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Die Selbstmord-Schwestern
 
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Die Selbstmord-Schwestern (Gebundene Ausgabe)

von Jeffrey Eugenides (Autor), Mechthild Sandberg-Ciletti (Übersetzer)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: Überarb. Neuausgabe. (Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498016717
  • ISBN-13: 978-3498016715
  • Originaltitel: The Virgin Suicides
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 289.701 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Einer der besten Romane seit Jahren - ein 'Fänger im Roggen' unserer Zeit." (The Observer)

Kurzbeschreibung

Anfang der siebziger Jahre, in einer von Ulmen gesäumten Vorstadtstraße Nordamerikas, richten sich die Blicke einer Schar junger Männer auf ein Haus. Es ist das Haus der Familie Lisbon mit ihren fünf schönen Töchtern: der gescheiten Therese, der pingeligen Mary, der asketischen Bonnie, der scharfen Lux und der blassen, lammfrommen Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, im Sommer, der Zeit der Schlammfliegen, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das die in Baumhäusern, auf Dächern und auf Kühlerhauben versammelten Beobachter für immer verändern wird.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen verwirrend realistisch, 1. September 2005
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Die Selbstmord-Schwestern (Taschenbuch)
"Die Selbstmord-Schwestern" ist einer dieser Romane, in denen man die Hauptcharaktere nie ganz erfassen und verstehen kann und sich konstant fragt, was da eigentlich gerade passiert. Obwohl die Lisbons eine seltsame Familie sind, erscheinen sie doch nach außen hin harmlos. Und obwohl die Lisbon-Töchter zum Teil reichlich durchgeknallt sind, sind sie eigentlich auch nicht anders als jeder pubertierende weibliche Teenager sein könnte. Trotzdem entwickeln sich die Schwestern zu Selbstmörderinnen, und man fragt sich was da eigentlich hinter der harmlos-skurrilen Fassade des Vorstadtlebens lauert. Eugenides bietet keine einfachen Antworten, schafft es aber den Leser so in der Schwebe zwischen distanziertem Kopfschütteln und mitfühlender Umarmung zu halten, dass die Geschichte einen nie ganz los lässt. Sehr gelungen!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen VERSTÖREND UND GENIAL, 18. Februar 2006
Durch Zufall habe ich den Film "Virgin Suicides" gesehen. Dieser ließ mich verstört und nachdenklich vor dem Fernseher zurück.
Und als im Abspann das Buch erwähnt wurde machte ich mich sofort auf, mir dieses zu besorgen, da ich mir mehr Antworten erhoffte...

Daraus wurde nichts. Das Buch verstört den Leser nämlich mindestens genauso:
Was geschah hinter den verschlossenen Türen und Fensterläden des Lisbon Hauses?
Was trieb sie letztendlich in den Tod und wie ist die Machtlosigkeit/Gleichgültigkeit der Eltern zu erklären?
Und immer mehr und mehr Fragen steigen aus den Abgründen dieses Buches hervor.

Aber letztendlich geht es nur um fünf Mädchen, deren Faszination auch nach ihrem Tod, vor allem für die beobachtenden Jungen der Nachbarschaft, ungebrochen bleibt.

Ich fand das Buch an keiner Stelle langatmig. Es hat eine sehr stimmige Erzählweise, welche den Leser tief in die Geschichte bringt, jedoch nie weit genug ins Lisbon Haus um mehr als nur ein hilfloser Beobachter zu sein.
Auch das "Ende", welches ja schon am Beginn preisgegeben wird, spornte mich nur noch mehr an, in diesem Buch dem Schicksal der Mädchen auf den Grund zu gehen und mit den Nachbarsjungen Stück für Stück die Vorkommnisse noch einmal zu durchleben.

"DIE LEERE EINES GESCHÖPFS, DAS EINE RASIERKLINGE AN SEIN HANDGELENK LEGTE UND SICH DIE ADERN ÖFFNETE,
DIE LEERE UND DIE INNERE STILLE, DAS KONNTEN WIR UNS NICHT VORSTELLEN."
(J.Eugenides - Die Selbstmord Schwestern)

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Poetisch, fesselnd und verstörend, 7. Mai 2008
Von A. Wolf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Die Selbstmord-Schwestern (Taschenbuch)
Gerade mal zwei Romane sind es, die Jeffrey Eugenides (Jahrgang 1960) bislang veröffentlicht hat, gleichwohl zählt er bereits zu einer bedeutenden Größe der Gegenwartsliteratur. Durch seinen enorm erfolgreichen Roman "Middlesex" mit dem Pulitzer-Preis geehrt, darf der Amerikaner trotzdem voller Stolz auf seinen 1993 erschienen Erstlingsroman The Virgin Suicides" (dt. "die Selbstmord-Schwestern") blicken.

Die Geschichte handelt von den Lisbon-Mädchen, Cecilia, Bonnie, Mary, Therese und Lux. Die zwischen 13 und 17 Jahre alten Schwestern leben in den 1970er Jahren im amerikanischen Kleinstadtmilieu. Doch von Aufbruchstimmung und Revolution ist in dem Detroiter Vorort nichts zu spüren, vielmehr herrscht eine Atmosphäre der Restriktion, Isolation und der Degeneration vor. Das ganze Elend beginnt ein mit Cecilia, der jüngsten der Schwestern, die sich die Pulsader aufschneidet, den Suizidversuch zunächst zwar überlebt, sich aber schließlich - aufgespießt am Hauszaun - in den Tod stürzt. Für die übrigen Mädchen beginnt eine Zeit der Überwachung und Isolation durch die Eltern, die nur ein einziges Mal noch durchbrochen wird, als sie ihren Töchtern die Teilnahme am Schulball gestatten. Alle kehren sie brav zurück nach Hause, nur Lux, die sich der ständigen Kontrolle und Überwachung mit einem sexuellen Kontakt zur Wehr gesetzt hatte, bricht das Gebot. Die Mädchen werden eingeschlossen und vegetieren von nun an bis zur finalen Katastrophe vor sich hin. Eine Ungezieferplage, der Streik der Totengräber, das sinnlos erscheinende Fällen der Ulmen - Eugenides verstärkt dieses Hinvegetieren und Verrotten mit einer wahren Endzeitkulisse, die er um das Haus der Lisbon-Mädchen aufgebaut hat.

