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Bedingt dienstbereit. Im Herzen des BND - die Abrechnung eines Aussteigers
 
 

Bedingt dienstbereit. Im Herzen des BND - die Abrechnung eines Aussteigers (Gebundene Ausgabe)

von Norbert Juretzko (Autor), Wilhelm Dietl (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hc; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550076053
  • ISBN-13: 978-3550076053
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 221.890 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Norbert Juretzko hat wiederholt den Verdacht von sich gewiesen, er wolle sich mit seinem Buch Bedingt dienstbereit doch nur an seinem ehemaligen Dienstherrn rächen, weil er meine, seinerzeit zu Unrecht für die Veruntreuung von Agentengeldern verurteilt worden zu sein. Über das eine wie das andere steht uns ein Urteil nicht zu. Das Buch allerdings lässt an Deutlichkeit nichts vermissen. Eine bitterböse Abrechnung mit dem BND ist Juretzkos Dossier allemal.

Wie sich dies für eine ordentliche Enthüllungsgeschichte gehört: Bedingt dienstbereit hat schon vor seinem Erscheinen gehörig Staub aufgewirbelt. Indes: Ganz so brisant, wie es die Vorab-Berichterstattung vermuten ließ, ist das Ganze gar nicht. Der Generalbundesanwalt eröffnete zwar ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verrats von Staatsgeheimnissen, weshalb man im Verlag fürchtete, die Auslieferung könne verboten werden (und sie kurzerhand vorzog). Tatsächlich macht Juretzko für einen Ex-Geheimdienstler etwas Unerhörtes: Er nennt in seinem Buch seinen Chef bei dessen echten Namen.

Doch dies könnte man auch für eine wohlkalkulierte Marketing-Aktion halten. So ein Name lässt sich im Zweifel schnell schwärzen. Und ansonsten wird in dem Buch nichts offenbart, was unter das Gesetz der Geheimhaltung fiele und was man nicht so oder so ähnlich schon einmal gehört oder gelesen hätte. Lesenswert ist das Buch gleichwohl! Es gewährt einen sehr persönlichen Einblick in die Welt der Pullacher Schlapphüte, in der der Autor selbst viele Jahre zu Hause war. Der glaubwürdige Bericht bestätigt manches Vorurteil gegenüber der Beamtenschaft nicht nur beim Bundesnachrichtendienst. Auch dort begegnet man – wie in jeder anderen Amtstube – neben engagierten Idealisten (zu denen zweifellos der Autor sich zählt) vielen schmierigen Karrieristen, Nichtsnutzen und Faulpelzen. Von den unfähigen Vorgesetzten ganz zu schweigen. Hoffen wir, dass nicht tatsächlich einmal von solchen Leuten unsere Sicherheit abhängt! --Hasso Greb



Kurzbeschreibung

Der Autor, zwei Jahrzehnte lang Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes, berichtet schonungslos über das Innenleben der wichtigsten deutschen Spionagebehörde. Detailliert schildert er streng geheime Ostoperationen aus den 80er und 90er Jahren. In einer bisher nie dagewesenen Offenheit beschreibt der Ex-Agent Pleiten, Pech und Pannen seines früheren Arbeitgebers, aber auch die politischen Verstrickungen des BND in den letzten dreißig Jahren.

Ein Stück ungeschminkte Geheimdienstgeschichte, wie sie so noch nie zuvor zugänglich gemacht wurde.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spannend und erschreckend zugleich, 15. August 2006
Von Celine C. Jundt (Basel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Juretzkos Buch liest sich sehr spannend, eigentlich mehr als Roman denn als Tatsachenbericht.

Wirklich richtig interessant wird das Buch jedoch erst durch seinen Hintergrund: Der Inhalt ist nicht erfunden, sondern basiert auf wirklichen, realen Erlebnissen - teilweise fällt es schwer zu glauben, dass sich eine Behörde von der Bedeutung des BND teilweise dermassen dilettantisch soll verhalten haben, es ist wirklich erschreckend, zu lesen, was da vor sich gegangen ist und vermutlich nach wie vor geht.

Ein "Makel" haftet dem Buch an - derselbe, den man bei wohl jedem Buch über Geheimdienste feststellt: Für den "unbefleckten" Leser ist es schlicht nicht (zumindest nicht mit vernünftigem Aufwand) feststellbar, ob der Inhalt tatsächlich nur die Wirklichkeit wiedergibt, oder ob da nicht um des Effektes Willen auch das eine oder andere Ausgeschmückt worden ist. Wohlgemerkt, es besteht nicht konkreter Anlass zu besonderem Zweifel gerade an Juretzkos Buch, seine Schilderungen sind zwar teilweise unglaublich aber grundsätzlich stets glaubwürdig, die Frage "ist das wirklich ALLES wahr?" bleibt aber mE im Raum stehen.

