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Der entzauberte Regenbogen. Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie.
 
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Der entzauberte Regenbogen. Wissenschaft, Aberglaube und die Kraft der Phantasie. (Taschenbuch)

von Richard Dawkins (Autor), Sebastian Vogel (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 415 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 2 (2. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499613379
  • ISBN-13: 978-3499613371
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 144.762 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum setzen Dichter und Künstler in ihren Arbeiten die Wissenschaft so oft herab? Und überhaupt -- warum schneiden soviele wissenschaftliche Bücher beispielsweise gegenüber dem Telefonbuch so schlecht ab? Nachdem sich der Biologe Richard Dawkins jahrelang mit Fragen dieser Art befasst hatte, hat er in Der entzauberte Regenbogen -- einer zutiefst humanistischen Untersuchung der Wissenschaft, des Mystizismus und der menschlichen Natur -- die Themen Bedeutung und Schönheit einer weitreichenden Betrachtung unterzogen. Dawkins, auffallend willensstark in einem Berufszweig, der aus Auf-Nummer-Sicher-Gehern und Abwarten-und-Tee-Trinkern besteht, entführt den Leser auf eine Reise durch die Welten der Natur und der Kultur, davon überzeugt, dass "die Wissenschaft, in ihrer besten Form, Raum für Poesie haben sollte". Inspiriert durch die nach der Veröffentlichung seines Buches Das egoistische Gen oft gestellte Frage, "Warum stehen Sie morgens überhaupt auf?", war Dawkins fest entschlossen zu zeigen, dass es einem nicht gleich die Lebensfreude nehmen muss, wenn man die Mechanismen der Natur versteht. Abwechselnd aufschlussreich und zum Verrücktwerden, wird Der entzauberte Regenbogen nachdenkliche Leser ansprechen, seien sie nun großäugige, erstaunte Technikfreaks oder aber mürrische, Hütten bewohnende Maschinenstürmer. Vernichtenden Kritiken von Tageszeitungs-Astrologiekolumnen folgen Zitate von Blake und Shakespeare, die sich wiederum zwischen vor Geist sprühenden, leicht mitzuverfolgenden Diskussionen über Wahrscheinlichkeit, Verhalten und Evolution wiederfinden. In der Welt von Dawkins (und -- so hofft er -- auch in unserer) ist Wissenschaft Poesie. Er beschließt seine Reise, indem er auf den Autor und das Thema seines Titels hinweist, und dabei behauptet: "Ein Keats und ein Newton, die einander zuhören, können möglicherweise die Galaxien singen hören." --Rob Lightner -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kurzbeschreibung

Wissenschaft ist alles andere als trocken und langweilig. Das Staunen verliert sich keineswegs, wenn man den Dingen auf den Grund geht. Mit gepixelter Krakenhaut und anderen Beispielen aus der Welt des Kopfes macht Richard Dawkins deutlich, wie wunderbar die Dinge sind, gerade weil wir um sie wissen. Ein Buch für alle Skeptiker, die das prickelnde Gefühl des Staunens nicht missen möchten.

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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit Poesie quer durch die Wissenschaft..., 14. Mai 2003
Von isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
... führt dieses Buch von Dawkins.

Wenn man ein gut geschriebenes Buch über ein wissenschaftliches Thema, wie zum Beispiel über Evolutionsbiologie mit einem lecker belegten, nahrhaften Kanapee vergleicht, dann hat man mit Dawkins Buch gleich ein ganzes kaltes Buffet vor sich.

Es wird die Geschichte von der Entdeckung der Lichtbrechung bis hin zur Spektralanalyse erläutert, es kommen die Quantenphysik und die Neurobiologie zur Sprache. Anthropologie und Astrophysik, Ökologie und Vererbungslehre, dazu etwas Psychologie. Alles ist rechtschaffen und sauber belegt und dabei sehr humorvoll geschrieben.

Daneben wird mit allerhand Aberglauben aufgeräumt und seine Ursachen erklärt. Hier teilt Dawkins ordentlich aus und beschreibt witzig bis beißend-ironisch die typischen Erscheinungsformen des Aberglaubens vom Regentanz bis zum religiösen Massenwahn.

