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Augenblick, verweile doch...
 
 

Augenblick, verweile doch... (Gebundene Ausgabe)

von Boris Becker (Autor), Robert Lübenoff (Autor), Helmut Sorge (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 1. Auflage, (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570007804
  • ISBN-13: 978-3570007808
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 191.041 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seltener dürften sie geworden sein, die Augenblicke, an die der Faust'sche Stoßseufzer im Titel gemahnt. Allein die eisigen Szenen der Eheauflösung, ein zentrales Kapitel in Boris Beckers Erinnerungen, lassen glücklich vermählte Normalbürger ungläubig erschauern. Gott sei dank, gab es im Leben des jüngsten Wimbledon-Siegers aller Zeiten auch lichtere Augenblicke, an die sich der Weltstar aus Leimen nun dankbar und wehmütig erinnert.

In der wabernden Biomasse dieses heißen Selbstvermarktungsherbstes hat Bobbele nicht die besten Karten. Andere waren im allgemein grassierenden Bekenntniswahn schneller und der Leser der versammelten Indiskretionen bald müde. Doch wo sonst kaum Erhellendes aus der Villa zu Tötensen, Küblböckhausen sowie Veronas Uterus ans Licht drang, hat unser Mann einiges zu sagen.

Schockierendes erfährt man: Irritierte Zuschauer, die Ende der 80er-Jahre einen auf dem Platz wild grimassierenden Becker erlebten, konnten nicht ahnen, dass der Turnierstress seinen Tribut forderte. Erfolgsdruck, Jetlag und ATP-Ranglistenhatz hatten den Tennisstar in ein sportlich-mentales Tief geführt. Alkohol und Schlaftabletten waren die Folge, ein Zustand, der bedrohliche Formen annahm. Natürlich lässt der Rasenplatzspezi noch einmal die großen Turniere Revue passieren. Doch bald schon befinden wir uns in der Welt der gewieften US-Anwälte in einer für Boris ungewohnt schweißtreibenden Zeugenbefragung, die an toughe TV-Gerichtsdramen denken lässt. Während Becker sich zum Kämpfer hochstilisiert, hält derweil im fernen Deutschland die Steuerfahndung wenig wohlmeinende Hausbesuche in sämtlichen Becker-Domizilen ab. Das System Becker drohte zu kippen!

Kaviar auf Käfers Silberplatten, Rauswurf von Bosch (mit fiesem Nachtreten), Disco P1, die Setlur. Changierend zwischen Centercourts, Papstaudienzen und Besenkammern (von BB diskret abgehandelt), erschließt sich dem Leser eine beunruhigende Scheinwelt aus Günstlingen, Trittbrettfahrern, Schönen und Reichen. Lästige Gerichtstermine geben Becker reichlich Gelegenheit zur Larmoyanz gegenüber dem undankbaren deutschen Staat.

Beckers literarische Wahrheitsfindung ist seinen Kindern Noah, Elias und Anna gewidmet. Bleibt zu hoffen, das diese in Papas (nicht immer sportlichen) edlen Personen- und Materialschlacht später einmal die Spreu vom Weizen zu trennen wissen. --Ravi Unger

Amazon.de Hörbuch-Rezension

"Der Kampf um mein Leben und meine Seele" sei dargestellt in seinen Erinnerungen, sagte der teilweise stark abgestürzte Ex-Tennisstar Boris Becker, der 1985 mit 17 Jahren als erster Deutscher und jüngster Spieler Wimbledon gewann, in einem Interview. Und machte schon im lyrischen Titel Augenblick, verweile doch recht deutlich, dass er mit dem Memoirenband durchaus Anspruchsvolleres als einige Kollegen plane: "Wenn ein Leser mit dem kleinen Feldbusch oder aber mit Bohlen zufrieden ist -- in Ordnung! Ich allerdings habe ein anderes Verständnis von Niveau."

