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Ich raube, also bin ich. Die Eddie Coffin Story.
 
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Ich raube, also bin ich. Die Eddie Coffin Story. (Broschiert)

von Tibor Fischer (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 409 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499223678
  • ISBN-13: 978-3499223679
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 857.789 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was geschieht, wenn sich ein Autor einen gescheiterten englischen Philosophen ausdenkt, der folgende Eigenschaften hat: Er ist Mitte 50, fettleibig, faul, alkoholabhängig und hat neben Frauen nur griechische Philosophie im Kopf? Es entsteht eine Klamotte, denn erschwerend kommt noch hinzu, dass dieser Philosoph in Südfrankreich auf Bankraubzug geht. Das sei alles sehr an den Haaren herbeigezogen? Es kommt noch dicker: Sein einarmiger und einbeiniger Kompagnon, der außerdem als Bluter an AIDS leidet, dennoch ein heiterer Geselle ist, macht aus den Raubzügen furiose Kabarettnummern. Einer Bank, deren Bares sich auf bescheidene 4000 Francs beläuft, schenkt er einfach ein Vielfaches.

Als die Beiden einem anderen Räuberduo ins Gehege kommen, fordert er seine Kollegen zu einem seltsamen Duell, und außerdem kündigt er die Überfälle vorher in der Presse an. Dazwischen werden aberwitzige Episoden aus dem Leben des Philosophen Eddie Coffin gestreut, der sich durchs Dasein gemogelt hat, in dem er Stipendien veruntreut und Verlagsvorschüsse versoffen hat. Einer der grotesken Höhepunkte ist Coffins Versuch, mittels eines Mediums Informationen über das zu bekommen, was nach dem "Großen Vorhang" passierte. Der herbeizitierte griechische Lyriker hat aber nichts anderes zu tun, als fluchend an seinem Medium herumzugrabschen und dieses zu veranlassen zwei Flachmänner in ihre Nasenlöcher zu entleeren.

Die Slapsticknummern werden ergänzt durch Ausflüge in die griechische Philosophie, die auch nicht gerade ernst zu nehmen sind. Eddie Coffin hat eine Vorliebe für den Buchstaben z, dem wichtigsten Buchstaben des griechischen Alphabets. Also würzt er seine Mono- und Dialoge mit entlegenen Fremdwörtern, die mit z beginnen. Diese zu enträtseln hilft gelegentlich das Glossar. Wie in seinem Leben schwankt Coffin in seiner Sprache zwischen Gosse und Hörsaal, zwischen Suff und Sokrates. Der Übersetzer muss bei seiner Arbeit mächtig ins Schwitzen gekommen sein. Aphorismen wie: "Wenn's um das nackte Überleben geht, sollte man nicht dumm aus der Wäsche gucken", sind noch harmlos. Die zahllosen Kalauer ("eine Bank ist eine Peep-Show der Piepen") müssen die Übersetzung zur Tortur gemacht haben.

Tibor Fischers zweiter Roman ist nicht mehr und nicht weniger als eine Klamotte in der Tradition von Monty Python. Wer akzeptiert, dass das Buch ein Riesenschabernack ist, wird vorzüglich bedient. --Matthias Kehle

Über den Autor

Der Autor, als Kind ungarischer Emigranten geboren, lebt als freier Schriftsteller und Journalist in London. 1994 erschien sein vielbeachteter erster Roman 'Under the Frog'. 'Ich raube, also bin ich' ist sein zweites Buch. Für beide wurde er mehrfach ausgezeichnet.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spitzfindige Wortsinfonie. Unbedingt lesen!, 12. Februar 2000
Von Ein Kunde
Das Buch "Ich raube, also bin ich" hat mir beim Lesen oft regelrecht den Atem verschlagen, meistens vor Lachen, manchmal aber auch weil die Sprache außergewöhnlich gut ist. T. Fischer hat für 'allgemein bekannte, alte' Sachverhalte Worte neu erfunden, Situationen treffend grotesk, teilweise aber auch brutal widergegeben und eine rasant-actionreiche Story geschrieben. Eine ungewöhnliche Geschichte über ein Gangsterpaar: ein kleinkrimineller Philosophieprofessor und ein philosophierende Kleinkrimineller rauben Banken in Frankreich aus. Das ist nicht gerade ungewöhnlich -solche Geischten gibt es bestimmt zuhauf- aber wie die beiden Philo-Freunde ihre Beutezüge gestalten und wie die beschrieben werden, ist einfach köstlich. Zum Beispiel wird während eines Raubzuges erstmal, anstatt direkt das Geld einzustecken, eine Diskussion mit der Bankangestellten angefangen, sie solle doch bitte andersfarbige Kleidung tragen, diese Garderobenfarbe sei eine Beleidigung für die Kundschaft.

Solche und viele andere Begebenheiten werden mit viel Witz erzählt. Als ich das Buch zuende gelesen hatte, hätte ich direkt wieder von vorne anfangen können.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Leider nur ein Stern,..., 28. Mai 2007
Ich kann mich meinen "Vorschreibern" leider überhaupt nicht anschließen.
Ich finde das Buch unglaublich mühsam! Nachdem ich mich durch die Hälfte des Buches gearbeitet habe, habe ich es erstmal weggelegt.
Der Klappentext klang ja wirklich ansprechend und gegen Philosophie habe ich auch nichts (habe ja nicht umsonst mehrere Semester Religionsphilosophie studiert), aber ich finde es nur anstrengend und verworren.
Vielleicht kann ich mich irgendwann aufraffen es zuende zu lesen und werde meine Rezension dann korrigieren, aber bisher kann ich dem Buch wirklich nur einen Stern geben! Leider!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Räuberisch-philosophisches in Südfrankreich, 5. August 1999
Von Ein Kunde
Eddie Coffin hat nicht nur einen für seinen Beruf ungeeigneten Namen, eine überwältigende Körperfülle, er hat auch eine ungeeignete Berufsauffassung und er wacht eines morgens umgeben von Kinderpornos auf - nicht gut für einen Philosophieprofessor in Oxford. Seine Forschungsgelder hat er verschleudert, geforscht hat er eh nur die Wirkung von Alkohol auf seinen Organismus und jetzt bleibt ihm nur noch die Flucht. In Frankreich will er seine Existenz ausklingen lassen und landet in den Armen von Hubert, einem einarmigen verhinderten Banditen. Zusammen gründen sie die "Thought Gang" und überfallen Banken mal auf die philosophische Art. Ständig auf der Flucht aber nie in Bewegung erlangt Eddie zum ersten Mal wirklich eine Ebene von der aus seine philosophischen Halbwahrheiten Sinn machen. Gespickt mit hunderten von Bonmots, einfallsreich und temporeich hat Tibor Fischer mit Eddie Coffin einen Anti-Helden geschaffen, der trotz seiner Schwächen nur gemocht werden kann. Eddie und Hubert bei ihrer Tour de farce zu begleiten ist ein Riesenspaß und läßt auf Wiederholungen hoffen. cg (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Genialer Philosophie-Bankraub-Klamauk
wer mal was lustiges und doch anspruchsvolles brauch ist bei diesem Buch total richtig aufgehoben. Allerdings sollte man einen Hang zum Chaos haben, denn der Autor hat dies, wenn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2007 von Akari

5.0 von 5 Sternen Ein Hammer!
ein buch, daß man nicht nur einmal gelesen haben muß. nicht nur, weil es ab dem zweiten mal vielleicht sogar noch mehr spaß verbreitet, sondern weil man beim ersten mal einfach zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Prospero

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