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Die Uhrwerk Orange
 
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Die Uhrwerk Orange (Gebundene Ausgabe)

von Anthony Burgess (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 222 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta, Stgt. (April 1999)
  • ISBN-10: 3608957421
  • ISBN-13: 978-3608957426
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 1.008.403 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 28 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Klassiker des 20. Jahrhunderts > Internationale Autoren > Burgess, Anthony

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Uhrwerk Orange
OT A Clockwork Orange OA 1962 DE 1972Form Roman Epoche Moderne
In Uhrwerk Orange, seinem bekanntesten Ro-man, setzte sich Anthony Burgess mit der Frage auseinander, inwieweit die persönliche Willensentwicklung des Menschen von den Machtinstrumentarien einer konventionalisierten und mechanisierten Gesellschaft gesteuert werden kann. In der gleichermaßen Grauen erregenden wie faszinierenden Schilderung unterschiedlicher Gewaltformen – einer individuellen, entfesselten Brutalität einerseits und einer staatlich kontrollierten Gewaltanwendung andererseits – erzählt dieses sprachlich innovative Werk von der höllenhaften Identitätssuche des Ich-Erzählers Alex.
Inhalt: Allabendlich trifft sich der 16-jährige Alex mit seinen »Droogs« Pete, Georgie und Dim in der Korova-Milchbar, von wo aus sie zu ihren Beutezügen durch die nächtliche Großstadt aufbrechen. Die vierköpfige Gang, die Nadsat, einen von Burgess genial konzipierten, slawisch geprägten Teenagerslang spricht, wird von pathologischer Gewaltlust getrieben. Der Roman beginnt mit der Schilderung eines Abends, an dem Alex mit seinen Kumpanen einen alten Mann auf der Straße niederschlägt, ein Geschäft überfällt, in ein Privathaus eindringt und die Hausherrin brutal vergewaltigt. Alex’ zunehmende Gewaltbereitschaft gipfelt am nächsten Abend in dem Mord an einer alten Frau.
Alex kommt ins Gefängnis, wo es ihm gelingt, sich durch die Weitergabe von Häftlingsgeheimnissen bei dem Gefängnisgeistlichen anzubiedern. Als ein Zellengenosse von Alex nach einer Auseinandersetzung tot aufgefunden wird, erhält die Gefängnisleitung das Plazet des Innenministers, den Delinquenten einer noch unausgereiften Konditionierungs-Maßnahme für Straftäter zu unterziehen. Als erster Proband soll Alex innerhalb von 14 Tagen zum gesetzestreuen Bürger umerzogen werden. Gefesselt und unter dem Einfluss von Medikamenten muss er sich zweimal täglich Filmaufnahmen von Folterungen und Tötungen ansehen.
Tatsächlich bewirkt die barbarische Behandlung, dass Alex schon bei dem Gedanken an Gewalt Schmerz und Ekel zu empfinden beginnt. Doch seiner Abkehr vom Bösen liegt keine freie moralische Entscheidung, sondern lediglich eine Programmierung zugrunde. Er wird zutiefst verstört aus dem Gefängnis entlassen. Nach der Abweisung durch seine Eltern sowie der Misshandlung durch ein früheres Opfer und einen ehemaligen Bandenfeind wird Alex im Wahlkampf als politischer Märtyrer missbraucht, bis er einen Selbstmordversuch unternimmt.
Um die Öffentlichkeit zu beruhigen, leitet die Regierung schließlich Maßnahmen zu seiner Rekonditionierung ein, und so findet sich der inzwischen 19-jährige Alex im letzten Kapitel in der Korova-Milchbar wieder, diesmal in der Gesellschaft seiner neuen »Droogs«. Am Ende jedoch verlässt er die Bar mit dem Wunsch, sich ein bürgerliches Leben aufzubauen und eine Familie zu gründen. Seine Abkehr von der Gewalt hat er nunmehr selbstständig vollzogen.
Aufbau: Die retrospektiv erzählte Romanhandlung gliedert sich in drei Teile mit jeweils sieben Kapiteln. Der erste Teil schildert die Ereignisse vor Alex’ Inhaftierung, der zweite seinen Gefängnis-Aufenthalt und der dritte die Zeit nach seiner Freilassung. In der Entwicklung des Protagonisten vom unbewussten zum bewussten, vom verantwortungslosen zum verantwortungsvollen, vom fremdbestimmten zum freien Menschen spiegeln sich die beiden konträren religionsphilosophischen Positionen des Au-gustinismus und Pelagianismus, aber auch die manichäische Vorstellung vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse wider.
Wirkung: Die umstrittene Verfilmung von Stanley Kubrick (1928–99) 1971 trug entscheidend zum Weltruhm von Uhrwerk Orange bei. Burgess lehnte den Film jedoch ab, weil er (wie die amerikanische Buchversion) das letzte (21.) Kapitel übergeht und damit die moralische Aussage des Romans wesentlich verändert. B. