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Der dritte Polizist
 
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Der dritte Polizist (Taschenbuch)

von Flann O'Brien (Autor), Brian O'Nolan (Autor), Harry Rowohlt (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518383108
  • ISBN-13: 978-3518383100
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 173.500 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der dritte Polizist kehrt die Erzählstruktur von O'Briens erstem Roman 'In Schwimmen Zwei Vögel' um. Stecken dort die Überraschungen im collagenartigen Erzählvorgang, so finden sie sich hier unter der Decke eines geordneten Erzählvorgangs bei Sprachwitz, (irischem) Humor, Ironie, Parodie sowie in Satiren, Absurditäten und Surrealismen, mittels derer O'Brien die wissenschaftliche und intellektuelle Torheit des Menschen entlarvt.- (Kindlers Neues Literaturlexikon)

Kurzbeschreibung

Flann O'Brien entlarvt mittels Sprachwitz und Ironie die Torheit des Menschen. Dem Ich-Erzähler stößt Seltsames zu. Er erbt Haus, Hof und ein Pub - den Verwalter inbegriffen. Weitere wunderliche Dinge geschehen, nicht nur bei der Aufklärung eines Raubmordes, den die Hauptfigur begeht.

Kongenial übersetzt von Harry Rowohlt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Absurde Komik -- und unheimlich zugleich, 20. Juli 2004
Von barockfreund (Konstanz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Ehrlich gesagt, während ich das Buch zum ersten Mal las, dachte ich zwischendurch manchmal: jetzt übertreibt er aber schon ein bisschen, das ist wohl keiner seiner besten Romane. Wenn man es ganz zuende gelesen hat, denkt man jedoch anders; im Ganzen gesehen erhalten dann auch die absurdesten Geschehnisse unterwegs ihre ganz zwingende Berechtigung. Nach dem ersten Durchlesen war ich bereit, dieses Werk sogar noch über die "Zwei Vögel beim Schwimmen" zu stellen, O'Briens anderen Großroman, und es auch sofort noch ein zweites Mal zu lesen. Es ein zweites Mal zu lesen ist unbedingt reizvoll, denn man sieht es dann mit anderen Augen. Der Dritte Polizist ist nicht ganz so erzählerisch ausschweifend wie "Zwei Vögel", ist aber kaum leichter verdaulich, weil er nicht ganz so spielerisch ist, und auf kompromisslosere Weise phantastisch. OBrien hat den Dritten Polizisten Zeit Lebens übrigens nicht publizieren können (vielleicht habens die Lektoren nie zuende gelesen !!), daher hat er ca. ein halbes Kapitel mit einer besonders köstlichen Passage (die "Molekül-Theorie") in seinem Roman "Aus Dalkeys Archiven" wörtlich übernommen. Der Kontext ist dort ein völlig anderer, aber es passt hier wie da; es ist eh völlig abgefahren :-)
Das alles soll aber nicht abschreckend klingen, sondern meint, dass der Dritte Polizist neben "Zwei Vögel" OBriens bedeutendster Roman ist, wogegen die übrigen sichtlich abfallen. Anstrengend ist an den Büchern nur, dass so viele gute Einfälle drinstecken.
Ich werde den Teufel tun und verraten worum es in diesem Buch eigentlich geht, das muss der Leser hier gerade herausfinden. Aber bemerkenswert ist dieser Roman, weil er viele Ebenen vereint: zum einen die Autobiographie eines Pseudo-Philosophen - ein ausschweifender Fußnotenapparat führt in seine Pseudowissenschaft ein und lässt eine Art Wissenschafts-Parodie mitlaufen (fast wie bei Sterne's Tristram Shandy der Slawkenbergius, allerdings ohne Latein); gleichzeitig enthält er auch eine Kriminalgeschichte, eine moralisch-metaphysische Dimension, und an der Oberfläche vor allem: eine bizarre, absurde Phantasmagorie, dass einem schwindlig wird. Die meiste Zeit weiß man wirklich nicht, was diese seltsamen Leute wirklich wollen, die hier auftreten, sie sind alle schrullig bis komisch, aber es haftet ihnen etwas zutiefst unerklärliches an. Und auf diese Weise entsteht hier eine rätselhafte ambivalente Stimmung: es ist zum Lachen aber auch zugleich unheimlich. Der wirklich geschmeidige und hintergründige Prosastil, in dem der Autor all das serviert, ist wesentlich mit verantwortlich für diesen Effekt (gute Übersetzung, das also auch).
Leser, die den Stil und Humor Flann O'Briens anderswoher schon schätzen, werden all dieses hier in einer vertieften Version finden; Leser, die neu in der Gegend sind, werden vielleicht erst mal dem Autor etwas Kredit geben müssen, aber wenn man beim Lesen eine gewisse wohltuende Verwirrung nicht fürchtet, wird man reich belohnt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 28. Oktober 2006
Zugegeben, man muss sich - wenn man wie ich hinsichtlich Flann O'Brien völlig unbefangen ist - an die surreale Art des Buches zunächst gewöhnen. Spätestens nach 30 Seiten aber hat man das Buch entweder in die Ecke geworfen oder ist davon gefangen. Ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die sich beim Lesen in der Öffentlichkeit gehen lassen können, aber beim Dritten Polizisten konnte ich oft nicht anders als beim Bahn fahren laut zu lachen. Ein besseres Kompliment kann ich persönlich einem Buch nicht machen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen handelt es sich um ein Fahrrad?, 6. November 2006
Kaum zu beschreiben und nur schwer an Skurillität zu übertreffen. Beinahe jede Seite ein Lacher, also eine Komödie?
Wäre wohl doch zu kurz gegriffen. Denn all das was da so absurd unlogisch auf den Leser einprasselt offenbart doch zugleich eine unverzerrte Sicht auf unsere verhedderte, befangene und verhaberte Welt.
Und ganz abgesehen von alldem, ist dies Buch die einzige glaubhafte Erklärung für so rätselhafte Fragen unserer Zeit, wie jene nach Sinn und Zweck des Schlafs, oder jene, wieso Fahrradfahrer immer an Hausmauern lehnen.
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5.0 von 5 Sternen Der dritte Wahnsinn...
Wie ich zu diesem Buch kam? Über Harry Rowohlts "In Schlucken zwei Spechte". Immer wenn dort eine Meßlatte für literarische Qualität gebraucht wird, muss Flann OBrian herhalten... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Axel Leybold veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen @dabal21: Nicht komisch...?
Nun, über Geschmackssicherheit lässt sich allgemein und hier auch im Speziellen nicht streiten. Jeder mag halt, was er mag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von Wylt

