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Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia: Unterwegs im Dienste der Wirtschaftsmafia
 
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Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia: Unterwegs im Dienste der Wirtschaftsmafia (Taschenbuch)

von John Perkins (Autor), Hans Freundl (Übersetzer), Heike Schlatterer (Übersetzer)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,00 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia: Unterwegs im Dienste der Wirtschaftsmafia + Weltmacht ohne Skrupel: Die dunkle Seite der Globalisierung - Wie die USA systematisch Entwicklungsländer ausbeuten + Let's make MONEY: Was macht die Bank mit unserem Geld?
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Riemann Verlag (16. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570500667
  • ISBN-13: 978-3570500668
  • Originaltitel: Confessions of an Economic Hit Man
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 187.983 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Perkins liefert - im wahrsten Sinne - ungalublich spannende Einblicke in das Netz der modernen Wirtschaftsmafia. Er erklärt Zusammenhänge, die oft als Verschwörungstheorien abgetan werden." (Bücher )

"'Bekenntnisse eines Economic Hit Men' liest sich wie ein Krimi, doch die Faktendichte lässt den Leser die unerbittliche Realität schnell durchschauen. Erschreckend!" (Magazin ECLIPSED )

"Bei der Lektüre fesseln die klaren Schilderungen der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse ebenso wie die Fülle exakter Daten zu den Entwicklungsländern, in denen John Perkins tätig war. Seine Ehrlichkeit packt." (Spuren )

Kurzbeschreibung

USA - von der geachteten Republik zum gefürchteten Empire

Perkins' Aufgabe als Economic Hit Man im Dienst einiger amerikanischer Großkonzerne war es, Entwicklungsländer durch gezinkte Prognosen zu überteuerten Industrieprojekten zu überreden. Die absehbare und gewollte Verschuldung der betreffenden Länder diente der amerikanischen Regierung als Druckmittel, um politisch-ökonomische Eigeninteressen durchzusetzen. Ein Augen öffnender Bericht über die Skrupellosigkeit des Imperiums und seinen Treibsatz, die "corporatocracy".

Die Spezies der Economic Hit Men (Wirtschaftskiller) ist ein Produkt unserer Zeit, in der Kriege gegen andere Länder mehr oder weniger ersetzt wurden durch den Wirtschaftsimperialismus von Großkonzernen. Sie sind hoch intelligente, hoch bezahlte Profis, die weltweit Länder um Zigmilliarden betrügen. Sie schleusen Weltbank-, Regierungsgelder und 'Entwicklungskredite' in die Taschen einiger Großkonzerne und reicher Familien, die über die natürlichen Ressourcen verfügen. Zu ihrem Instrumentarium gehören gezinkte Wirtschafts- und Finanzprognosen, Wahlmanipulationen, Schmiergelder, Erpressung, Sex und Morde. Sie treiben ein Spiel, das so alt ist wie Macht und Herrschaft; doch im Zeitalter der Globalisierung hat es eine neue und bedrohliche Dimension angenommen. John Perkins war ein Wirtschaftskiller. Seine Aufgabe bestand darin, Länder der Dritten Welt zu stark überdimensionierten Infrastrukturmaßnahmen zu bewegen, verbunden mit Großkrediten und Auftragsvergabe an amerikanische Unternehmen. Sobald sich die Bedienung der Kredite als schwierig erwies, kam die amerikanische Regierung in Verbindung mit Finanzdienstleistern ins Spiel und versuchte, die Wirtschaft der betreffenden Länder in ihrem Sinne zu manipulieren. John Perkins berichtet von internationalen politischen Intrigen auf höchster Ebene. Er bereiste die ganze Welt, insbesondere Ecuador, Kolumbien, Saudi-Arabien und Persien, und arbeitete mit Männern wie dem panamaischen Präsidenten Torrijos, der sein Freund wurde. Er half bei der Umsetzung eines Planes, der Milliarden von Petrodollars zurück in die USA schleuste und die intime Beziehung zwischen dem islamisch-fundamentalistischen Haus Saud und amerikanischen Regierungen festigte. Perkins' Geschichte dokumentiert die Skrupellosigkeit von Wirtschaftskillern und benennt die wahren Gründe für den Fall des Schahs von Persien sowie für die Invasionen von Panama und dem Irak.


