Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vielen Dank, Herr Deschner!, 9. März 2008
Ich nahm das Buch zufällig zur Hand und blätterte aus Neugier darin. Die Folge war, dass ich die halbe Nacht (von hinten beginnend) darin geschmökert habe. Es ist einfach zu schön, wenn Deschner seine Gegner aufmacht, anprangert, ihre Dummheit, ihre Borniertheit, Engstirnigkeit, Verlogenheit und Doppelmoral bloßstellt. Es tut soo gut! Die Sprache ist treffsicher, Deschner selber ein brillianter Geist, der Kritik an ihm und an der Kirchenkritik sofort im Wesentlichen durchschaut und eine treffende Analyse und ein äußerst gelungenes Konter geben kann.
Insgesamt ist das Opus eine Kurzform verschiedener Werke des Autors. Nicht weniger interessant deshalb, vieles aber für mich nicht neu, trotzdem immer wieder lesenswert. Der spritzige Diskurs der letzten beiden Geschichten des Buches scheint sich nicht durchzuziehen. Teile aus der Kriminalgeschichte, ein Auszug aus der Politik der Päpste, ein Überblick über die Sexualgeschichte, ein Ausflug in die Zeit des nazifreundlichen Klerus, wir begleiten exemplarisch Professoer Michael Schmaus ein Stück durch die NaziZeit und durch seine Anschauung (er betrachtet z.B. die "Lehr- und Lernfreiheit" als "tragische Errungenschaft"; nur ein Beispiel von vielen) und Papst Johannes Paul II. auf einigen seiner Reisen (v.a nach Lateinamerika: "Ein Papst reist zum Tatort"). Dort wird der Inhalt seiner Predigten dem Geschehen zur Zeit der Missionierung und Evangelisierung des Semikontinents gegenübergestellt. Mehr als lesenswert, immer noch bedrückend, was damals geschah.
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148 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Opus Diaboli auch im Jahre 2000, 10. November 2000
Von Ein Kunde
Nachdem man sich als eifriger Leser durch die Lektüre der Wissenschaft, der Kunst, der Geographie, der Technik, kurz aller allgemeininteressierenden Themen unserer Weltgeschichte gelesen hat, kommt man irgendwann einmal zum Thema Kirchengeschichte. Seit ich mich mit dieser unseligen Thematik befasse, habe ich kein Buch in den Händen gehalten, ist mir keine Schilderung dieser grausig-tragischen Kirchengeschichte so sehr unter die Haut gegangen wie sie in dem Buch Opus Diaboli von Karlheinz Drescher auf eindringliche und außerordentlich gut recherchierte Weise geschildert wird. Gäbe es im Anhang nicht die umfangreichen Quellenangaben, wäre man durchaus versucht dieses Buch als absolut unglaubwürdig und total überzogen aus der Hand zu legen. Die durch den "apostolischen Klerus", durch Mönche und Pfaffen selbst durch Bischöfe und Kardinäle verübten Scheußlichkeiten, begangen über eineinhalbjahrtausende verruchter Kirchengeschichte lassen den Leser ratlos zurück. Millionenfacher Mord und Totschlag, Folter, Diebstahl und Notzucht ziehen sich wie ein roter Faden durch diese mit spitzer Feder geschriebene Anklage gegen die römisch-katholische Kirche. Kaum zu glauben, daß auch noch in unserer Zeit ein "apostolischer Menschenverdummer" auf dem "heiligen Stuhl" sitzt,der nicht ein einziges Wort der Entschuldigung über das schrecklichste Kapitel der gesamten Menscheitsgeschichte verliert.
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40 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wider das Vergessen, 30. Juli 2005
Von Ein Kunde
In 15 Essays liefert Deschner eine repräsentative Stichprobe aus dem Verdummungsprogramm ,dem gnadenlosen Machtstreben und dem Lügenpanoptikum des Christentums.All dies fliesst zusammen in der breitesten Blutspur der Geschichte,2000 Jahre Grausamkeit gegen jedwedes Wesen,das sich diesem Irrsinn nicht unterwarf-alles im Namen der Nächstenliebe!Deschner zeigt beispielhaft,dass dies keinesfalls Entgleisungen der Antike,des Mittelalters(als ob es damals ein anderes Christentum gab!!)sind, sondern gängige Methode auch in der Neuzeit. Wem an Wissen gelegen ist und freies Denken liebt,Deschner legt die Fakten dazu bereit.Ein gelungenes Buch!
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