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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Macht des Geistes, 23. Juli 2004
Das Buch ist ein Zusammenstellung von Vorträgen, die Professor Dyson in vergangenen Jahren bei verschiedenen Gelegenheiten zu verschiedenen Themen gehalten hatte. Im Buch stellt er den Zusammenhang zwischen diesen scheinbar unterschiedlichen Themen her. Zu Beginn führt er aus, dass er die technischen Fortschritte bei den Forschungsinstrumenten für mindestens genauso wichtig hält, wie die jeweils vorherrschenden Ideen bzw. Paradigmen in der Wissenschaft. Er betont hierbei auch den handwerklichen Aspekt bei der Entwicklung dieser Instrumente und stellt die Handwerker somit auf eine Stufe mit den Geisteswissenschaftlern. Er beschreibt seine Familie als eine Linie, von seinem Urgroßvater, der als Schmied Druckkessel in alle Welt geliefert hatte, zu seinen heutigen Familienmitgliedern, die verantwortliche Aufgaben in unterschiedlichsten Positionen haben. Das Wissen um seine Herkunft und zu der Wichtigkeit verschiedenster Fachgebiete erlauben ihm einen ungetrübten aber insbesondere auch optimistischen Blick in die Zukunft. Soziale Gerechtigkeit für alle Menschen kann nach seiner Überzeugung nur erreicht werden, durch ideologiefreie Nutzung innovativer Technik. In der Gegenwart bedeutet dies den Einsatz von Kleinst - Solaranlagen in entferntesten Winkeln dieser Welt, damit die Menschen dort nicht weiterhin vom Zugang zu den weltweiten Informationen aus dem Internet ausgeschlossen bleiben. Hieraus schließt er aber nicht etwa, dass diese Art von Solartechnik jetzt die Lösung aller Probleme sein könne. Diese sieht er in biotechnologisch speziell gezüchteten Pflanzen, die eine wesentlich bessere Verwertung der eingestrahlten Sonnenenergie haben. Am besten wäre es, wenn man Pflanzen entwickeln könnte, die die gespeicherte Energie in einem Saft absondern, den man dann wie Treibstoff sammeln und nutzen kann. Dies sei auch ein Lösungsansatz gegen die heutige Landflucht. Die Menschen würden zurück aufs Land gehen, wenn sie dort Wohlstand aus Energiepflanzen erzielen und durch Anschluss an weltweite Kommunikationsnetze den Zugang zu allen Informationen erhielten. Für die weitere Zukunft sieht er die Notwendigkeit der Besiedelung des Weltalls. Dieses aber nicht mit der völlig ungeeigneten Raketentechnik. Er kritisiert hierbei die Praxis von Großprojekten, wie das Mondflugprojekt oder das Großprojekt zur Entschlüsselung eines menschlichen Genoms. In beiden wurden durch politische Vorgaben und knappen Zeitvorgaben mit riesigen Budgets nur bestehende Techniken eingesetzt und die Entwicklung preisgünstigerer Zukunftstechniken vernachlässigt. Hierdurch wurde die Entwicklung in die verkehrte Richtung gelenkt und somit die Fortschritte um Jahre oder gar Jahrzehnte zurückgeworfen. Er fordert, dass wir uns heute von dem politisch vorgegeben Ziel des bemannten Raumfluges trennen und "billige" Techniken zum Weltraumflug entwickeln. So kann mit Robotern zunächst die Umgebung im Weltraum erforscht werden. In dieser Zeit können neue billige Konzepte, wie der bereits vorhandene Laserantrieb, weiterentwickelt werden, damit dann in etwa 50 Jahren hiermit eine bezahlbare bemannte Weltraumfahrt möglich ist. Er denkt, dass dann eine Besiedlung der Jupitermonde oder des äußeren Kometengürtels möglich ist. Für eine derartige Kolonisierung braucht es dann auch völlig neue Lösungen, wie z.B. Pflanzen, die genetisch so konstruiert wurden, dass sie um sich herum ein geeignetes Gewächshaus wachsen lassen; er spricht von warmblütigen Pflanzen. Dieser 80jährige Autor weicht wohltuend vom herrschenden Zeitgeist ab, der heute vielerlei Tabus aufrichtet, gegen den Einsatz der Gentechnologie oder zur politisch korrekten Energieerzeugung und - verwendung. Hierbei gibt es nicht mal den Ansatz, um einer wachsenden Weltbevölkerung, die hoffentlich mal bei 10 Milliarden Menschen zum Stillstand kommt, eine menschenwürdige Zukunftsperspektive zu bieten. Prof. Dyson stellt sich den hieraus entstehenden Fragestellungen und zeigt Möglichkeiten auf, wie menschliche Fantasie und Schaffenskraft die scheinbar unabwendbare dunkle Zukunft aufhellen kann.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Oberflächlich und mäßig recherchiert, 10. März 2004
Das Buch erweckt den Eindruck einem Teenager gegenüberzusitzen, der aufgekratzt von Dingen berichtet, die zuvor gelesen / gehört, in dessen Kopf gären und unbedingt mitegteilt werden müssen. Insgesamt wird das wenige technische Wissen mit kaum vorhandenem Tiefgang präsentiert. Ein wenig mehr wird auf die ökonomische Wirkung und Reaktion auf Neuentwicklungen vor allem aus dem IT-Bereich eingegangen. Die Investitionsgier in Newcomer der achso innovationshungrigen Wirtschaft der USA wird breitgeschlagen (nicht mehr ganz aktuelle Thematik). Insgesamt behandelt das Buch nur Aspekte eines unvollständigen, stichpunktartigen Abrisses des Silicon Valley. Der Rest des Buches (zum Titel gehörend) wird nur mit erschreckend linear gedachten Zusammenhängen angesprochen. Genauso den Eindruck erweckend nur von Halbwissen auszugehen. Wiederum gedacht in der rosa Welt der zahlenhexenden Rechnungsmenschen. Zu entscheiden wäre noch ob die Übersetzung den Schreibstil so kindlich erscheinen lässt, oder ob der Autor tatsächlich nur Geld "machen" wollte. Wer nach einem weiteren populärwissenschaftlichen Abriss des Silicon Valley und der Biotechnik sucht, wird hier fündig.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Oberflächlich und mäßig recherchiert, 10. März 2004
Das Buch erweckt den Eindruck einem Teenager gegenüberzusitzen, der aufgekratzt von Dingen berichtet, die zuvor gelesen / gehört, in dessen Kopf gären und unbedingt mitegteilt werden müssen. Insgesamt wird das wenige technische Wissen mit kaum vorhandenem Tiefgang präsentiert. Ein wenig mehr wird auf die ökonomische Wirkung und Reaktion auf Neuentwicklungen vor allem aus dem IT-Bereich eingegangen. Die Investitionsgier in Newcomer der achso innovationshungrigen Wirtschaft der USA wird breitgeschlagen (nicht mehr ganz aktuelle Thematik). Insgesamt behandelt das Buch nur Aspekte eines unvollständigen, stichpunktartigen Abrisses des Silicon Valley. Der Rest des Buches (zum Titel gehörend) wird nur mit erschreckend linear gdachten Zusammenhängen angesprochen. Genauso den Eindruck erweckend nur von Halbwissen auszugehen. Wiederum gedacht in der rosa Welt der zahlenhexenden Rechnungsmenschen. Zu entscheiden wäre noch ob die Übersetzung den Schreibstil so kindlich erscheinen lässt, oder ob der Autor tatsächlich nur Geld "machen" wollte. Wer nach einem weiteren populärwissenschaftlichen Abriss des Silicon Valley sucht, wird hier fündig.
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