Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
War das nötig? Jein..., 11. Oktober 2007
Das ist nun also der dritte Teil aus Markus Heitz' Zwergenzyklus - wie auch schon in den beiden ersten Teilen seines Werkes entführt Markus Heitz wieder in eine sehr detailliert ausgearbeitete Welt mit vielen individuellen Charakteren. Man fühlt sich sofort wieder mit dem Land und den Personen verbunden, lebt mit ihnen und fiebert mit ihnen um ihr Schicksal.
Das Hörbuch ist ein Erlebnis, das wirklich keine Sekunde an Spannung verliert. Nicht zuletzt trägt dazu auch die großartige Lesung von Johannes Steck bei, dem ein guter Teil am Spaß beim Hören des Buches zukommt. Wie immer gibt er jeder Person ihre unverwechselbare Stimme und einen eigenen Charakter - es gibt nicht viele Hörbücher, die derart klasse vorgetragen sind!
Warum also nur 4 Sterne?
Aus 2 Gründen: Erstens kam mir an verschiedenen Stellen gelegentlich doch sehr deutlich der Gedanke in den Sinn: "Hey, den Film kenn ich auch!" Stellenweise kam's mir vor, als hätte Markus Heitz beim Schreiben des Buchs nebenher den Fernseher am Laufen gehabt und sich von dem inspirieren lassen, was da grade so kam (Beispiele: Seine Beschreibung der Tunnelbohrmaschine der Zwerge hat mich sofort an die Discovery Channel Serie "Die größten Projekte der Welt" erinnert - speziell an die Folge von dem Staudamm in Island, die Beschreibung des Kampfstils vom "Unauslöschlichen" scheint mir eine Szene aus der "Chinese Ghost Story" und als er sich die Monsternachkommen des Unauslöschlichen ausgedacht hat waren doch bestimmt die Borg im Spiel, oder?)
Zweiter Minuspunkt: Das offene Ende! Hat Markus Heitz so wenig Vertrauen zu seinen Fans, dass er jetzt schon zu diesen Beutelschneider-Tricks greift? Bei den ersten beiden Teilen war das doch auch nicht nötig. Jedes Buch war bisher eine in sich abgeschlossene Geschichte, die einen trotzdem mit der Lust auf mehr zurückließ. Genug Kaufanreitz um sich auf den nächsten Teil zu stürzen sobald er erscheint, ohne dass man deswegen monatelang mitten in einer Geschichte in der Luft hängen muss!
Fazit:
Eine großartige Fortsetzung die sich nahtlos ins Zwergen-Gesamtwerk einfügt und ausgezeichnet als Hörbuch umgesetzt ist! Leider aber am Ende doch mit kleinen Wermutstropfen, die zum Abzug eines Sterns führen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Ende ist nur der Anfang...., 8. August 2007
Die Rache der Zwerge ist, meiner Meinung nach, der bisher beste Teil der Zwergenbücher.
Bis ungefähr zur Hälfte des Buches bauen sich Handlungen, Geheimnisse und Spannung immer mehr auf. Man weiß nie so recht, wer von den üblichen Verdächtigen (der Stamm der Dritten, Albae, Orks) hinter all den Geschehnissen steht. Nach der Hälfte des Buches beginnen sich dann langsam alle Vorfälle zusammenzusetzen und dabei kommen einige Überraschungen neue Helden zum Vorschein.
Die Spannung ist immer auf dem höchsten Level und es fällt einem schwer, das Buch beiseite zu legen. Ich habe mich dabei ertappt, dass ich in den "Lesepausen" darüber nachgedacht habe "wie kann das sein", "wer steckt dahinter" oder "wie sollen sie das überstehen"..
Es gibt mehrere "Finale", die letzte Schlacht an der Schwarzen Schlucht ist zwar etwas kurz, wird aber hoffentlich im nächsten Zwergenband noch etwas aufgearbeitet. Dieser soll unter dem Titel "Das Schicksal der Zwerge" im Frühjahr 2008 veröffentlich werden.
Tungdil Goldhand wird in diesem Buch immer mehr zum tragischen Helden, da ihm scheinbar nichts dauerhaft zu erhalten bleiben scheint.
Alle Charaktere sind meines Erachtens sehr gut vom Autor dargestellt und entwickeln sich ständig weiter.
