Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seekriegsereignisse in schonungsloser Härte., 12. Juli 2001
Wolfgang Ott schildert die Geschichte einer großen Freundschaft, die mit der Fortdauer des Krieges zerbricht. Vier Freunde, die gemeinsam in die Marine eintreten um ihren Mut, ihre Entschlossenheit und die jugendliche Abenteuerlust unter Beweis zu stellen, scheitern schnell an der schonungslosen Grausamkeit des Seekrieges. Träume und Ideale zerplatzen wie Seifenblasen und zurück bleibt menschliches Strandgut. Den Schreibstil dieses Romans kann man als genial bezeichnen, denn die prägnante, humorvolle Ausdrucksweise wechselt mit schwerer menschlicher Tragik ständig ab. Ott führt einen durch ein Wechselbad menschlicher Gefühle, und außerdem läßt das Buch an keiner Stelle an seinem hohen, marine - technischen Sachverstand zweifeln. Ein Meisterwerk !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Packend, erschütternd authentisch, 1. Oktober 2000
Das (für mich als Nichtbeteiligter) authentischste Buch über den Zweiten Weltkrieg. Ott schildert den Kriegsalltag von drei Rekruten, die sich zu Kriegsbeginn freiwillig zur Kriegsmarine melden. Kein Anflug von Hurra-Patriotismus beherrscht das Buch, kein Sterben für's Vaterland, keine heroischen letzten Worte, wie diesbezüglich inFilmen so gerne eingesetzt - nur das tägliche Grauen im Kampf um's eigene Überleben, in dem selbst der Tod des Kameraden nur am Rande wahrgenommen und sofort wieder verdrängt wird. Otts fast nebensächliche Schilderung des Sterbens lässt einen frösteln und ein Happy-End gibt es für keinen der beteiligten Soldaten, auch wenn die zwischenzeitlichen Aspekte, das Leben in der dienstfreien Zeit auch zu LEBEN, teilweise recht amüsant beschrieben sind. Kein Buch für Leser mit nervösem Magen, denn beim Schildern der täglichen Gräuel wird klar, was Ott von der "Dulce et decorum..."-Philosophie der "neuen Herren" gehalten hat - nichts. Und das ist auch gut so. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das meiner Meinung nach Buchheims "Boot" übertrifft.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Haie und kleine Fische..., 1. November 2004
Ich habe dieses Buch per Zufall vor längerer Zeit auf einem Flohmarkt erstanden;dabei handelte es sich um die Erstausgabe von 1954,weswegen diese Rezension auch diese Ausgabe behandelt.Zum Inhalt: Die Protagonisten dieses Buches-Hans Teichmann,Emil Stollenberg und Gerd Heyne-sind zu Anfang der Story (welche am 2.9.1939 beginnt...)drei 17-jährige Jugendliche,die von der Schule geflogen sind und sich nun als Leichtmatrosen auf einem Heringskutter durchschlagen. Die Sitten dort sind rauh und der Beginn des Krieges verschlechtert die Situation noch weiter.Als einziger Ausweg bleibt eine Karriere als Offiziersanwärter bei der deutschen Kriegsmarine.Doch schnell wird deutlich,daß die drei Protagonisten die Schrecken und das Grauen des Seekrieges unterschätzt haben... Meine Meinung: Wolfgang Ott schildert hier ohne Schönfärberei das Leben und Sterben während des Krieges.Zuerst müssen die drei Protagonisten auf einem Minenräumer(...kleine Fische)ihren Dienst ableisten.Später werden sie zur U-Boot-Waffe (Haie...) versetzt.Wer sich mit den Fakten des Seekrieges ein wenig auskennt weiß,was den drei jungen Fähnrichen blüht... Zwar sind einige Ausdrücke aus dem Seefahrerjargon etwas schwer verständlich,jedoch verfügt das Buch über eine Worterläuterung im Anhang. Durch die lebhafte Schilderung des Humors und der Sprache der Seefahrer wird dieses Buch noch viel lebendiger und auch wenn das Buch aus den fünfziger Jahren stammt,fallen doch so einige deftige Seefahrersprüche. Wie bereits einige andere vor mir geschrieben haben wechselt in diesem Buch der Humor und der scheinbare Frieden mit der detailreichen Schilderung der Grausamkeiten und der Brutalitäten des Krieges ab. Für mich ist es einer der besten Bücher,daß ich jemals gelesen habe,grade in Punkte Charakterentwicklung der Protagonisten und Authentizität wird es nur selten übertroffen.
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