Wie unter Promis inzwischen üblich hat Becker Augenblick, verweile doch auch als Hörbuch, von ihm selbst gelesen, eingespielt. Da drängt sich ein direkter Hörvergleich zwischen ihm und Bohlen natürlich auf. Dabei zeigt sich: Bohlen liest besser als Becker. Wenn Ersterer mit seiner schnoddrigen Art erzählt, wie er mit einer sich zierenden Verona Feldbusch im Auto immer wieder um den Block fuhr, ohne dass das geschah, wofür er die Feldbusch eigentlich ins Auto eingeladen hatte, dann ist das auch akustisch witzig. Dafür hält sich Boris nicht lange mit Geplänkel auf. "Fünf Minuten Smalltalk, und schon ging's in der nächstmöglichen Ecke zur Sache", heißt es etwa zur Besenkammer-Episode mit Angela Ermakowa. Kurz darauf ereilt den verdatterten Star ein Fax: "Das Ergebnis unseres Meetings ist nun bereits im achten Monat."

Des Weiteren gibt es viel zu Hören von Erfolgen, Drogenexzessen und Wegen aus dem Sumpf bei Boris Becker. Und niveauvoller als Bohlens Bekenntnisse kommt Beckers Augenblick, verweile doch tatsächlich auch daher. Wer also etwas über die Höhen und Tiefen des Tennisstars erfahren will, der ist auch bei der Hörfassung gut aufgehoben. Also: Als Klangerlebnis ein Punkt für Bohlen, an Inhaltsschwere ein Punkt für Becker. Insgesamt also: Deuce. --Stefan Kellerer

Hörbuch, 4 CDs, ca. 260 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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70 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Der Ärmste......., 7. November 2003
Von Ein Kunde
OK. Er hat das Buch für seine Kinder geschrieben. Er will sich dabei, wie er sagt, abheben vom Stammtischerzählungsstil von Autoren wie Dieter Bohlen. Das beginnt bereits beim Titel, der ein Zitat von Goethe enthält. Oha!

Eindruck beim Lesen dann: in unspektakulär geschriebenem Stil wird hier die befleckte Weste des Boris Becker porentief rein gewaschen. Wie und warum das Malheur mit Frau Ermakova passierte (Barbara hatte ihm eine Szene gemacht, weil er ein paar Bierchen mit Jounalisten getrunken hatte usw.), der böse Davis-Cup Arzt hat ihm Schlaftabletten gegeben von denen er süchtig wurde, die kalte amerikanische Einwanderungsbehörde hat keine Ausnahme für ihn gemacht, als er ohne Visum einreisen wollte, die schlimmen und aufdringlichen Steuerfahnder haben ihm das Leben schwer gemacht.....armer Boris. Eigentlich wurde er doch immer durch das Verhalten anderer zu den Dingen getrieben, die seine Weste dann befleckten...schluchz.

Im Erzählungsstil unterscheidet sich das Buch tatsächlich sehr von dem Dieter Bohlens. Es ist nämlich nicht im entferntesten so amüsant geschrieben. Bei den Inhalten dagegen unterscheiden sich die beiden auf den zweiten Blick gar nicht so sehr. Denn dort, wo Dieter Bohlen eine sehr deutliche Sprache spricht, wird bei Boris Becker zum Teil ähnlich Stammtischniveauvolles halt einfach nur "verschämt" angedeutet.

Ich empfehle dieses Buch nur eingefleischten Becker Fans, die auch scharz auf weiß nochmal bestätigt sehen wollen, was für ein Held ihr Boris ist.

