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Der zweite Engel
 
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Der zweite Engel (Taschenbuch)

von Philip Kerr (Autor), Cornelia Holfelder-von der Tann (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 441 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499230003
  • ISBN-13: 978-3499230004
  • Originaltitel: The Second Angel
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 124.076 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

2069, die Welt wird heimgesucht von einem Virus. Einzige Rettung: ein komplette Bluttransfusion. Aber gesundes Blut ist knapp und teuer, nur wer 1,5 Millionen Dollar pro Liter locker machen kann, hat eine Chance zu überleben. Was so wertvoll ist, muss gut geschützt werden. Die Blutbanken verfügen über komplizierte Sicherheitssysteme, einzig getoppt durch das raffinierteste Sicherheitssystem der wichtigsten Blutbank auf dem Mond -- entwickelt von einem Mann, der zum größten Risiko wird, als seine Tochter an einer Entwicklungsstörung erkrankt, die nur durch wiederholte Transfusionen in den Griff zu bekommen ist.

Philip Kerr-Fans aufgepasst: Nach weniger gelungenen Versuchen wie Der Plan liefert Kerr mit Der zweite Engel spannende Unterhaltung für schlaflose Nächte. Ein Mix aus Quantenphysik, Computertechnologie, Medizin und Philosophie fordert den Leser dieses SF-Thrillers heraus. Wer einfach nur Spannung und Nervenkitzel sucht, liest den Roman und bekommt, was er will -- der "fortgeschrittene" SF-Leser jedoch wird es sich kaum nehmen lassen, ganz in die Vision des Autors einzutauchen und die teils recht langen Fußnoten zu verschlingen. Hier zeigt sich, dass Philip Kerr eine ausserordentliche Vorstellungskraft besitzt -- schlüssig und glaubwürdig beschreibt er die Entwicklung der Menschheit und sämtlicher Technologien bis in das Jahr 2069. Kerr ist ein Verschwender seiner Fantasie, hoffentlich reicht sie noch aus für das eine oder andere Schmankerl wie Game over, Das Wittgenstein-Programm oder eben dieser Zweite Engel. --Anna Rupaski -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Am Ende des 21. Jahrhunderts kommt das Chaos über den Planeten Erde. Ein neues, tödliches Virus ist aufgetreten und nur durch einen kompletten Austausch mit nicht infiziertem Blut heilbar. Blut ist die heimliche Währung, und Dana Dallas, dem Sicherheitsexperten der Blutbanken, geht es bestens. Doch dann erkrankt seine eigene Tochter, und Dallas selbst wird zum Sicherheitsrisiko ..."Kerrs neuer Roman ist ein wahres Vergnügen für anspruchsvolle Leser."(New York Times)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom Anfang nach dem Ende, 24. Oktober 2005
Schon auf den ersten Seiten des Buches macht Kerr klar: die Apokalypse ist bereits geschehen. Anders als in den geläufigen Dystopien und Endzeit-Geschichten, gab es nicht ein auslösendes Ereignis, sondern schlichtweg eine Reihe von Katastrophen: Kriege, Umwelt- und Naturkatastrophen. Letztendlich wurde die Gesellschaft in zwei Klassen unterteilt: Der Abschaum und breite Masse der P2-Infizierten und die stinkreichen Nicht-Infinizierten.

P2 ist ein Virus, das nur durch eine komplette Bluttransfusion geheilt werden kann. In dieser Welt ist Blut gleichbedeutend mit Kapital und Macht, was dem Begriff "Blutbank" neue Dimensionen beschert.

Das aber ist lediglich das Setting von Kerrs Geschichte, von der an dieser Stelle nicht viel verraten werden soll, denn ich fand sie außerordentlich spannend.

Nahezu jede Seite des Buches bietet gut recherchiertes Wissen - zumindest wirkt es so auf mich -, das ich des öfteren nicht nachvollziehen konnte. Dennoch hatte ich damit überhaupt keine Probleme, denn jede kompliziertere Aussage in dem Buch, wird infolge verständlich erklärt, oder mit einer erläuternden Fußnote versehen. Mich riss das nicht aus dem Lesefluss, im Gegenteil, für mich entwickelte diese Sprache einen starken Sog.

Ideenlosigkeit kann man Kerr beileibe nicht vorwerfen. Das Buch ist gefüllt mit ausgezeichneten unerwarteten Ereignissen, und vielen kleinen Details - vorallem wissenschaftliche - die ungewöhnlich und spannend sind.

Gegen Schluss hin wird Kerr metaphysischer und philosophischer. Auch wenn ich da seine Ansichten nicht teilen kann, halte ich die Auflösung der Geschichte fast für einen Geniestreich. Ich kann dieses Buch besten Gewissens weiterempfehlen, vor allem für Leute die das Genre mögen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Philip Kerr in alter Form, 2. April 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der zweite Engel (Gebundene Ausgabe)
Nach dem ziemlich schwachen und langweiligen "Der Plan" war ich skeptisch, zumal auch "Esau" nicht das Niveau vom "Wittgensteinprogramm" bzw. "Game over" erreicht hatte. Aber: Philip Kerr kann es noch. Er variierte zwar bei genauem Hinsehen sein Thema aus "Game over", das stört den Leser allerdings kaum. Geschickt verbindet er eine klassische Rache-Story (mit zugegebermaßen recht einfach gestrickten Charakteren) mit technischem Hintergrund und erklärt nebenbei Probleme der Quantenphysik oder Medizinisches zum Blutkreislauf. Dabei beweist er eine ziemlich beachtliche Erfindungsgabe, was Entwicklungen auf technischen Gebieten bis zum Jahr 2069 angeht. Auch für Menschen, die eigentlich keine Science-Fiction-Fans sind (wie ich), zu empfehlen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Markterfolg des Präparats vorprogrammiert!, 4. August 2004
Von Mller Nina "www.umnik.de" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der zweite Engel (Taschenbuch)
Um es vorweg zu nehmen: Bestseller-Autor Philip Kerr (Game over, Das Wittgenstein Programm) rettet die Ehre der hier anwesenden Biothriller- Autoren. Auch wenn sein Zweiter Engel (erschienen 2001) zum Showdown auf den letzten der 441 Seiten nicht immer leicht verständlich bleibt - Kerr ist eben kein gescheiterter Mediziner, der das Bücherschreiben im 99-Dollar-Discountkurs erlernt hat, auch kein Romane schreibender Naturwissenschaftler, sondern ein absolut professioneller Thrillerautor, der solides Handwerk mit überraschenden Einfällen zu verbinden weiß.
Nur in Kerrs Roman vergaß der Rezensent zeitweise die Realität und tauchte ein in eine düstere Zukunftswelt, in der Protagonist Dana Dallas gegen die allmächtigen Blutbank-Konzerne des Jahres 2069 kämpft. Hört sich zwar etwas dröge an, ist aber durchaus die (düstere) Version einer möglichen Zukunft - und vor allem packend und ohne Durchhänger geschrieben, immer schlüssig und packend und ohne Durchhänger geschrieben, immer schlüssig und mit einem wirklich unerwartetem Ende versehen. Kerr at his best eben!
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4.0 von 5 Sternen Ein Blick in eine seltsame Zukunft
Man gewinnt einen tollen Einblick in eine Zukunft, die hoffentlich nie so geschehen wird.
Das Buch war sehr befremdent, aber sehr gut. Lesen Sie weiter...
Am 18. Juni 2005 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Blut ist ein ganz besonderer Saft
Ich habe "Der zweite Engel" gern gelesen, wenn auch die Details nicht immer ganz einfach zu verstehen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2004 von kristinalerch

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