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Allabendlich trifft sich der 16-jährige Alex mit seinen >>Droogs<< Pete, Georgie und Dim in der Korova-Milchbar, von wo aus sie zu ihren Beutezügen durch die nächtliche Grossstadt aufbrechen. Die vierköpfige Gang, die Nadsat, einen von Burgess genial konzipierten, slawisch geprägten Teenagerslang spricht, wird von pathologischer Gewaltlust getrieben. Der Roman beginnt mit der Schilderung eines Abends, an dem Alex mit seinen Kumpanen einen alten Mann auf der Strasse niederschlägt, ein Geschäft überfällt, in ein Privathaus eindringt und die Hausherrin brutal vergewaltigt. Alex' zunehmende Gewaltbereitschaft gipfelt am nächsten Abend in dem Mord an einer alten Frau. Alex kommt ins Gefängnis, wo es ihm gelingt, sich durch die Weitergabe von Häftlingsgeheimnissen bei dem Gefängnisgeistlichen anzubiedern. Als ein Zellengenosse von Alex nach einer Auseinandersetzung tot aufgefunden wird, erhält die Gefängnisleitung das Plazet des Innenministers, den Delinquenten einer noch unausgereiften Konditionierungs-Massnahme für Straftäter zu unterziehen. Als erster Proband soll Alex innerhalb von 14 Tagen zum gesetzestreuen Bürger umerzogen werden. Gefesselt und unter dem Einfluss von Medikamenten muss er sich zweimal täglich Filmaufnahmen von Folterungen und Tötungen ansehen. Tatsächlich bewirkt die barbarische Behandlung, dass Alex schon bei dem Gedanken an Gewalt Schmerz und Ekel zu empfinden beginnt. Doch seiner Abkehr vom Bösen liegt keine freie moralische Entscheidung, sondern lediglich eine Programmierung zugrunde. Er wird zutiefst verstört aus dem Gefängnis entlassen. Nach der Abweisung durch seine Eltern sowie der Misshandlung durch ein früheres Opfer und einen ehemaligen Bandenfeind wird Alex im Wahlkampf als politischer Märtyrer missbraucht, bis er einen Selbstmordversuch unternimmt. Um die Öffentlichkeit zu beruhigen, leitet die Regierung schliesslich Massnahmen zu seiner Rekonditionierung ein, und so findet sich der inzwischen 19-jährige Alex im letzten Kapitel in der Korova-Milchbar wieder, diesmal in der Gesellschaft seiner neuen >>Droogs<<. Am Ende jedoch verlässt er die Bar mit dem Wunsch, sich ein bürgerliches Leben aufzubauen und eine Familie zu gründen. Seine Abkehr von der Gewalt hat er nunmehr selbstständig vollzogen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ungeheure Aktualität, 14. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Uhrwerk Orange (Gebundene Ausgabe)
Über Anthony Burgess Buch "A Clockwork Orange" kann man leicht geteilter Meinung sein. Besonders der gleichnamige Film von Stanley Kubrick wird oft als gewaltverherrlichend und unnötig brutal dargestellt. Anthony Burgess hat sich immer gegen diese unötige Darstellung der Brutalität ausgesprochen. In seinem Buch, in dem er staatliche Kontrolle und Konditionierung des Menschen anprangert, werden die brutalen Szenen nicht unötig in die Länge gezogen und eigentlich entsteht die Brutalität meistens im Kopf des Lesers, da Burgess Situationen oft nur andeutet. Für das Buch hat der Autor eine eigene "Slangsprache" entwickelt, die einem Kauderwelsch aus Deutsch, Russisch und Englisch entspricht und beim Leser die geniale Eigenschaft hat, das er sich nach der Lektüre des Buches selber, so wie Alex, wie nach einer Gehirnwäsche fühlt. In einer Welt, in der der Mensch immer mehr durch den Staat und durch andere äußere Einflüsse stark konditioniert wird, ist Burgess Buch aktuell wie nie zuvor und gehört meiner Meinung nach in jedes Bücherregal. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen miese übersetzung, 21. April 2005
Diese Rezension stammt von: Die Uhrwerk Orange (Gebundene Ausgabe)
als ich auf der ersten seite anstatt "dim" "doofie" las, ahnte ich fürchterliches. und ich wurde leider bestätigt. eines der genialsten bücher die ich kenne in einer katastrophalen übersetzung (meine lieblingssequenz fehlt überhaupt komplett). versucht irgendwo die "heyne-ausgabe" von walter brumm zu bekommen. dann wisst ihr, was dieses buch wirklich wert ist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist "echt horrorshow", 16. November 1999
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Uhrwerk Orange (Gebundene Ausgabe)
"Die Uhrwerk-Orange", vielen Menschen sicherlich hauptsächlich durch die Verfilmung durch Stanley Kubrick bekannt, ist auch als Buch eine beklemmende, verstörende Zukunftsvision. Ein Ich-Erzähler berichtet uns von seiner Jugend. Die Gesellschaft in der Alex (der Erzähler) lebt ist nur noch auf zwei Punkte hin ausgerichtet: das Arbeiten und das tägliche Fernsehprogramm. Alex ist ein Junge, der sich nicht mit diesem Lebensstil abfinden will und rebelliert. Diese Rebellion besteht darin, dass er mit seinen Jungs Menschen grundlos überfällt, und diese auf das brutalste verprügelt. Todesfälle werden dabei in Kauf genommen. Alex landet schließlich im Gefängnis, dort wird ihm nach einem weiteren Todesfall angeboten, sich der Ludovico-Therapie zu unterziehen, die aus ihm einen "guten" Menschen machen soll. Aber er wird nicht zu einem guten Menschen sondern zu einem Wrack, dem sämtliche Gefühlsregungen genommen werden. Er wird zum Opfer der Regierung, der Medien, man kann sagen er ist das Opfer der Gesellschaft. Er hat gegen diese Gesellschaft rebelliert, und das wird von der Gesellschaft nicht hingenommen. Alex wird gleichgeschaltet. Ein Buch, das uns zeigt, wie eine Gesellschaft manipuliert werden kann. Der Mensch und die Gesellschaft als Uhrwerke.
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Vor 23 Monaten von tabula_rasa2605 veröffentlicht

