Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
herrlich..., 20. August 2003
Von Ein Kunde
Ich geriet per Zufall an dieses Buch; ich musste durch viele unglückliche Zufälle und Missgeschicke (ironischerweise wie sie der Heldin des Buches auch passieren) Stundenlang am Flughafen warten und durchkämte zum dritten mal den Zeitungsladen, als mir "Fremd Küssen" in die Hände fiel. Ich war zu faul alles zu lesen was auf der Rückseite stand, und las nur den letzten Satz: "...Lesen Sie dieses Buch nicht im Bett. Sie werden vor Lachen rausfallen" Gelesen - gekauft. Und tatsächlich; ich lag zwar nicht im Bett als ich die ersten Kapitel las, sondern in der Wartehalle des Flugahfens, habe aber so laut lachen müssen, dass manche Leute einfach mitlachten, und manche sich weiter weg gesetzt haben weil es ihnen anscheinend peinlich war neben mir zu sitzen. "Fremd Küssen" gibt einen herrlich komischen Eindruck in das Leben der Heldin Caro, der einfach nur mehr von diesen täglichen kleinen Peinlichkeiten bzw Missgeschicken passieren als normal Sterblichen. Einige davon sind mir selbst und wahrscheinlich tausend anderen Menschen auch schon passiert...aber es ist herrlich zu lesen wie es einem anderen passiert, und zu spüren wie man selbst rot wird, weil man automatisch an sich selbst in dieser Situation denken muss... Zum Schluß möchte ich die Warnung auf dem Cover bestätigen: lesen Sie dieses Buch nicht im Bett. Sie werden vor Lachen rausfallen.
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55 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Typische Frauenliteratur!, 27. Juli 2003
Als ich die Rezensionen zu diesem Buch las, war ich hellauf begeistert: endlich mal ein Frauenroman der ein durchgehender Brüller zu sein versprach! Na ja, ich kann nur sagen, dass ich nicht vor Lachen aus dem Bett gefallen bin wie angekündigt. Es war zwar ein ganz nettes Buch, aber viel zu übertrieben! Was andere Rezensenten nicht weiter zu stören schien, war mir doch irgendwie zu heftig. Der guten Carolin Schatz (solch doppeldeutiger Namen bedient sich heut scheinbar jeder, der einen hippen Lifestyleroman schreiben will) passiert ja so einiges, was schon nicht mehr lustig ist, weil es total abgehoben klingt. Ok, es kann ja sein, dass sie einen swingerclub mit jeder Menge schräger Typen eröffnet. Wenn sie aber von ihrem Albinofreund Richard erzählt, der ja prinzipiell nur in Taucheranzügen auf die Straße geht oder von ihrer einschlägigen Begegnung mit einer Boa constrictor, fragt man sich doch was das alles soll! es werden natürlich jede Menge Klischees bedient, die einen solchen Frauenschmöker erst richtig zum Standardwerk verkommen lassen: die Hauptperson hat mindestens einen schwulen Freund (natürlich ihr bester), einen Job im Medienbereich (hier ist's das Radio), trinkt so viel Prosecco, dass sie eigentlich schon Alkoholikerin sein sollte, hat Übergewicht (das kommt ja immer hip) und möchte sich mal einen richtig gemütlichen Fernsehabend machen, wird dann aber von ihren Freunden in irgendeinen Schuppen gezehrt, in dem sie bis vier Uhr nachts (Proseccotrinkend) jede Menge erlebt! Aber was soll man sagen: so wie Kriminalromane immer einen Mörder und irgendeinen Kommissar haben, so bedient sich Frau von Wolff eben auch an altbewährten Mustern. Wer Fan von moderner Frauenliteratur ist, kommt hier garantiert auf seine Kosten. Für alle anderen ist es sicherlich ein netter Zeitvertreib, der einige nette Lacher parat hat!
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Vor Lachen aus dem Bett fallen??? Schön wärs..., 6. August 2003
Ich habe selten so ein schlechtes Buch gelesen. Beim Kauf war ich mir ja schon im klaren darüber, dass es sich hier um leichte Ferienlektüre handelt. Nachdem für die Uni so einiges zu erledigen war, suchte ich einfach nach einem guten, leichten Buch, dass beim Lesen so dahinplätschert und das Freude bereitet (Hoher Anspruch, ich weiß...). "Lesen Sie dieses Buch nicht im Bett. Sie werden vor Lachen rausfallen." - Donnerwetter dachte ich, handelt es sich bei Steffi von Wolff etwa um eine zweite Ildikó von Kürthy???Nein, leider nicht: Steffi von Wolff hat eine Protagonistin entworfen (Carolin), der lauter "lustige" Sachen passieren. Leider passieren ihr zu viele lustige Sachen; die Midlife-Crisis der Frau in den Dreißigern ist so etwas von dermaßen überzeichent, dass ich schnell das Interesse an dem Buch verloren habe. Die schwulen Freunde, der Albino-Nachbar von oben (der merkt, dass er Frauenkleider steht und doch nicht mit Caro poppen will), die alte Frau von gegenüber, die auch lauter Blödsinn anstellt und Pitbull mit seinen Hund Dead & Alive.... vollkommen überzogene Charaktere, die alle Caros Leben auf den Kopf stellen. Leider verliert die Handlung aber schon nach dem ersten Kapitel an Glaubwürdigkeit. Letztenedes verliert das Buch durch die furchtbar schlechte Handlung (frustrierte Radiomoderatorin macht mit Rocker einen Swingerclub auf - HAHA...)jeglichen Anspruch. Ich kann nur sagen - Leute spart Euch das Geld und investiert es in einen netten Ildikó v. Kürthy Roman (Obwohl "Freizeichen" war auch schlecht) oder gönnt Euch einen Rieseneisbecher bei diesen Temperaturen, :-) .... Es sei denn, Ihr seid scharf auf ein völlig flaches Buch, dessen Charaktere jedes Klischee bedienen und in dem der Protagonistin soviel Abstruses zustößt, dass man nur noch müde lächelt. Einfach schlecht, schlecht, schlecht.
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