|
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Giftig ohne Ende, Spaß pur, Satire vom Feinsten, 4. Februar 2003
„Dieses ist ein Buch über das Ende der Welt und als solches handelt es von Diät-Kochbüchern und Lebenshilfe-Gurus, von Strafgefangenen und überarbeiteten Verlagslektoren." So beginnt das für mich seit langem witzigste und zu gleich bitterböse Buch über das Ende der Zivilisation, die in Zuckerwatte gleicher Harmonie untergeht.Wer, genau wie ich, nicht viel mit Lebenshilferatgeber anfangen kann, wird sich in diesem Buch sofort wieder finden: In der Hauptrolle des durchschnittlichen aber zähen Helden Edwin de Valu. Ich hatte mich zu mindest sofort mit ihm angefreundet, mit ihm erlebt, wie Amerika in Glückseeligkeit versinkt und Ed loszieht, um die Welt zu retten ... bzw. Tupak Soiree umzubringen (Autor des ultimativen, weil funktionierenden Ratgeber). Da ich das Buch überwiegend auf der Fahrt zur Arbeit las, muß ich eine Warnung vorweg stellen: Wenn Sie in der Bahn zwischen den schlecht gelaunten Pendlern nicht auffallen wollen: Lesen Sie nicht im Zug! Ich mußte häufig laut loslachen, was irgend wie keiner so richtig verstand ... Das Buch ist nichts für Weicheier die schnulzige Romane lieben. Es hat zwar eine Romanform, aber das war es schon. Es ist giftig ohne Ende, Spaß pur, Satire vom Feinsten und wunderbar befreiend von all dem pseudowissenschaftlichen Psycho-Gebabbel. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen!
|