Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Flop, 20. Juni 2003
Von Ein Kunde
Hätte ich doch den Titel wörtlich genommen. Vielleicht wäre mir der Kauf erspart geblieben.Nur wenige wissenschaftliche Täuschungen werden behandelt. Aktuelle Wissenschafts-Fälschungen sind nicht Thema des Buchs ("Kalte Fusion" wird einmal erwähnt). Auf mehr als 60 Seiten wird der Fall Dawson der vorletzen Jahrhundertwende breitgetreten. Trocchio wiederholt alle Spekulationen, der Leser bleibt im Unklaren. Die Diskussion, wie genau Newton die Schallgeschwindigkeit hätte bestimmen sollen, ist müßig ohne Fehlerbetrachtung. Trocchios Unverständnis der Relativitätstheorie wäre verzeihlich, nähme er nicht das Zwillingsparadoxon zum Anlaß, die Theorie zu bezweifeln. Das Buch ist zwar alt (1993), aber jung genug, um die Ausführungen der allgemeinen Relativitäts-Theorie zu kennen, dass die Lösung des Paradoxons in der Beschleunigung zu suchen ist. Für einen Stern macht es keine Freude, weiterzuschreiben.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Entlarvende Recherchen über den Wissenschaftsbetrieb, 9. September 1999
Von Ein Kunde
Wissenschaft und Betrug - ohne Zweifel ist dies ein Tabuthema, auch wenn in den letzten Jahren einige besonders dreiste Fälle, etwa gefälschte Krebsdaten, ein entsprechendes Medienecho in Deutschland erzeugt haben. Doch wie verbreitet sind solche schwarzen Schafe? Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen, sind jedenfalls rar, ich kenne dazu nur noch von William Broad und Nicholas Wade das Buch "Betruf und Fälschung in der Wissenschaft", man will wohl nicht als Nestbeschmutzer gelten und den Mythos vom selbstlosen Wissenschaftler, der nur an der objektiven Wahrheit interessiert ist, aufrecht erhalten. Da kommt so ein Buch gerade recht, um die Diskussion um Qualitätskriterien in der Forschung voranzutreiben.Di Trocchio eröffnet sein Buch mit einem Paukenschlag. Die wirklich "Großen" der Wissenschaft hätten heutzutage keine Chance auf wissenschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit. Ptolemäus schrieb offenbar Sternenpositionen für seinen berühmten Sternenkatalog bei einem Vorgänger ab; Galilei, der ja als Begründer der modernen wissenschaftlichen Methode gilt, hat nie seine berühmten Experimente durchgeführt. Newton trickste bei seinen Parametern so lange herum, bis die "Praxis" mit seinen Theorien übereinstimmte. Gleiches gilt für den jedem Physikschüler bekannten Millikan-Versuch, die Bestimmung der elektrischen Ladung der Elektronen. Und so geht es weiter im Gruselkabinett der harten Forschungswirklichkeit: Cyril Burt und seine gefälschten Zwillingsuntersuchungen über die erbliche Dummheit, Mendels "dubiose" Erbsenbeobachtungen oder Ernst Haeckels Fälschungen der embryonalen Entwicklungsphasen - mal ist es die Gier nach Ruhm, mal die feste Überzeugung, jetzt unbedingt einen wissenschaftlichen Beleg für die Richtigkeit der eigenen Überzeugung finden zu müssen, manchmal auch die unbewusste Selbsttäuschung. Di Trocchio hat mit viel Aufwand die entsprechend dürre Literatur recherchiert, trotz des nüchternen Themas liest sich das Buch spannend wie ein Kriminalroman. Und wer vor Lektüre des Buches noch naiv von einem festen wissenschaftlichen "Fundament" ausging, der dürfte zumindest ins Grübeln geraten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der gedruckte Unsinn, 5. Mai 2004
Von Ein Kunde
Das Buch hat einen reißerischen Titel, aber einen äußerst dürftigen Inhalt. So stellt der Autor die Relativitätstheorie als "Scherz oder Betrug?" hin; allerdings fehlt im die fachliche Kenntnis um darlegen zu können, warum dies so sein soll. Daneben werden Personen wie Ptolemäus, Galilei und Newton als "Nobelpreisträger" erwähnt- ein Blick ins Lexikon genügt um zu wissen, dass diese Menschen schon lange tot waren, als Alfred Nobel seine Stiftung gründete. Daneben wird versucht, wie in anderen Fällen, die Evolutionslehre als falsch darzustellen, da, so der Autor, ein einzelner Wissenschaftler der fehlerhafte Forschungen betrieben habe doch genüge, den gesamten Wissenschaftszeig zu verdammen. Dieses Schema der Darstellung wendet der Autor des öfteren an.Das Problem an diesem Buch ist der Autor selbst. Er hat keine Sach- und Fachkenntnisse. Man merkt dies z.B. bei der Abhandlung über die Relativitätstheorie. Der Autor versucht sich möglichst schnell durch das Thema zu wurschteln, denn wenn er sachlicher werden wollte, müsste er ja mehr wissen. Doch da haperts leider. Was ist Wissenschaft? Für den Autor ist "Claudius Ptolemäus, dessen Theorie, nach der die Erde im Mittelpunkt unseres Planetensystems liegt, 1397 Jahre durchhielt", ein Fälscher. Hier merkt man dass der Autor versucht über Wissenschaft zu schreiben. Dieses Buch zu lesen ist reine Zeitverschwendung!
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