Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Exzellente Übersicht, 16. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Jürgen Kesting spannt einen weiten Bogen, indem er die ihm wichtigen Sänger des 20. Jahrhunderts ausführlich portraitiert. Übersichtlich bleibt das Werk durch die Gruppierung einzelner Sänger in Gruppen, die entweder durch ähnliche Interpretationsweisen oder häufige gemeinsame Auftritte zusammengehören. Trotz all' dieser Ausführlichkeit bleibt Kestings' Werk für den Musikfreund äußerst spannend, lehrreich und unterhaltsam. Sein ausgezeichnetes Deutsch, seine häufige Verwendung von Zitaten und biographischen Informationen und Anekdoten verschaffen Abwechslung, ohne das die Abwechslung und Lesbarkeit auf Kosten der Qualität der ausgezeichneten Analysen geht. Man entnimmt jeder Zeile, daß Kesting mit unglaublicher Ausdauer und Energie viele Jahre lang tätig gewesen sein muß. Wir lernen viel über einzelne Sänger und lernen viele Sänger kennen, die uns bis dato unbekannt waren. Am meisten habe ich von seinen Kapiteln profitiert, wenn ich mir parallel zum Lesen die beschriebenen Aufnahmen auch anhörte. So wird Kestings' Buch auch für den Nichtmusiker zur Lernwerkstatt und zur Quelle großer Freuden beim Anhören von meisterhaften Interpretationen der Schallplattengeschichte.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gnadenlose Urteile eines Kritiker-Papstes, 26. November 2000
Von Ein Kunde
reginalochner@hotmail.com aus Rußland , 29. Oktober 1999 Unverzichtbar Wer mehr h ö r e n will, wenn er Gesangsaufnahmen anhört, muß Kesting lesen. Mit seinem -mitunter ziemlich gnadenlosen- Urteil muß man nicht immer einverstanden sein, aber der Detailreichtum des Buches auch bezüglich heutzutage völlig unbekannter Sänger ist überwältigend - ich verdanke diesem Buch die allerschönsten Wiederentdeckungen. Uneingeschränkt zu empfehlen!Diesem Urteil ist bedingungslos zuzustimmen ! Manche Leser, vor allem diejenigen, die vielleicht einen oder anderen Sänger bevorzugen, seien aber gewarnt: vielleicht beurteilt Herr Kesting gerade "seinen" Sänger so vernichtend, dass er das Buch sogleich wegwirft. Das wäre aber schade, denn dafür ist es ganz einfach zu gut. Dennoch sollte Herr Kesting sein Urteil manchmal revidieren, denn man kann darüber wirklich geteilter Meinung sein.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelehrt, aber nicht beliebt, 29. Mai 2006
Scharfe Kritiker sind ja nie geliebt. Kesting hat ein ungeheures Wissen und wenn er die Aufnahmen, die er aufführt, tatsächlich kennt,kann er sein Leben lang nichts anderes gemacht haben. Über die Urteile von ihm muss man nicht streiten, kann man eigentlich nicht, denn letztlich sind gerade bei Stimmen so viel subjektive Faktoren im Spiel, dass nur ein begrenzter Austausch darüber möglich ist.Peter Anders,sicher kein Super-Techniker, aber zu Herzen gehen, wird ordentlich gezaust,wie andere auch. Was an dem Kompendium weniger gefällt, als Mangel zu bezeichnen ist, sind die Kriterien der Auswahl. Gesang ist nicht nur Oper. Ausgeprägte Liedersänger ( Fischer-Dieskau ausgenommen) haben wenig Chance, von Kesting wahrgenommen zu werden. Gerade der lyrische Tenorgesang entfaltet sich zentral im Lied, Dichterliebe von Schumnann, Schöne Müllerin von Schubert. Ein Sänger wie Josef Protschka , der diese Zyklen großartig interpretiert hat, wird nicht wirklich wahrgenommen, dafür jede Menge von Sängern, die nicht nur längst tot sind, von denen es zudem kaum anhörbare Aufnahmen gibt. Das ist zu geschmäcklerisch. Punktabzug.
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