Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beat-Literatur vom Feinsten, 12. Januar 2006
Von Ein Kunde
„Gammler, Zen und Hohe Berge“ lautet der deutsche Titel von Kerouacs Buch „The Dharma Bums“ aus dem Jahre 1958. Den Titel so zu übersetzen ist eigentlich recht gelungen, denn er beschreibt das Buch eigentlich sehr gut: denn in der Geschichte dreht sich in der Tat alles um die so genannten Dharma-Gammler (engl. Dharma Bums), die sich für den Zen-Buddhismus interessieren und sich in die Abgeschiedenheit der nordamerikanischen Bergwelt zurückziehen, um zu wandern und die freie Natur zu erleben. Der Dharma-Gammler ist Kerouacs Gegenentwurf zum konsumorientierten, willenlosen Massenmenschen. Dieser Gammler ist der oberflächlichen Gesellschaft überdrüssig geworden und entdeckt als Alternative den Buddhismus.Die 170 eng bedruckten Seiten sind aus der Sicht von Kerouacs Alter Ego Ray Smith geschrieben, der von Japhy Ryder in den Buddhismus eingeführt wird. Die beiden wandern und trampen durch den Westen der Vereinigten Staaten auf der Suche nach dem Sinn der Welt. Auf ihrem Weg landen die beiden „Rucksackrevolutionäre“ auch gelegentlich auf diversen Partys, wo sie auf die unterschiedlichsten Menschen treffen, denn Buddhismus bedeutet für sie „möglichst viele Leute kennenzulernen“. Trotz den wilden Partys geht es in diesem Buch jedoch viel ruhiger zu und her als etwa in „On the Road“. Die Dharma-Gammler suchen die Einsamkeit der Berge, um in Ruhe über das Sein zu meditieren. So endet die Geschichte auch auf dem Desolation Peak (einem Berg, irgendwo im Nordwesten der USA), wo Smith/Kerouac von sich sagen kann: „...ich fühle mich gesammelt und froh und einsam“. Meiner Meinung nach ist „The Dharma Bums“ das tiefgründigste und beste Buch Kerouacs, deshalb 5 Sterne.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
the west is the best, 2. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Meiner Meinung nach ist Kerouac mit diesem Buch die beste Beschreibung gelungen, um zu erklären warum die Westküste der USA nicht mit der Ostküste zu vergleichen ist. Ein Teil der Leichtigkeit des Lebens im Westen wird aus der Ferne von Europa gewonnen. Morbider Charme, Melancholie hat im jungen Westen nichts zu suchen. Der zweite große Einfluß kommt vom östlichen Nachbarn: Asien. Und das alles in der großartigen Szenerie des amerikanischen Westens. Insofern ist der deutsche Titel "Gammler, Zen und hohe Berge" eigentlich recht gelungen, obwohl "Dharma bums" sicher auch hier verständlich wäre - zumindest für die Kundschaft für dieses Buch. Wer nach einer Anleitung sucht, wie man sich am besten auf einen mehrmonatigen Aufenthalt als "fire outlook" in den Wäldern Kanadas vorbereitet, darf an diesem Buch nicht vorbeigehen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kultbuch der "Rucksackrevolution", 30. März 1999
Von Ein Kunde
Jack Kerouac, der wortgewaltige Wortführer der Beat-Generation, gibt hier seine Anleitung zur Rucksackrevolution. Geschildert wird das rauschhafte Sichausleben junger Amerikaner der Nachkriegszeit und der nihilistische Protest gegen den Konformismus der amerikanischen Mittelklasse. Kerouac trampte nach dem Weltkrieg selbst mehrere Jahre als Gelegenheitsarbeiter durch die Vereinigten Staaten und Mexiko, ebenso vagabundieren und gammeln der Romanheld Japhy Ryder und sein Trampkollege durch die Seiten des Buches. Schließlich landen sie in der Boheme-Metropole San Francisco, wo sie mit nackten Mädchen, Cool Jazz und LSD ausgefallene Feste feiern. Ständig ist diese Beat-Generation auf der Suche nach einem Dasein voller Freiheit, Solidarität, Sex, Rock und nach einer Alternative zu unserer zerstörerischen Konsumgesellschaft. In fast allen Werken von Jack Kerouac, besonders aber in dem Roman "Gammler, Zen und hohe Berge" ist der Einfluß des Zen-Buddhismus zu spüren. Manfred Orlick, Halle
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