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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2000
Sehr einfühlsam beschreibt Annette Pehnt den neuen Roman der englischen Schriftstellerin Antonia Byatt, dessen Übersetzung ins Deutsche sie ausgezeichnet findet. Leider ohne den Namen des Übersetzers zu nennen. Sie ist beeindruckt von Byatts Versuch zu schreiben, wie Maler malen: "Licht und Farbe mit dem Wort einzuholen. Trotz des Kunstanspruches dieses Romans findet sie ihn ausgesprochen lesbar: eine breit erzählte Familiensaga aus dem England der 50er Jahre, voller Drastik und Leidenschaft. Störend findet die Rezensentin nur, wenn kleine Essays allzu unliterarisch den Erzählfluß bremsen. Denn dann, so Pehnt, thront die Erzählerin zu hoch über dem, was sie erzählt.
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-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Während die Pfarrfrau Stephanie ihre literarischen und wissenschaftlichen Interessen zugunsten von Familie, Haushalt und Gemeinde zurückstellt, geht ihre Schwester Frederica zuerst nach Cambridge und dann nach London, um als Rundfunkjournalistin Karriere zu machen. Doch beide zahlen einen hohen Preis. Stephanie leidet unter den Zwängen der Rolle als Hausfrau, Frederica kämpft um Anerkennung und Liebe. Untrennbar verbunden mit der Schilderung des Lebens der beiden Schwestern ist die Biografie van Goghs. Sein unglückliches Dasein, sein Scheitern, aber auch seine Intensität werden zum Leitmotiv des Romans.
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