Insgesamt empfehle ich das Buch jedem, der sich für die Welt der Geheimdienste interessiert und von dieser Welt des Versteckspiels fasziniert ist.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dienstbereit????, 7. Oktober 2004
Jeder, der schon einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte etwas mit einem bundesdeutschen Geheimdienst zu tun gehabt zu haben, wird in diesem Buch seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt sehen. - Die eigenen katastrophalen Erlebnisse waren leider kein Einzelfall, sondern nur ein typisches Beispiel für die Denk- und Arbeitsweise von BRD-Behörden.

Darüber hinaus bestätigt dieser Erlebnisbericht wieder einmal eindrucksvoll, dass die Arbeitsmethoden ALLER Geheimdienste sehr ähnlich sind. Unter einem legalen Deckmäntelchen wird Post gelesen, abgehört und überwacht, werden Papiere gefälscht, Scheinfirmen etabliert, Personen kompromittiert und erpresst, „Romeos" täuschen Liebe vor, denn die Devise lautet: „Wir sind die Guten, die anderen sind die Bösen." Interessant auch die Tatsachen, dass BND-Quellen in erster Linie durch Geld motiviert wurden und dass US-Geheimdiensten jeder Skrupel fremd ist und auch „befreundete" Dienste bei jeder Gelegenheit ausspioniert werden.

Sicher wusste man das alles schon vorher, doch mit dieser schonungslosen Offenheit einen Insider darüber schreiben zu sehen ist doch sehr erfrischend. Zumal in diesem Fall sicher auch eine gehörige Portion Courage dazu gehört, denn Großmut kann man bundesdeutschen Geheimdiensten leider nicht nachsagen. Deshalb würde ich einen Sonderstern für Mut vergeben.

OK, Juretzko ist nicht Böll, dafür hat Böll nie so packend über einen BRD-Geheimdienst geschrieben.

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erschütternd, 22. September 2004
Von Ein Kunde
Als ich auf der letzten Seite angekommen war - hab ich nachgesehen: ist das ein Roman, eine Fantasiestory oder ein Tatsachenbericht?? Ich konnte nicht fassen was hier enthüllt wurde. Akribisch genau - auch wenn sicher Namen und Daten aus Geheimhaltungsgründen geändert wurden - hat der Leser hier einen Bericht vor sich, der seines Gleichen sucht. Ungeschminkt und, so ist deutlich zu erkennen, so objektiv wie möglich wird hier eine Bundesdeutsche Einrichtung beschrieben von einem Insider, der wohl um sein Schicksal nicht zu beneiden ist. Präzise chronologisch aufgebaut, mit zeitlichen Rückblicken, die dem Leser Konzentration abverlangen, dokumentiert dieses Buch ein Bild des BND das zwangsläufig zu einem vernichtenden Urteil über den BND beim Leser führt - selbst wenn nur die Hälfte wahr wäre. Überdies hat man als Leser oft das Gefühl, dass der Autor einen Teil der schlimmsten Verstrickungen, Intrigenspiele und politisch gewünschter Verschleierungen innerhalb des BND aus Gründen des Geheimschutzes und um sich selbst vor weiterer Verfolgung zu schützen verschweigt.
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3.0 von 5 Sternen Haarsträubend, schonungslos offen (und etwas zu lang)!
Auf spannende Art (liest sich phasenweise wie ein Roman) beschreibt Juretzko den ganz normalen Wahnsinn des BND-Alltags. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Joachim Klotz veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Erschreckend und offen zugleich
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Wissenssüchtling

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Schriftstellerisch ist das Buch zwar keine Glanzleistung, aber darauf wurde seitens der Autoren auch sicher kein Wert gelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2007 von Dieter Menzel

5.0 von 5 Sternen Bedingt dienstbereit
Sehr gut geschriebenes Buch welches realitätsnahe Einblicke in den "Dienst" als "Behörde" mit teils grotesken Anweisungen und Situationen liefert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2006 von B.N.

5.0 von 5 Sternen Spannend wie das Sakrileg
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Veröffentlicht am 21. April 2006 von Bernd Wurm

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Veröffentlicht am 23. März 2006 von Martin Mahle

3.0 von 5 Sternen gemischtes Gefühl
Norbert Juretzko hat mit Bedingt Dienstbereit ein durchaus interessantes Sachbuch geschrieben, es liest sich schnell und sachlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2005 von Henrik Teichmann

3.0 von 5 Sternen bedingt empfehlenswert
Der Autor ist ehemaliger Mitarbeiter des BND und rechnet hier mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ab. Angeblich hat der BND versucht, die Veröffentlichung dieses Buches zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2005 von P. Knuth

2.0 von 5 Sternen übertrieben
Der Titel des Buches lies mich schon erahnen, um was für ein Werk es sich handelt (der Kauf musste wegen Interesse am Thema trotzdem stattfinden). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2005 von Eike M.

3.0 von 5 Sternen Kurzweilig und Interessant...
...kommt dieses Buch daher. Man findet so manche Paralle, gerade wenn man selber im oeffentlichen Dienst arbeitet oder Ablaeufe im oeffentlichen Dienst kennt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2005 von buchberger12

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