Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pure Faszination!!!, 4. Januar 2006
Hier ist das ultimative Buch über die Geschichte des Automobilbaus. Faszinierend gestaltet, mit wunderschönen Bildern, angefangen vom ersten patentierten „Benz Patent Motorwagen“ aus dem Jahr 1886. Es folgt die rasante Entwicklung über die folgenden Jahre bis in die Neuzeit von 1975. Die Liebhaber von Oldtimern kommen hier voll auf ihre Kosten. Sie werden nicht genug bekommen, die traumhaften Wagen sich immer wieder anzusehen. Doch auch die Geschichte kommt nicht zu kurz. Zu jedem Fahrzeug gibt es eine Beschreibung der Modelle sowie geschichtliche Informationen. Außerdem werden folgende Angaben gemacht: - Modellbezeichnung - Hubraum / Zylinder - PS / KW - Bauzeit (von - bis) - gebaute Stückzahl Leider wurde nur in wenigen Fällen eine Angabe über die damaligen Preise gemacht. Die hätten mich auch noch interessiert. Die Modelle sind in einzelnen Epochen (z.B. von 1886 – 1920, 1920 - 1930 usw.) jeweils nach Ländern in alphabetischer Reihenfolge abgebildet. Mir hätte eine Abbildung nach Entwicklungsjahren besser gefallen. Trotzdem gibt das der Faszination keinen Abbruch. Ein kleiner Auszug aus dem Inhalt, der vielleicht Lust auf mehr macht: ... „Der Benz Patent-Motorwagen Nummer Eins geriet schnell in die Ecke der Fabrik, weil Benz aufgrund der gemachten Erfahrungen in rascher Folge neue Modelle baute, die zwar nicht grundlegend anders waren, aber durch stärkere Motoren und robustere Fahrgestelle glänzten. Nummer Zwei erhielt einen 1,5 PS Motor, Nummer Drei einen mit 2 PS. Der hatte mittlerweile ein Leistungsgewicht von nur noch 42 Kilogramm pro PS und war mit seinen 500 Umdrehungen der erste leichte, schnell laufende Motor von Benz.“ ...
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2.0 von 5 Sternen
Ein umfangreiches Buch mit Schwächen, 1. Januar 2010
Ich besitze bereits das Buch "1000 Flugzeuge", von dem ich aufgrund der hohen Qualität des Inhalts und der Bilder sehr angetan war. Dieses Buch vom Autor Rolf Berger bietet ein breites Spektrum an Flugzeugen aus aller Welt und vermittelt dazu objektiv recherchierte Hintergründe zur Entstehungsgeschichte.
Entsprechend freute ich mich als ich das Buch "1000 Automobile" vom Autor Reinhard Lintelmann geschenkt bekam, da ich von diesem Buch Ähnliches erwartete. Ich kann mich für Autos aus aller Welt begeistern und kenne mich besonders gut mit Automobilen aus dem ehemaligen Ostblock aus. Ich freute mich, auch dazu ein paar Autos in diesem Buch zu finden, da dies nicht immer selbstverständlich ist.
Bei genauerem Lesen der Texte zu PKW Typen von Trabant und Wartburg, welche aus der DDR stammen, stellte ich allerdings fest, dass die dem Leser gebotenen Informationen zum Teil falsch sind, wichtige Informationen fehlen und die Texte mit vielen negativen Adjektiven ausgeschmückt wurden.
Hier ein paar Beispiele dazu:
- S. 210, Wartburg Sport 313-1: Der Autor schreibt zum Wartburg Sport 313-1, dass er nur von einem Dreizylinder Zweitakter angetrieben wird, der sich "bemühte" das Auto auf 145 km/h zu bringen.
Es sei angemerkt, dass es Ende der 50er bzw. Anfang der 60er Jahre durchaus üblich war, Zweitaktmotoren zu verbauen.
