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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Buk on tour!, 25. November 2001
Im Gegensatz zu dem andren "Rezensisten" bin ich der Meinung dass das Buch eines der besten von Bukowski ist! Vor allem als Deutscher ist es interessant wie Buk auf gegebene Verhältnisse reagiert. Buk to the roots sozusagen. Und auf so ein DUMMES geschwafel meines vorrezensententteneten das Buk zu dem zeitpunkt in den Staaten schon längst wieder "out" war kann ich eh verzichten. Absolut geniales Buch auf jedenfall. Ohne Längen. Ohne Pardon. Und hübsche Bilder sind auchnoch dabei!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein schönes Geschenk für Bukowski-Fans, 24. Oktober 2003
Charles Bukowski ist einer von diesen Autoren, die man entweder augenblicklich haßt wie die Pest oder spontan liebt. Seine Gedichte und Stories handeln von Sex, Alkohol, Armut, Kriminalität und dem Leben der Underdogs in Amerika. Dieses Leben mußte Bukowski etliche Jahre führen, bevor er mit 35 begann, Gedichte und Stories zu schreiben. Gedichte und Stories, die einer kleinbürgerlichen, ordentlichen, geregelten deutschen Welt diametral gegenüberstehen.Bukowski ist in den USA, wo er seit seinem zweiten Lebensjahr zu Hause war, nie so populär geworden wie in Deutschland. Ob es daran lag, daß er in Andernach geboren wurde, oder ob seine provozierenden Gedichte den Nerv der jungen Leute im Deutschland der 60er und 70er so gut trafen? Das Buch über seine Rückkehr nach Deutschland anläßlich einer einzigen Lesung in Hamburg erhellt auf indirekte Weise einiges: Da sind zum einen die sehenswerten Schwarz-Weiß-Fotos, die Michael Montfort von Bukowski und seiner Lebensgefährtin Linda Lee während der Reise durch Deutschland machte. Hier kommt der Bukowski-Fan auf seine Kosten. Auch kann man nebenbei ein eine kleine Zeitreise in das Deutschland der späten siebziger Jahre machen und die Atmosphäre der legendären einzigen Lesung Bukowskis in der Hamburger Markthalle nachempfinden. Zum anderen hat Bukowski auf seine unnachahmliche Weise einen Reisebericht über seine Ochsentour durch Deutschland geschrieben, der aus vielen interessanten Geschichten zusammengesetzt ist und seine Sicht der Dinge erzählt. Der Bericht ist ein Lesevergnügen - nicht nur für die Bukowski-Fans, sondern auch für die, die es werden wollen. Ich finde, man kann sich an dem gut gemachten Buch von und über Charles Bukowski herzerfrischend freuen, es findet sich aber auch jede Menge Stoff zum Nachdenken darin.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und ich war nicht dabei..., 5. November 2009
...noch heute, 31 Jahre später könnte ich mir über diesen Umstand die Haare(jedenfalls die paar, die noch da sind) ausraufen. Charles Bukowskis Deutschlandbesuch 1978 und die einzige Lesung in der Hamburger Markthalle. Okay, ich lernte Buk erst durch die Pressemeldungen auf dieser Reise kennen, las danach seine Bücher und erkor ihn zu einem meiner Lieblingsliteraten, aber ärgerlich ist es doch. Hamburg wäre nicht weit weg gewesen und wenn man über den Besuch eines Schriftstellers noch über 30 Jahre später spricht und schreibt, dann muss das schon etwas ganz besonderes gewesen sein. Nach einer vorausgegangenen Lesung in Frankreich, die im Suff und Skandal endete, mochten die Deutschen Buk. Irgendwie ist er ja auch einer von uns. Er, der immer wieder auf seine deutschen Wurzeln verwiesen hat.
-Die Ochsentour- ist Bukowskis literarisches Vermächtnis für Deutschland. Wenn Buk und Linda, zwei amerikanischen 08/15-Touristen nicht unähnlich, in Begleitung des Übersetzers Carl Weisner Good old Germany erobern, so hat das einen unvergänglichen Charme der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Buk fällt auf, macht Stress, denkt nach, sucht viele Orte auf zu denen er eine Verbindung zu haben glaubt und stattet seiner Verwandschaft einen Besuch ab. Zwischendurch wechseln sich Pressetermine und Interviews ab.
Natürlich hat Buk genügend Zeit gefunden, um den deutschen Wein und das deutsche Bier ausgiebig zu testen.
-Die Ochsentour- lebt von diesem skurrilen Typen samt Lady, der durchs Land geistert und später in seiner eigenen, unvergleichlichen Sprache über diesen Besuch schreibt. Dazu gibt es Bilder, die Bukowski so zeigen, wie wir ihn vorher nie sahen. Die Kamera hielt drauf, wenn es wirklich was zu sehen gab. In unglaublich realen schwarz/weiß Shots fing sie jedes noch so kleine Detail des "Dirty old man" ein. Sich diese Fotos heute noch einmal anzuschauen bringt einem Bukowski mindestens so nahe, wie die Lektüre seiner besten Stories.
"Shakespeare never did this" heißt der Band im Original. Wie wahr! Allerdings gibt es zwei Dinge, die den alten William und Charles verbinden. Beide sind noch weit nach ihrem Tod literarische Schwergewichte(okay Buk, falls du das da oben hörst, der Vergleich übertreibt ein wenig).
Schade, dass es den Band nicht mehr in der alten Großbandauflage des Maro-Verlages gibt; da kamen die Bilder noch besser rüber. Aber egal, gönnen sie sich -Die Ochsentour- trotzdem. Näher kommen sie an Bukwoski nicht heran. Ich hätte damals die Chance gehabt...aber sie wissen ja...
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