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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einer neue Version eines ganzen Jahrhunderts, 29. Oktober 2006
Wer sucht in nicht, den ultimativen Held unserer Zeit, der im Grunde hinter Allem steht was an wichtigen Dingen in unserer Zeit passiert?
Mein Vorrezensent hat geschrieben das die Idee der Geschichte nicht neu ist. Damit hat er recht, aber man muss das Rad nicht permanent neu erfinden. Die Geschichte ist immer noch originell und erfrischend genug, und sie ist einfach wunderbar geschrieben.
Ein Beamter in den USA sitzt in seinem Büro in Washington, welches er selbst in einer Weise beschreibt, dass jeder seine Übellaunigkeit versteht, die ihn befällt, wenn er an seine Arbeitsituation denkt. Urplötzlich und vermeindlich zufällig gerät er an ein Photo, das einen Mann zeigt, welcher so absurd einzigartig aussieht, dass er nicht zu verwechseln ist. Als ihm dieses Konterfei wiederbegegnet ist jeder Irrtum ausgeschlossen:
Es ist der selbe Mann!
Nur das kann einfach nicht sein.
Er forscht nach, lernt den Jahrhundertmann kennen und erfährt dessen Lebensgeschichte. Diese Geschichte ist bizarr, unglaublich, vollständig seltsam und lässt die Geschichte der Welt wie wir sie kennen in einem völlig neuen Licht erscheinen.
Jeder der sich mit Phantasie und guter Literatur gerne unterhält und sich in seltsame Hirngespinste entführen lassen will, sollte James Thayers Version eines ganzen Jahrhunderts unbedingt lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesenswert bis zur letzten Zeile, 25. Februar 2000
Von Ein Kunde
Die Story ist sicher nicht neu. Daß ein Romanheld sein langes Leben (108 Jahre)am Leser vorbeiziehen läßt hat es schon gegeben (Little Big Man). James Thayer versteht es jedoch, selbst die phantastischsten Abenteuer des Woodrow Lowe so spannend, witzig und immer wieder mit einem Hauch von Ironie gewürzt zu erzählen, daß man ihm die eine oder andere "Münchhausiade" verzeiht, ebenso manche Brutalität, die selbst einem St. King zur Ehre gereicht hätte. James Thayer läßt nichts aus, um den Leser zu fesseln und es ihm schwer zu machen, das Buch zur Seite zu legen: aufregende Abenteuer, Geheimnisse aus Tausend und einer Nacht, Sex and Crime und eine herrlich chaotische Liebesbeziehung, die sich, fast eher nebenbei, durch den ganzen Roman zieht. Es ist eine Lust zu lesen. Das erstaunliche jedoch, es ist ein ganz neuer THAYER! Wer seine vorherigen Bücher gelesen hat wird überrascht sein, was er seinen Lesern hier bietet. Nach eigenen Worten, "ein Werk der Liebe". Wer sich auf den Jahrhundertmann einläßt, wird es nicht bereuen...und vielleicht Lust auf mehr oder das Original (Man of the Century) bekommen. Übrigens: Der Jahrhundertmann ist der erste Roman Thayers, in dem kein Maschinengewehr vorkommt!
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