Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer den Tod in Händen hält..., 18. Januar 2006
Im Gegensatz zu vielen Vorrezensenten hat mich dieses Buch doch sehr gefesselt und überzeugt. Sicher werden so ziemlich alle Klischées bedient, die man aus Hollywood bereits kennt (Polizist, der nur wegen der brutalen Ermordung seines Vaters zur Polizei geht, den väterlichen Tod nie verarbeitet hat, geschieden ist, nie Zeit für sein Kind hat, woraus sich einige Konflikte ergeben usw.). Dennoch fand ich nicht, dass die Qualität des Buches darunter gelitten hätte. Kurz zum Plot: Sergeant Moynihan und sein Ermittlerteam von der Polizei San Diego bekommen es mit einer Serie von Sexualmorden besonderer Art zu tun. Alle Opfer werden ans Bett gefesselt gefunden, getötet von jeweils drei Schlangenbissen. Moynihan und sein Team gehen allen möglichen Spuren nach und stossen am Ende auf eine düstere Familientragödie, die die Abgründe der menschlichen Seele zum Vorschein bringt. Die Geschichte ist flüssig erzählt, weist keine unnötigen Längen auf, zeichnet sich durch vielfältige unerwartete Wendungen im Plot aus und hält ein Ende bereit, das sehr überraschend ist. Dabei erfährt der Leser viele interessante Details über Schlangen und wird eingeführt in einen Teil der biblischen Geschichte, von dem man landläufig selten etwas hört. Wer spannende und unterhaltsame Lesestunden liebt, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich mal wieder eine gute Mischung, 4. Oktober 2006
Der Titel, um am Anfang anzufangen, ist mit Sicherheit etwas verwirrend. Gerade der Zusatz mit "Der Biss- Das Feuer..." nun ja, ist der Versuch etwas reisserisch daher zu kommen. Und das wird dem Buch eigentlich nicht gerecht. Alleine "Toxic" hätte auch gelangt. Ich war daher auch am Überlegen, ob ich das Buch kaufen soll, da eben dieser Zusatz mit da stand. Aber genug davon, das ist eigentlich das einzige Manko, was ich an diesem Buch finden kann.
Die Story ist eigentlich schnell erzählt, es geht um drei Morde, die auf einen Serienmörder hinweisen und dem Polizisten, der versucht diesem Mörder das Handwerk zu legen. Das klingt mit Sicherheit nicht spannend und neu, man hat es schon irgendwo so oder so ähnlich gehört, gesehen, gelesen. Was allerdings das Buch dann doch spannend macht, sind zum einen Charaktere die darin vorkommen. Schon von den ersten Seiten an, wo man zusammen mit dem Polizisten seine Kollegen kennenlernt, die Einheit mit der man zusammen auf die Jagd geht, hatte ich das Gefühl, dass ich eine Gruppe von lang vermissten Freunden wieder treffe. Meiner Meinung nach stimmt die Chemie und auch die Gestaltung der Personen. Die Probleme die nicht direkt mit dem Fall zu tun haben sondern das alltägliche Leben beschreiben, zeichnen gute Profile des Protakonisten und den ihm nahestehenden Personen.
Aber natürlich dreht es sich hauptsächlich um die Morde. Allerdings, wie ich bereits gesagt habe, es ist diese gute Mischung, die das Buch lesenswert macht. Es ist spannend bis zum Ende, was mir etwas Probleme gemacht hat. Nicht weil es spannend ist, sondern die Tatsache das jedes Kapitelende mich dann doch zum Weiterlesen überredet hat. Das wird dann schon etwas schwierig, wenn man es Abends im Bett liest und eigentlich am nächsten Tag arbeiten muss.
Ansonsten will ich eigentlich nichts verrraten, das Buch ist wirklich gut. Das einzige, was ich mir wünschen würde, wäre eine Fortsetzung mit diesem Team von Polizisten, vorrausgesetzt das auch die dann wieder 5 Sterne wert ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endet mit einer echten Überraschung! , 11. April 2008
Sergeant Moynihan hat es wirklich nicht leicht - seine Ehe ist längst schon gescheitert, seinen zehnjährigen Sohn sieht er eigentlich nur noch bei den Baseballspielen der von ihm betreuten Jugendmannschaft und selbst dieses winzige Stück Privatleben wird ihm von seiner aufreibenden Arbeit beschnitten - in Moynihans Revier treibt ein Serienmörder sein abartiges Unwesen...
Ohne zuviel zu verraten - als "Tatwaffen" dienen diverse Giftschlangen - der Todeskampf der Mordopfer wird so packend beschrieben, man fühlt sich selbst gebissen und stirbt ein Stück weit mit...
Spannend - von der ersten bis zur letzten Seite ist dieses Buch - der Klappentext ist in der Tat nicht übertrieben, dort wird angekündigt, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen wird - diese "Drohung" ist zutreffend - "Toxic" hat mir in der Tat zwei Nächte lang den Schlaf geraubt - "Mark T. Sullivan" - den Namen werde ich mir gut merken!
Die Hauptfigur des Romanes - Sergeant Moynihan, fristet sein Leben auf einer Segelyacht, fährt einen schnittigen (in die Jahre gekommenen) Sportwagen, ist Ende 30, hat durchaus Chancen beim weiblichen Geschlecht, bei seiner Wahl jedoch meist kein glückliches Händchen - ein liebenswerter Kerl mit Ecken und Kanten - die Figur dürfte ruhig öfter ermitteln!
Mark T. Sullivan versteht sein einstmals erlerntes Handwerk noch immer, der Autor des Ende 2005 in Deutschland erschienen Thrillers "Toxic" hat seinen Lebensunterhalt nämlich bereits Anfang der achtziger Jahre mit Enthüllungsreportagen bestritten - namhafte Zeitungen der Vereinigten Staaten zählten damals zu seinen Arbeitgebern....
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