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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Verweile doch nicht ...., 2. März 2004
....Moment des Lesens, denn dieses Buch
ist entsetzlich langweilig. Man erfährt absolut nichts Neues über Herrn Becker. Wen interessiert es schon, wie genau seine Spiele damals ausgegangen sind. Seitenlang liest man von 6:3, 5:2 und so weiter. Alles andere wiederum kennt man eh aus der Zeitung. Und der Schreibstil ist noch schlechter als sein Sprachstil, völlig ohne Spannung und völlig ohne Chronologie. Er erzählt alles kreuz und quer, so dass man keinen roten Faden finden kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nicht unintereassant, aber......, 5. Dezember 2003
Von Eric Little - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Äh.....wie....äh...fange ich an ? Herr Becker, schade das, wenn man erfolgreich ist, nicht immer Sportler bleiben kann. So lautet auch den final mein Fazit, wären Sie doch beim Tennis geblieben. Die Erzählungen sind nicht schlecht und bieten einen Einblick in das Leben des Boris B., ohne dabei gleich unter die Gürtellinie zu gehen, das fällt positiv auf. Das Vorlesen des eigenen Buches hätte er lieber einem Profi überlassen sollen. Die hier zu Gehör gebrachten Fähigkeiten sind nicht so gruselig wie seine Interviews, aber eben auch nicht auf einem Niveau, dass das Zuhören wirklich Spaß macht. Ich werde mir bei passender Gelegenheit das Buch ausleihen und selbst lesen.

Für den Inhalt gebe ich 4 Sterne das ist schon interessant, fürs Vorlesen 2 Sterne.

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3.0 von 5 Sternen ganz interessant - aber zu wenig Tiefgang
Ich vergebe 3,5 Sterne. Boris erzählt Ausschnitte aus seinem Leben. Leider erzählt er auch viel über das drumherum, was zum Teil langweilt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von magicmone veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Kaum empfehlenswert!
Bevor ich diese Biographie gelesen habe, war mir Herr Becker weder sympathisch, noch unsymphatisch. Das hat sich nun geändert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Floriane v. Deuben

4.0 von 5 Sternen Etwas Klatsch, wenig Neues und doch unterhaltsam
Für all diejenigen, denen der Gedanke Unbehagen bereitet, ein von Deutschlands berühmtesten Tennisspieler geschriebenes Buch über sein Leben zu lesen, die gleichwohl an dem ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2005 von Dr. Matthias Korner

3.0 von 5 Sternen Leben eines Superstars...
Boris Becker war nicht immer mein Idol. Eigentlich erst, nachdem ich auch angefangen hatte, Tennis zu spielen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2005 von advocatus_diaboli

5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Aus den Medien ist Boris Becker seit seinem 1. Wimbledon Sieg weltweit bekannt. Die Presse schrieb viel. Interessant ist hierzu ist einmal SEINE SICHT DER DINGE! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2004 von Lissy

5.0 von 5 Sternen Danke Boris
Ich habe mir das Hörbuch gekauft und möchte gern folgendes dazu schreiben:

Matchball Wimbledon und nichts ist mehr wie es einmal war! Nichts! Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 5. Januar 2004 von Jörg Burghardt

5.0 von 5 Sternen Danke Boris
Matchball Wimbledon und nichts ist mehr wie es einmal war! Nichts!

Mich hat das Hörbuch total begeistert. Gerade weil es Boris selber vorliest geht es stark unter die Haut. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 5. Januar 2004 von Jörg Burghardt

2.0 von 5 Sternen Ein Tennisspieler schreibt Bücher......
Ein Tennisspieler schreibt ein Buch. Das sagt an sich schon alles.
Der versucht zwar mit Kultur und Bildung mitzuhalten, aber das
Ergebnis ist ein Rohrkrepierer. Lesen Sie weiter...
Am 28. Dezember 2003 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ehrliche Lebensgeschichte
Nun bin ich eigentlich gar kein Tennisfan, aber eines muß man dem Boris lassen: Er ist eine wichtige Peron in den letzten Jahren gewesen. Das war erstmal ein Kaufgrund. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2003 von Stefanie Beer-moll

1.0 von 5 Sternen Bum Bum Boris
Inzwischen hat Boris Becker uns allen gezeigt, dass er im Vergleich zu seinen Äusserungen ("Ähm habe gut gespielt") in diversen Interviews und Pressekonferenzenauch fähig ist, auf... Lesen Sie weiter...
Am 24. November 2003 veröffentlicht

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