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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Besser spät als nie, 6. Juli 2005
Mutig und bewundernswert. John Perkins hat sich abgerungen, wie er vom Saulus zum Paulus wurde: allerdings nicht in einem Moment, sondern im Verlauf einer quasi lebenslangen Geschichte. Am Ende der Geschichte schreibt er endlich das Buch „Bekenntnisse eines Economic Hitman", Mehrere Male wurde ihm von „wohlmeinenden Freunden" geraten, es lieber nicht zu schreiben... 30 Jahre lang ließ er sich, wie er selbst schreibt, korrumpieren, bestechen und erpressen, die Wahrheit für sich zu behalten. 30 Jahre brauchte er von ersten Gewissensbissen, bis er sich endlich überwinden konnte, sein Buch zu schreiben, seine Beichte und gleichzeitig Anklage und Aufschrei, wie sehr er, und Menschen in ähnlichen Positionen, geholfen haben, das Gesicht des Planeten zu entstellen, hilfesuchende Menschen den Fängen der „Korporatokratie" zu überantworten und auf der Erde ein zerstörerisches, geldgieriges, rechtloses und rücksichtsloses „Weltreich" zu installieren, dessen einziger Zweck Luxusleben und Machterhalt ist, unter „Ausbeutung schutzloser Menschen und der Plünderung des Planeten".

Was dieses Buch von vergleichbaren anderen (z.B. von Jerry Mander, Harald Schumann oder Jean Ziegler) unterscheidet, ist der persönliche Ansatz. Wie die anderen enthüllt er das Wesen des, in seinem Fall, US-amerikanischen Wertesystems, das sich mit seiner Hilfe über die Welt ausgebreitet hat. Und dabei die Erde und sich selbst in die Zerstörung treibt. Dabei schildert er, wie nicht ein anonymes System, sondern einzelne Menschen wie er dieses Werk tatkräftig verrichten. Und so ist der Zweck seiner Beichte, Hoffnung zu geben: denn was Menschen anrichten können, das können sie auch wieder stoppen und rückgängig machen. Wie er es schaffte, aus einem hochbezahlten, gutgeschmierten Büttel des Systems (und sind wir das nicht alle?!?) zu einem Vorkämpfer für Rechte der Ureinwohner, für erneuerbare Energien und für Selbstbestimmung der Menschen zu werden, dient uns zur Hoffnung und als Vorbild - denn wir alle, die hier in der reichen ersten Welt leben, helfen zunächst mit, dieses System aufrecht zu erhalten; haben aber gleichzeitig die Macht, es zu reformieren. Seine Hoffnung ist: die Menschen können, als Bürger und Verbraucher, die Macht wieder in ihre eigenen Hände nehmen, weg von den Konzernen und ihren leibeigenen Medien, sie können wieder mündig werden und ihre Rechte und Pflichten wieder selbst wahrnehmen.

Schade nur, daß er nicht eher ausgestiegen ist und das Buch eher verfaßt hat. Aber jeder Mensch muß seinen eigenen Weg gehen. Besser spät als nie.

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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen abrechnung mit weltbank und währungsfonds, 15. April 2005
Die fakten, die in den buch genannt werden sind gar nicht so neu. Aber nie wurden sie so schonungslos und geballt dargestellt.
Der autor John Perkins begann seine karriere im entwicklungshilfe-und beratungsgeschäft mit 26 jahren. Er selber hätte sich zu diesem zeitpunkt nie als experte oder ökonom bezeichnet. Aber ihm wurden sofort millionenprojekte anvertraut. Bei entwicklungshilfe geht es immer auch darum wer die lukrativen aufträge erhält. Oft sind es die üblichen verdächtigen, zB der baukonzern bechtel und der Anlagenbaukonzern halliburton.