In diesem Band ist das Thema "Das Geborgene Land" nun fast vollständig abgearbeitet, aber dafür eröffnen sich ungeahnte Weiten und (hoffentlich) viele neue Abenteuer im Jenseitigen Land.
Unbedingt lesen!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wo bleibt Teil 4?, 10. Februar 2007
Frieden war im geborgenen Land eingezogen, die Orks und die Bedrohung aus dem Westen vernichtet. Aber nun keimt eine neue Bedrohung unbekannten Ursprungs auf...
Die ersten beiden Bände waren durchaus ausgezeichnet, mit einigen unerwarteten Wendungen und faszinierenden Umschreibungen, und einer spannenden Verpackung, jedoch teilweise Übertrieben und unklaren Motiven. Jedoch konnte der Autor der dieser Welt ihre eigene Faszination verleihen, und jedes Kreatur passte in diese Welt, es gab ein nahtloses Gefüge. Im Dritten Teil wird es zum größten Teil beibehalten, auch die letzten Königreiche erhalten ihre daseinsberechtigung, jedoch verliert es teilweise an Detailreichtum, wie man ihn aus den ersten Teilen kennt. Auch kommen neue übermächtige Maschinen ins Spiel, in einer Welt, in der es nicht einmal die Glühbirne gab, die jedoch höchst ausgeklügelt und nahezu magisch sind; jedoch meiner Meinung nach nicht in diese Welt gehören. Auch wird das Massenhafte "Statistentöten" fortgesetzt, kurz werden große Kriegerzahlen genannt, nur damit sie anschliessend vollends vernichtet werden, nur um anschliessend gegen wenige Zwerge zu fallen.
Jedoch wird dieser Eindruck von dem Erfindungsreichtum des Autors überwogen, wie er die Figuren sich entwickeln lässt, wenn auch teilweise befremdlich, aber ihnen neue Gesichter gibt, und den Leser ganz neue Aspekte an ihnen aufzeigt. Auch ist es unglaublich wie er die Spannung aufrecht erhält in diesem Roman, er gibt dem Leser immer lediglich kleine Hinweise, aber die Aufklärung erfolt erst viel spätrer, er verrät immer nur so viel wie nötig ist, was dazu führt das sich der Leser noch besser mit dem vom Schicksal wild umhergeworfenen Tungdil identifizieren kann, weil er nicht sieht, was Sache ist, sondern immer auf dem Wissenstand des Zwerges bleibt.
Auch wurden die Helden ihrer Gottgleichen Unverwundbarkeit beraubt, sie sind nun nicht mehr die, die als einzige Überleben und dann noch alles drehen.
Auch ist das Jenseitige Land nun endlich erkundet worden, aber es fehlen die Facetten die eben dieses Land ausmachen, und eventuell auch neue Überraschungen, die das Bild des Jenseitigen Landes bekräftigen oder stürzen.
Jedoch habe ich für mich persönlich noch den größten Kritikpunkt gefunden; der Autor schreibt im Vorwort, dass dieser Teil vorerst der letzte Teil sein soll, jedoch wirft er am Ende noch die letzten brennenden Fragen auf, er löst die Spannung in nicht allen Punkten auf, sondern er lässt sie liegen, bringt sogar noch neue Probleme hinzu. Es mag zwar einerseits gut sein, dass man sich den weiteren Verlauf der Welt nun neu vorstellen kann, jedoch gibt es Handlungsstränge, die der Autor einfach liegen gelassen hat, die er anführte, aber nicht zuende führte.
Aber dennoch gebe ich dem Buch 4 Sterne; es ist ihm einfach wieder einmal gelungen zu fesseln, und zu überraschen, und obwohl man glaubte die Figuren zu kennen, lernt man sie neu kennen. Und sie Verhalten sich glaubwürdig (Bis auf wenige Ausnahmen), man fühlt auch bei jeder Enttäuschung und bei jedem Gegenschlag mit, man fragt sich sogar am Ende des Romans immer mehr ob es mit Tungdil nun zuende geht, man glaubt nicht mehr an seine Unverwundbarkeit, sondern erwartet dass er fällt.
Also alles in allem ein sehr gutes Buch, das zwar Makel hat aber dabei unglaublich Spannend bleibt (Und diese sogar auf einen vierten Teil hoffen lässt ;-) ).
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