In dem Buch setzt sich der Autor vehement für die Poesie und die Phantasie in der Wissenschaft ein. Es werden zu den einzelnen Themengebieten klassische Gedichte in den Wissenschaftstext eingefügt. Das macht das Buch zu einem literarischen Vergnügen. Dawkins hat auch selbst schriftstellerische Qualitäten zu bieten. Er schreibt spannend, präzise, elegant und bleibt doch stets allgemeinverständlich, und er nennt auch seine Quellen.
Da Dawkins aus dem englischen Sprachraum kommt, zitiert er natürlich hauptsächlich Keats, Shakespeare und andere, um sein Anliegen zu illustrieren. Ein vergleichbarer deutscher Wissenschaftsautor fällt mir aber nicht auf Anhieb ein; ich wünschte, wir hätten einen solchen.

Ich las das Buch mit großem Vergnügen und wachsender Begeisterung. Es ist auch ein empfehlenswertes Geschenk für wissenschaftlich interessierte Leser.

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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wissenschaft trifft Kunst, 16. September 2003
Von Stevo "odysseussr" (Soest) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Da ist Richard Dawkins, dem Autor des "egoistischen Gens" oder des "Blinden Uhrmachers" und zoologischen Rebell, wieder einmal ein Meisterstück gelungen. Ernsthafte Wissenschaft sucht man hier vergeblich, aber wie immer gelingt es Dawkins, wissenschaftliche Theorien so aufzuarbeiten, dass sie selbst für einen Laien verständlich werden.
Das beste an diesem Buch aber ist, dass es die Schönheit der Wissenschaft herausarbeitet. Es zeigt auf, wie faszinierend wissenschaftliche Erkenntnis sein kann und welche Anregung für Musik und Dichtung sie bieten könnte.
An Dawkins begeistert mich am meisten, dass es ihm gelingt, die Dinge auf den Punkt zu bringen. An vielen Stellen denkt man einfach "Ja, genauso ist es!" Gleich die ersten Seiten, wenn er darüber philosophiert, was für Glückskinder wir doch alle sind, bieten ein sprachliches und inhaltliches Highlight. Doch am meisten fasziniert mich das letzte Kapitel "Ein Ballon zum Denken" in dem er über Miniaturisierung sowie die Entwicklung der höheren menschlichen Fähigkeiten nachdenkt und wiederum einen Beitrag zur Memetik (seinem Lieblingskind) liefert. Grundtenor: Vielleicht liegt die Zukunft der "menschlichen" Kultur im Internet und wir werden als Träger derselben überflüssig.
Meine Wertung: interessanter und anregender Lesestoff - 4 Sterne
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Richard Dawkins eben... *grins*, 6. März 2006
Wie typisch für ihn, erklärt er in seinen Büchern Wissenschaft anschaulich und auch für Laien auf dem Gebiet verständlich. In diesem Buch liegt vor allem der Schwerpunkt, Poesie und Wissenschaft zu verbinden bzw. das poetische der Wissenschaft zu zeigen. Was Dawkins auf unterhaltsame Weise gelingt.
Ich persönlich würde das Buch in drei größere Teilbereiche zerlegen: der erste Teil ist vor allem Physik, mit dem Regenbogen, (Schall)Wellen und dem Universum, während der zweite Teil vor allem um Dinge wie Wahrsagen, Illusionen, und andere mehr esoterische Bereiche geht. Der letzte Teil schießt mit Sichtweisen über die Biologie ab und auch "Richard Dawkins'" Meme kommen wieder einmal vor.
Schön finde ich, dass ein gutes Stichwortverzeichnis am Ende des Buches steht (ich merkte bei anderen Lektüren, die ich in neuerer Zeit las, dass das nicht selbstverständlich ist) und sehr gut finde ich auch, dass er Gedanken von vorigen Kapiteln teilweise wieder aufgreift und weiter benutzt für neue Gedanken. Auch gut fand ich, dass er häufig am Ende von Kapiteln mehr oder weniger noch einmal die in dem Kapitel gewonnenen Kenntnisse zusammenfasst.
Ein Richard Dawkins wie man ihn kennt und mag. :)
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