1.0 von 5 Sternen Nicht komisch
Ich verstehe nicht, wie man ein derartiges Machwerk auch nur annähernd komisch finden kann. Die Aneinandereihung seltsamer Ereignisse macht noch lange keine witzige Geschichte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2007 von dabal21

3.0 von 5 Sternen Nicht mein Humor
Es ist schwer für mich, dieses Buch einzuschätzen.
Es ist einfach nicht mein Humor. Es ist nicht das, was ich erwartet hatte.
O'Briens Buch ist gut geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2006 von Michael Kahnt

5.0 von 5 Sternen wer zu tieferem verständnis ...
... der lehren, sowie an-, ein- und umsichten des großen naturforschers und privatphilosophen "de selby" reifen möchte, sich nebenbei über die kriminelle szene auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2004 von floaty

5.0 von 5 Sternen Erfrischend humorvoll und surrealistisch
Flann O'Brien zeichnet ein fast schon surrealistisches Meisterwerk irischer Literatur. Durch wundervolle Sprache und gewohnt angemessen guter Übersetzung durch den großen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2003 von hrh1916

5.0 von 5 Sternen Summary, message and personal opinion
The novel "The Third Policeman" written by Flann O'Brien is written from the perspective of a narrator, who lives with his parents on a farm. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2001 von Ralf Beyersdorff

5.0 von 5 Sternen Meisterhaft übersetzt
"Der dritte Polizist" ist eines der witzigsten und intelligentesten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe - und, was sehr selten passiert: das Buch hat in seiner... Lesen Sie weiter...
Am 12. Januar 1999 veröffentlicht

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