Im Saab Sonett 1, welcher auf Seite 266 vorgestellt wird, wird ebenfalls ein Dreizylinder Zweitaktmotor verbaut, der, wie der des Wartburgs, auf DKW zurückgeht. Doch hier wird die Wahl des Motors nicht kritisiert und neutral festgehalten, dass das Auto 160 km/h schnell war. Das ist verwunderlich, da es sich beim Saab immerhin um einen reinrassigen Sportwagen handelt und beim Wartburg nur um einen Roadster.
- S. 203, Trabant P50: Der Autor schreibt, dass dem Trabant der offizielle Weg in den Westen so gut wie verschlossen blieb und der Bau der Mauer die Exportversuche blockierte, was nicht zu trifft. Der Trabant wurde, wenn auch in geringen Stückzahlen, in die BRD, nach Skandinavien, in die Schweiz und in die Benelux-Länder exportiert und zwar auf offiziellem Wege.
- S. 202/ 308: Der Trabant P50/ P601 wird vom Autor lapidar als "Plastikauto" bezeichnet, was falsch ist. Per Definition handelt es sich bei der Beplankung aller Trabanttypen um einen Faserverbundwerkstoff (baumwollverstärktes Phenoplast), doch das klingt wohl zu fortschrittlich.
Statt sich mit Polemik gegen das Fahrzeug aufzuhalten, hätte der Autor den Leser besser über internationale Motorsporterfolge des Trabants informieren sollen, so wie er es bei anderen Fahrzeugen auch getan hat. Hervorzuheben sind der Doppelsieg auf dem Nürburgring bei der Rallye-Hanseat sowie mehrere Klassensiege bei der Rallye Monte Carlo und der Semperit-Rallye in Österreich. Seit 1960 startete das Sachsenring Werkteam bei Rallyes. In 30 Jahren Rallyeeinsatz wurden in 13 Eu-Ländern, bei 845 Starts, 8 Gesamtsiege, 177 Klassensiege, 110 zweite und 83 dritte Plätze eingefahren.
- S. 202/ 203/ 308: Bei einer Vielzahl sehr guter Bilder anderer Autos verwundert es, dass von den Trabanttypen ausschließlich Bilder zu sehen sind, die die Fahrzeuge von vorne oder von der Seite zeigen. Perspektiven also, die denkbar ungeeignet sind, um dem Betrachter ein Auto zu präsentieren. Die Krönung stellt eine Frontalaufnahme des P50 dar, der, mit abblätterndem nicht originalem Lack und mit Laub bedeckt, offensichtlich seine besten Jahre längst hinter sich hat. Ein paar Seiten weiter werden vom VW Käfer auf vier Seiten sehr gute, annährend isometrische Aufnahmen von allen möglichen Karosserievarianten gezeigt.
Heutzutage ist es so leicht wie nie zuvor, an Informationen und Bildmaterial zu kommen und genügend Publikationen zum Thema gibt es auch, weshalb es nur schwer vorstellbar ist, dass die Texte zu den genannten PKWs aufgrund von Informationsmangel so fehlerhaft sind. Mir als Leser drängt sich deshalb der Verdacht auf, dass der Autor latent versucht, politische Ansichten auszudrücken. Diese Ansichten kann der Autor ruhig haben, nur ist dieses Buch, in dem es darum gehen sollte, den Spaß am Automobil zu vermitteln, nicht die richtige Plattform, um eigene politische Meinungen zu verbreiten. Ich halte es für falsch, Autos aufgrund ihrer Herkunft in ein negatives oder positives Licht zu rücken, je nachdem, ob das Herkunftsland genehm ist oder nicht.
Aufgrund der genannten Mängel, vergebe ich nur 2 Sterne für ein ansonsten gelungenes Buch.
Wem es genügt, technische Daten zu lesen und zum Großteil gelungene Bilder anzusehen, dem sei dieses Buch empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen
sehr umfangreiches Buch, 27. Februar 2009
Es ist wie gesagt ein sehr umfangreiches Buch.
Ein super Nachschlagewerk und ein muß für jeden
Oldtimer bzw. Autofan.
Ich hätte mir vielleicht noch mehr amerikanische
Autos gewünscht. Nicht nur die bekantesten Amis.
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