Erzähler der Geschichte ist keine Person, sondern erneut ein Kollektiv, bestehend aus mehreren männlichen Nachbarn bzw. Mitschülern der Lisbon-Mädchen. Regelrecht manisch haben sie Fakten um die Mädchen herum gehortet, Fotographien, Tagebücher, Unterwäsche und dergleichen, doch selbst nach zahllosen Gesprächen mit anderen Beteiligten ergibt sich ihnen kein schlüssiges Bild. Auch nach etlichen Jahren müssen sie erkennen, dass das Puzzle für immer unvollendet bleiben wird. Durchsichtig wird hingegen ein Bild der herrschenden Moderne; die Medialisierung der Todesfälle zählt ebenso dazu wie der zynische und bisweilen egozentrische Unterton des Erzählerkollektivs selbst, der im Schluss des Romans kulminiert:

"It didn't matter in the end how old they had been, or that they were girls, but only that we had loved them, and that they hadn't heard us calling, still do not hear us, up there in the tree house, with our thinning hair and soft bellies, calling them out of those rooms where they went to be alone all time, alone in suicide, which is deeper than death, and where we will never the pieces to put them back together."

Eugenides hat mit diesem Roman etwas Außergewöhnliches geschaffen. Eine kraftvolle, mystische Geschichte, ja, ein modernes Märchen, das mit vielen Anspielungen auf die griechische Mythologie aufwartet. So ist zum Beispiel Moral einer der Schlüssel zum Roman. Wer Pluatrchs "Moralia" aufschlägt, der findet einen starken Bezugspunkt des Autors, wenn Plutarch von einer Selbstmord-Epidemie junger Mädchen erzählt. Mit der chorischen Stimme der Erzähler erhält das Ganze die Züge einer griechischen Tragödie.

Fazit: Eugenides ist mit seinem Erstlingsroman eine mitreißende, verstörende, traurig-schöne Geschichte gelungen, der es an starken Bildern und Metaphern nicht mangelt. Kongenial ist ein großes Wort - es ist aber durchaus angebracht für die Verfilmung des Romans, die sich ausgesprochen nahe an der Vorlage bewegt. Und wie sich die Ereignisse doch gleichen, denn eine zweite Karriere begann mit den "Virgin Suicides", nämlich die von Sophia Coppola ("Lost in Translation"), die den Stoff meisterhaft umsetzte und mit einer brillant aufgelegten Kirsten Dunst einen echten Volltreffer für Lux, der wohl faszinierendsten der Lisbon-Schwestern, landete.
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1.0 von 5 Sternen Man verliert den Faden
Ich habe mich bis zur Seite 85 durch geackert, dann habe ich aufgegeben. Es war wirklich anstrengend, das Buch zu lesen. Auch wenn ich nur bis Seite 85 gekommen bin. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von nic veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch nicht hervorrangend
Auch ich habe den Fehler begangen, zuerst Eugenides Meisterwerk "Middlesex" zu lesen und dann erst dieses. Vielleicht wäre sonst die Kritik besser ausgefallen?! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kundin veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen .
Einerseits keine schlechte Geschichte, das Konzept ist im Prinzip keine schlechte Idee ... andererseits zieht sich diese Story nach einer Zeit extrem in die Länge. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Unaffected veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen mittel
Ich hatte nach dem Trailer zum Film hohe Erwartungen an das Buch, wurde dann aber von dem Buch gelangweilt und enttäuscht.
Vor 7 Monaten von T. Fromme veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Phänomenal...
... aber trotzdem bei weitem nicht so gut wie der dazugehörige Film "The Virgin Suicides".
Unbedingt auch ansehen!
Vor 7 Monaten von I. Krah veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich, monoton, unverständlich, ....
... und dennoch brilliant beschreibt Jeffrey Eugenides den Selbstmord der vier Schwestern!
Normalerweise läuft sich ein Roman tot, wenn man schon zu Beginn das Ende weiß,... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Summer Shakespeare veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wer zuerst stirbt, ist länger tot
Grandios, wirklich. Ich liebe dieses Buch. Eine Freundin hat es mir empfohlen, weil es zu ihren eigenen Lieblingsbüchern zählt. Sie hat es zu meinem Lieblingsbuch gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von ansichtssachen veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Mittelmaß nach Middlesex.
Es geht leider selten gut aus, wenn man sich erwartungsvoll ein zweites Buch eines Autoren zu Gemüte führt, dessen erstes einen schlichtweg begeistert hat: so auch bei der... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Susanne Preusker veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Nicht so gut wie erhofft
Die Geschichte ist skurill und in der Tat auch fesselnd.
Dennoch fand ich, dass sie zu oberflächlich geschrieben ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2008 von Lesehungrige

5.0 von 5 Sternen poetisches Teenagerdrama
"Die Selbstmordschwestern" werde ich immer mit dem Lied "Serve the servants" von Nirvana verbinden. Ich habe es beim Lesen rauf und runter gehört, weil es so gut zu diesem Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2007 von Weinpflaume

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