, ob Jesus noch irgendeine Bedeutung für sie hat." In seinem Buch stellt er sich unter anderem folgende Fragen stellen: Wie kann ich bei Jesus beten lernen? Wie werde ich mit Jesus glücklich? Wie wörtlich kann und darf ich Jesus nehmen? Wie kann ich mit Jesus leben und sterben? Inwiefern ist Jesus "die Wahrheit"?Antworten, teilweise sehr überraschende, gibt da nicht etwa KLaus Berger, sondern das neue Testament. Jesu Lebensphilosophie kann jedenfalls auch für uns etwas werden.
Ich verspreche es Ihnen: Sie werden sich an diesem Buch reiben. Es wird keine einfache Lektüre werden, aber Sie werden etwas davon haben. Ich, jedenfalls kann Ihnen dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Es wäre schön, wenn Sie damit "heilvolle" Erfahrungen machen.
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55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was Sie von Jesus haben?, 1. Januar 2005
Von Ein Kunde
Kein Untertitel, der die Sache einschränkte. Einfach "Jesus". Klaus Berger hat eine Summa vorgelegt. Auch wenn in den nächsten Tagen weitere Arbeiten von ihm erscheinen sollten, so ist ein solches Jesus-Buch für den Neutestamentler nicht mehr zu überbieten.

Die Summe seiner Arbeit an der Schrift auf 700 Seiten?

Ja und nein. Tatsächlich geht in dieses Werk all das ein, was Berger und viele andere erforscht haben. Aber nein: Es ist kein Thelogenausbildungswälzer daraus geworden, sondern ein sehr persönliches und engagiertes Buch, das sich ausrücklich an Laien richtet. Wenn es denn mal zu theologisch wird, erklärt der Autor immer, was gemeint ist. Der Leser spürt, dass hier jemand schreibt, der von Jesus bewegt wird und der als Wissenschaftler und Mensch immer auf dem Weg zu diesem Jesus war und ist. Etwas von dieser Begeisterung überträgt sich durchs gedruckte Wort, zumal oft durchscheint, dass es kein Buchwissen ist, das ausgebreitet wird, sondern Erfahrenes, durch mancherlei Stürme des Lebens Geprüftes.

Das Buch ist dennoch sperrig wie sein Gegenstand, widerständig wie sein Autor, der keinem Streit aus dem Weg geht.
Berger nutzt die Gunst der Stunde. Ein "postmodernes Jesusbuch" habe er geschrieben, bekennt er, und man meint ihn schmunzeln zu sehen. Aus dem Zustand der Nachmoderne leitet er mit entwaffnender Chuzpe für sich die Erlaubnis ab, zweihundert Jahre "vernünftige Theologie" zu bestreiten und noch einmal, ein paar Minuten vor Lessing, anzufangen.

So kann er sich Faszinierendes leisten: Eine Absage an christliche Beliebigkeitsprophetie. Eine Abrechnung mit der "Entmythologisierung": Wer sagt denn, dass unser venünftelndes Weltbild das letzte Wort haben muss? Im Zuge solch inkorrekter Denkweise setzt Berger mit großem Ernst den Wunderglauben wieder in sein angestammtes Recht, rehabilitiert die Volksfrömmigkeit und die Hierarchie der Männer in der katholischen Kirche und holt das Christentum aus der Kuschelecke. Er führt den Leser so nah an den Katholizismus heran, dass er einem bekennenden Protestanten sympathisch wird - selbst wenn er provokativ die Versuche des ökumenischen Abendmahls als "verfrüht" bestreitet.

Berger wäre gerne Priester geworden und erzählt freimütig von seiner katholischen Sozialisation, die nichts anderes denkbar werden ließ. Und oft wird sichtbar, dass er das Mönchtum für die eigentliche Lebensweise hält - verheiratet wie er ist. Seine Dissertation gefiel den Kirchenoberen nicht, so dass an ein Priesteramt nicht zu denken war. Als Wissenschaftler pflügt er nun den Acker der Schrift, um ihren Schatz zu heben. Und er hebt, ohne Scheu und ohne Scheuklappen.

Was die Gemüter erregen könnte: Er nimmt die Dämonen, selbst den Oberdämon Teufel ernst, weil er an die Kraft der Bilder glaubt, die hier spürbar ist. Psychologisierungen bekämpft er heftig. Lieber ist ihm ein demütiger Blick auch auf die dunklen Seiten Gottes, als dass er ihn verniedlicht oder ins warme Innere verlegt. Sola scriptura!
Überdies: Für Berger geht es immer "um Leben oder Tod". Glauben ist existenziell, der Erlösung steht die Verdammnis immer noch gegenüber. Erlösung in der Annahme von Gottes Liebe, Verdammnis in ihrer bewussten Verweigerung. Wobei die Hölle gesehen wird als Spiegel, in dem der Täter gezeigt bekommt, was er anderen antut - damit er von seinem Tun ablasse.
Ach ja: Ablasse - Bergers Kirche ist die römisch-katholische. Und sie ist in seinen Augen die allein seligmachende - auch wenn er das so nicht sagt. Er möchte mit dem selbstbewussten Beharren auf seinem Glauben den Dialog mit den konkurrierenden Religionen aufnehmen. Er fürchtet, dass ein schwammiges Gefühls-Christentum dem Ansturum des Islam nicht gewachsen ist, weil dessen gelebte Frömmigkeit bis jetzt einfach stärker sei. (Ein Gegenmittel gewünscht? Das Stundengebet wieder entdecken!)

"Schöne" Themen sind auch Jesu Stellung zum Geld und zur Anlage von Vermögen. Oder sein Umgang mit Frauen. Oder: Was taugt Jesus als Lehrer der Lebenskunst?

Neben solchen "modernen" Themen stehen klare Aussagen zur Leid-Thematik oder zum Tod und seiner Überwindung. Ein Stichwortregister erschließt das Ganze, aber ich habe das Buch von vorn bis hinten begeistert durchgelesen, wie ein verständliches Lebenswerk eben. Dabei stört (selten) die ein oder andere Wiederholung von offenbaren Lieblingsthemen des Heidelberger Professors.

Nein, hier wird kein Fundamentalismus gepredigt. Mit Berger kann man keine Kreuzzüge beginnen. Aber man kann sich bei ihm besinnen auf Gott.

Der Buchfink meint: Unbedingt lesen!

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