Es ist eine tatsache, dass in den siebziger und achtziger-jahren viele dritte-welt-länder in eine schwere schuldenkrise kamen. Ursache waren neben kriegen, verschwendung und korruption vor allem die vielen gescheiterten entwicklungshilfeprojekte, die keinen nutzen brachten sondern nur einen berg schulden hinterließen.

Hier setzt nun die zentrale these des buches an: die USA hätten schon im vorhinein gewusst dass die projekte scheitern würden. Sie hätten diese staaten absichtlich in die schuldenfalle gelockt, um sie quasi süchtig nach immer neuen krediten, umschuldungen und entwicklungshilfe gemacht. Solchermaßen abhängig, müssen dann diese pleite-staaten alles tun, was die USA wollen. ist ein staat zahlungsunfähig, ist oft der internationale währungsfonds die letzte rettung. Der wärungsfonds stellt aber politische bedingungen, zB privatisierungen, marktöffnung, sparen bei sozialausgaben...

John Perkins behautet nun, ein "Economic Hit-Man" gewesen zu sein. Seine aufgabe sei es gewesen, projekte zu erfinden, die die "beglückten" staaten todsicher in die pleite führen. Die EHM seien eine handverlesene elitetruppe eines US-Geheimdienstes gewesen.
Hier besteht nun eine schwäche des buches: es bleibt beweise schuldig, dass es diese EHM in dieser form gab.

Nichts zu rütteln gibt es aber an der volkswirtschaftlichen analyse des buches: Weltbank und andere entwicklungshilfeinstitutionen haben ungeheure geldmittel vernichtet und dabei oft noch großen schaden angerichtet.

Seit feststeht, dass der oberkriegshetzer Wolfowitz neuer Weltbankchef wird, halte ich sowiso fast alles für möglich!

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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kann es wahr sein?, 9. Juli 2005
Ja, es kann wahr sein. In dem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man" beschreibt John Perkins, wie er in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bewusst falsche wirtschaftliche Entwicklungen von Entwicklungsländern prognostizierte, die diese Länder veranlassten sich hoch speziell bei der USA zu verschulden. Die Folge sollte sein und war, dass diese Entwicklungsländern in eine Abhängigkeit von den USA gerieten, die bewirkte, dass der Wohlstand der USA gesichert wurde und die Entwicklungsländer weiter verarmten.
Dies wird leider so dargestellt, dass es für den Leser unmöglich ist, zu bewerten, ob das in diesem Buch beschriebene Fantasie oder Realität ist. Diese Wertung bleibt jedem einzelnen Leser überlassen.
Es gibt jedoch einige Fakten, die zumindest dem Buch nicht widersprechen.
In der Regel hat keines der Länder, die sich in die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Westen gegeben haben, es geschafft, den Lebensstandard seiner gesamten Bevölkerung zu heben. In vielen Fällen kann jedoch leicht gezeigt werden, dass der Westen von der Zusammenarbeit profitiert hat.
John Perkins schreibt, dass seine damalige Tätigkeit im Rahmen eines dreistufigen Konzeptes stattfand. Die Stufe 1 sah den Einsatz von Economic Hit Men vor. Waren diese erfolgreich, gab es keine Stufe 2. Waren diese nicht erfolgreich, wurden in der Stufe 2 Killer eingesetzt, die die Personen eliminierten, die verantwortlich dafür waren, dass der Economic Hit Man scheiterte. Versagten letztlich auch die Spezialisten in der Phase 2, wurde das Land in der Phase 3 militärisch bearbeitet. Es wurde unter einem Vorwand überfallen.
Fakt ist, dass nicht nur die USA die Methoden der Phase 2 und 3 in ihrer Geschichte häufig eingesetzt hat. Dies macht für mich die Aussage von John Perkins sehr wahrscheinlich.
Zu erwähnen ist aber unbedingt, dass dieses Buch so gut geschrieben wurde, dass es leicht zu lesen ist. Somit ist es mit Sicherheit auch für diejenigen mit Genuss zu studieren die die Thesen des Buches für reine Fiktion halten.
Damit sind 5 Sterne gerechtfertigt.
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