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Am 2. März 2003 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen ACHTUNG! DIESE REZESION MUSS MAN LESEN!
Anthony Burgress schildert in seinem Roman Clockwerk Orange seine Vision einer Zukunft, in der Gewalt und Verbrechen an der Tagesordnung sind. Lesen Sie weiter...
Am 26. Februar 2002 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Leider nur der halbe Spaß
Ein geniales Buch in einer sehr traurigen Übersetzung. Für denjenigen, der das Buch in der Übersetzung von Walter Brumm gelesen hat (Heyne Verlag, 1972), ist diese Ausgabe ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2001 von J. Schneider

5.0 von 5 Sternen Wehleidig und vor Rührseeligkeit dampfend
Was soll uns dieses Werk wohl sagen, "Wir sind alle gesegnet?" Wenn A. Burgess uns alle für Engel hält, die wir nur auf Erden wandeln um Glückseeligkeit zu verbreiten,... Lesen Sie weiter...
Am 19. Februar 2001 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen DAS Buch zu DEM Film
Uhrwerk Orange (Clockwerk Orange) ist ein sehr verstörendes und eigentwilliges Buch, das Stanley Kubrik dazu veranlaßt hat, seinen gleichnamigen Film zu drehen. Lesen Sie weiter...
Am 28. April 2000 veröffentlicht

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