Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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56 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Die historischen Hintergründe von Sakrileg?, 28. September 2005
Dank des alphabetischen Aufbaus dieses Buches ist es relativ schnell und einfach möglich, sich ein bestimmtes Thema aus Dan Browns Sakrileg vorzunehmen. Der jedoch sehr unästhetische Einband und die große Schrift wirken jedoch zunächst etwas abschreckend auf den potentiellen Leser. Auf beinahe 500 Seiten mit einer vergleichsmäßig hohen Zahl an schwarz-weiß Fotos wird jedoch wirklich jedes Thema aus dem Da Vinci Code historisch korrekt abgehandelt. Diese Seitenzahl ergibt sich jedoch nicht zuletzt auch daraus, dass am Ende jedes Eintrages ein teilweise längeres Literaturverzeichnis als Quellenangabe angefügt ist. Im Verlauf der Einträge wird dann aber auch schnell klar, dass man hier nicht bloß eines der vielen Begleitwerke zu Dan Browns Bestseller in Händen hält. Alle Fakten sind sehr gut herausgearbeitet, viele Themen und Fotos werden aufgegriffen die sonst in keinem vergleichbaren Werk Erwähnung fanden. Doch alles Gute hat auch etwas Schlechtes an sich. Im Verlauf von 500 Seiten erfährt man oft eine ganze Menge über den Charakter eines Autors, so auch über Sharan Newman. Der sprachlich mittelmäßige Stil, diverse schwere Themenabschweifungen, der Hand zur Selbstdarstellung und vor allem die kräftigen feministischen Einflüsse machen dieses Buch auch inhaltlich ähnlich abschreckend, wie der beinahe geschmacklose Einband. Im Endeffekt ist es doch etwas enttäuschend, da sehr gute Ansätze in diesem Buch verarbeitet wurden und die intensiven Bemühungen der Autorin, nur durch ihren Hang zur Subjektivität verdorben wurde. Dieses Buch ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch wer sich lieber gerne von eher sachlicher (trockenerer) Literatur fernhält und gerne vom Autor für sich gewonnen werden will, der ist hier an der richtigen Adresse. Fazit: Geschmackssache.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Much a do about nothing, 14. August 2005
Das Buch ist in alphabetisch sortierte Kapitel eingeteilt, beginnend mit "Apokryphen" bis hin zu "Zürcher Depositenbank" (!?) - an sich ein vernünftig, weil objektiv erscheinender Ansatz. Leider lässt Sharan Newman in den folgenden Kapiteln sehr die wissenschaftliche Objektivität vermissen. Vielleicht ist es nur ihre lockere (amerikanische) Art, die in diesem Buch zum Vorschein kommt, allerdings denke ich mir, dass die Leser, die "Sakrileg" gelesen haben, nun auch die tatsächlichen historischen Fakten gern wissen würden, bzw. wenn es keine nachweisbaren Fakten gibt, dann das Pro und Contra der Gerüchte und Vermutungen. Was stimmt jetzt wirklich? Was hat es so nie gegeben? ... Und eben dieses bringt Mrs. Newman nicht, vielmehr hatte ich beim Lesen ihres Buches den Eindruck, dass sie die einen oder anderen Fakten zusammenträgt, ihre eigene, oftmals joviale Meinung hinzufügt, und in den einzelnen Kapiteln immer an dem Punkt aufhört, an dem es spannend geworden ist. Dann kommen lediglich Literaturzitate und weiterführende Empfehlungen. Zusammenfassend ist diese Buch - obwohl voller historischer Jahreszahlen - nicht der Zeit wert, es zu lesen. Sehr unbefriedigend.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schade eigentlich..., 23. Juli 2005
Es genügt wohl doch nicht, ein wenig Geschichte studiert zu haben, um sich mit den Mysterientraditionen der unterschiedlichsten Logen und Geheimgesellschaften auszukennen. Der Versuch, den interessierten Lesern einen Überblick zu verschaffen, welche der verwendeten Ideen eines spannenden Thrillers auf echten Überlieferungen beruhen, ist sicherlich löblich. Mit ein wenig mehr Sorgfalt bei der Recherche hätte sich die Autorin zweifellos so manche Peinlichkeit erspart. Ich kenne einige Leute, die es zu einem Sport gemacht haben, sämtliche Fehler in Sharan Newmans Buch zu entdecken. Übrigens, in der deutschen Übersetzung ihres Werkes sind die offensichtlichen Irrtümer schon korrigiert worden. Lesen Sie mal beide Bücher nebeneinander! Sie hat sich so viel Mühe gegeben, schade, dass sie sich nicht wirklich mit der Materie auskennt.
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