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4.0 von 5 Sternen
6 kurze Berichte über ausgewählte UBoot-Kommandanten, 4. November 2001
Lautlose Jäger umfasst 6 einzelne, nicht miteinander verbundene authentische Berichte über verschiedene Uboot-Kommandanten.Es wurden dabei bewusst Kommandanten ausgewählt die nicht zu den absoluten Assen gezählt werden, und daher in im Allgemeinen wenig Beachtung finden. Allerdings haben sie alle mit ihren hier beschriebenen einzigartigen Erlebnissen und Taten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Uboot-Waffe und ihrer besonderen Art von Kriegsführung geliefert. Es handelt sich um: Engelbert Endrass, Karl Friedrich Merten, Ralph Kapitsky, Fritz Guggenberger, Victor Oehrn und Heinz-Wilhelm Eck. Der Leser erfährt wie es war, als Erich Topp und Engelbert Endrass zu Castor und Pollux wurden; als Fritz Guggenbergers angenehmer Ausflug vor Rio de Janeiro überraschend in ein Desaster umschlug; als Karl Friedrich Merten sich gezwungen sah, ehemalige Kameraden anzugreifen, um die Ehre der Waffengattung zu retten; als Ralph Kapitzky erkannte, dass er und sein Boot es nicht mehr schaffen würden, nach Hause zurückzukehren; oder als Heinz-Wilhelm Eck der entscheidenden Prüfung seines Lebens gegenüberstand - und versagte. Jede Geschichte wurde von einem anderen Autor verfasst. Alle sind anerkannte Experten auf dem Gebiet der deutschen Marinegeschichte im allgemeinen und des Uboot-Krieges im speziellen. Der Bericht über Engelbert Endrass ist sogar von seinem damaligen Freund Erich Topp verfasst, welcher selber Uboot-Kommandant war. Ein sehr spannendes Buch mit vielen Detailinformationen, die man sonst nicht so einfach findet. Auch die Auswahl der einzelnen Berichte ist überwiegend gelungen, da sie alle über unterschiedliche Erlebnisse berichten. Man erhält einen breit gefächerten Eindruck von den damaligen Ereignissen. Den Autoren merkt man ihre Sachkenntnis und die sorgfältige Recherche an. Fats uneingeschränkt empfehlenswert! Der Anhang am Ende des Buches ist zwar übersichtlich und enthält einige sehr interessante Zusatzinformationen, doch das ständige Blättern wird schnell nervig. Eine bessere Lösung wäre es gewesen, Fußnoten zu verwenden.
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