Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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54 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Weg zur Selbsterkenntnis, 4. September 1999
Von Ein Kunde
Dieses Buch empfahl mir ein Bekannter, der sich mit Psychologie beschäftigt. Ich sollte es lesen, um bestimmte Verhaltensweisen meiner Mitmenschen besser zu verstehen. Und obwohl ich kaum über psychologische Vorbildung verfüge, konnte ich tatsächlich tiefere Einsichten in das gewinnen, was Berne als "Spiel" bezeichnet. Mehr noch: Es ist erstaunlich und auch manchmal lustig zu erkennen, in welchen Spielen man selbst gefangen ist. Als Vorbildung würde ich ein wenig Transaktionsanalyse empfehlen (z.B. Friedemann Schulz von Thun: Miteinander Reden 1), man tut sich dann beim Verständnis des Begriffs "Spiel" ein wenig leichter. Bernes Buch definiert zunächst auf den Begriffen der Transaktionsanalyse aufbauend den Begriff "Spiel" und bespricht grundlegende Eigenschaften von Spielen. Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich dann mit einer Reihe von Spielen, die in verschiedenen Bereichen (Ehe, Party, ...) gespielt werden. Die Ursachen und mögliche Auswege bzw. Gegenmaßnahmen werden aufgezeigt. Es ist ein unheimlich interessanter Ausflug in einen Bereich, der uns zumeist nicht bewußt ist, der dem Leser aber schnell wie Schuppen von den Augen fällt. Ein phantastisches Buch für alle, die erfahren möchten, warum das Zusammenleben manchmal schwieriger ist als es sein müßte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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118 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine andere Sicht der Dinge, 13. Februar 2003
Ich finde das Buch genial. Man stellt sich doch oft die Frage, warum immer wieder ähnlich reagiert und warum man immer wieder gleiche Verhaltensmuster aufweist. "Normale" Psychologiebücher reiten immer darauf rum, daß man seines Glückes Schmied ist. Das ist meist langweilig und auch frustrierend, weil das keine neue Erkenntnis ist.Spiele der Erwachsenen hebt sich da wohltuend ab. Erstens beleuchtet es unser Verhalten aus einer komplett neuen Sicht. Wir alle nehmen meist unbewußt an Spielen teil und alle Teilnehmer versuchen, daß Spiel immer weiter fortzusetzen. Auch wenn Sie mit dem jeweiligen Spiel nicht glücklich sind!!! Zweitens erklärt das Buch sehr umfassend die einzelnen Spiele. Man findet fast alle Verhaltensmuster in diesem Buch abgebildet. Das ist sehr wichtig, weil man erst einmal das jeweilige Spiel erkennen muß, daß man gerade (ungewollt) mitspielt. Drittens werden (zugegebener nicht leicht verdaubar) die Spiele vom wissenschaftlichen Ansatz (soziologisch, psychologisch usw.) beleuchtet. Das ist insofern interessant, weil einem klar wird, warum man an einem Spiel überhaupt teilnimmt. Viertens wird wunderbarer Weise erklärt, wie man das jeweilige Spiel abbrechen kann. Yippieh! Dieses Buch ist trotz seines Alters wirklich empfehlenswert und kann eine Menge bewirken.
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93 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erkenntnisse für ein besseres Leben., 27. Mai 2001
Von Ein Kunde
Die 5 Sterne gibt es für den Erkenntnisgewinn aus diesem Buch. Der Laie liest es am besten mit einem Fremdwörterbuch in der Nähe - leider verirren sich einige Fachbegriffe in dieses ansonsten sehr unterhaltsame, wertvolle Buch. Meines Erachtens beschreibt Berne die "Spiele" ("Jetzt hab ich Dich endlich, Du Schweinehund", "Hilfe, Vergewaltigung", "Ich habe doch nur versucht, Dir zu helfen", "Du siehst, ich habe nur mein bestes getan", "Überlastet", "Zwickmühle" und viele mehr) aus der Sicht der Transaktionsanalyse - das ist an sich richtig, denn nur auf diese Weise lassen sie sich erklären - allerdings setzt das Vorkenntnisse in diesem Gebiet voraus (die über die kurze Einführung in dieses Gebiet zu Beginn des Buches hinausgehen), um den kompletten Zusammenhang zu verstehen. Empfehlung dennoch: Lesen! Man kann eine ganze Menge Lebenszeit damit zubringen, die "schlechten" Spiele der Mitmenschen oder seiner selbst zu spielen - oder man kann sie erkennen und damit aufhören. Manchmal spielt man auch den perfekten Gegenpart (Räuber-Gendarm, Alkoholiker-Helfer) oder man tauscht im Laufe der Zeit die Rollen - und weil das so viel "Gewinn" bringt merkt man gar nicht, daß man damit auch aufhören könnte... Berne erklärt zu den Spielen die jeweilige Antithese, mit der man dem Spieler begegnet kann (weist aber auch auf die Risiken eines solchen Manövers hin, eine liebgewordene Verhaltensweise zu untergraben) und er verdeutlicht den psychologischen "Nutzen", den die Spieler vom Spiel haben. Nicht selten ist das Ergebnis für den Leser erschütternd, gerade wenn man von diversen Spielen selbst betroffen ist und plötzlich feststellt, daß man doch mehr selbst dazu beiträgt, als man glaubt und plötzlich Dinge einen Sinn ergeben, auf die man sich jahrelang keinen Reim machen konnte (sich aufregte oder agierte und damit Teilnehmer des Spiels wurde). Das Ziel des Buches ist, die Verhaltensweisen zu erkennen, ihnen zu begegnen und damit aufzuhören und schlußendlich "echte" Empfindungen und Autonomie wiederzuerlangen. Das ist vielleicht ein größeres Ziel, als daß es mit Hilfe EINES Buches zu erlangen wäre, aber dieses ist ganz bestimmt ein guter Schritt in die richtige Richtung.
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