Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein "zeitloser" Roman, 4. Januar 2001
Von Ein Kunde
Wie wäre es wohl, wenn unser Leben nur einen Tag lang dauern würde, wenn wir nur einmal die Sonne aufgehen und vielleicht niemals untergehen sehen könnten? Wenn unsere Kindheit auf einen Vormittag beschränkt wäre und unsere Erfahrungen mit der Liebe nur auf den einmaligen Paarungsakt limitiert blieben? Und was würde geschehen, wenn die Liebe zweier Menschen, wider aller Natur in dieser kurzlebigen Welt, über die sexuelle Einigung hinausging? Mit all diesen Fragen sieht sich der Leser konfrontiert, aber die Antworten muss er letztendlich doch für sich selber finden. Sicher ist nur, dass keiner mit der selben Einstellung zum Wert der Zeit dieses Buch aus der Hand legen wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Eine verpasste Gelegenheit, 12. August 2004
Nachdem ich mehrere durchaus positive Kritiken zu diesem Buch gelesen hatte und mir die Idee, das Leben an einem einzigen Tag stattfinden zu lassen sehr faszinierend vorkam, habe ich van Heijdens "Ein Tag, ein Leben." schließlich selbst gelesen. Doch welche Enttäuschung! Der Anfang hatte noch Anderes vermuten lassen: Die Darstellung des Sterbens der Greise (derjenigen, die ihren Lebenstag bereits hinter sich haben) am Strand zeugt von nicht geringem sarkastischen Talent, doch solche Szenen bleiben im Folgenden selten. Wie so vielen Romanen (oder Filmen), die mit der Verschiebung und Überlagerung verschiedener Zeitebenen operieren, geht es auch diesem Buch: Die Zeit-Raum-Struktur ist, wo überhaupt ausgearbeitet, eher unplausibel, wenn überhaupt verständlich. Wie anziehend wäre eine ausführlichere Beschreibung des tatsächlichen Tagesablaufs gewesen, in einer Welt, die jedes Erlebnis zu einem einmaligen macht! Stattdessen ist der Erzähler auf den sexuellen Werdegang seiner Hauptfiguren fixiert, die zu keinem Zeitpunkt ein erwähnenswertes "Innenleben" entwickeln, und langweilt den Leser mit belanglosen Details. Eine Geschichte mit gutem Potenzial - eine Liebe, die nur einen Tag hat, um alle Fehler und Wiedergutmachungen zu begehen - bricht nach und nach auseinander, bis am Ende auch die Rückführung an den Anfang - die Überlagerung der Zeitebenen - einfach nicht mehr glaubwürdig ist. Wer sich für das Thema "Zeit" in der Literatur interessiert, sollte lieber auf die Klassiker zurückgreifen (Proust, Joyce) oder gleich einen Sci-Fi-Roman lesen.
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5.0 von 5 Sternen
Ein "zeitloser" Roman, 4. Januar 2001
Von Ein Kunde
Wie wäre es wohl, wenn unser Leben nur einen Tag lang dauern würde, wenn wir nur einmal die Sonne aufgehen und vielleicht niemals untergehen sehen könnten? Wenn unsere Kindheit auf einen Vormittag beschränkt wäre und unsere Erfahrungen mit der Liebe nur auf den einmaligen Paarungsakt limitiert blieben? Und was würde geschehen, wenn die Liebe zweier Menschen, wider aller Natur in dieser kurzlebigen Welt, über die sexuelle Einigung hinausging? Mit all diesen Fragen sieht sich der Leser konfrontiert, aber die Antworten muss er letztendlich doch für sich selber finden. Sicher ist nur, dass keiner mit der selben Einstellung zum Wert der Zeit dieses Buch aus der Hand legen wird.
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