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Kapitalismus und Freiheit
 
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Kapitalismus und Freiheit (Taschenbuch)

von Milton Friedman (Autor), Jan W. Haas (Herausgeber), Paul C. Martin (Übersetzer)
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Kapitalismus und Freiheit + Wohlstand der Nationen + Das Kapital: Ungekürzte Ausgabe nach der zweiten Auflage von 1872. Mit einem Geleitwort von Karl Korsch aus dem Jahre 1932
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Produktbeschreibungen

manager magazin (8/2002)

Gerade rechtzeitig

Eine deutsche Neuauflage von Milton Friedmans wichtigstem Werk.

Als der Band "Kapitalismus und Freiheit" 1962 in den USA erschien, befasste sich die westliche Wirtschaftspolitik mit Planung und Intervention. Friedman, der am 31. Juli seinen 90. Geburtstag feiert, kritisierte an dieser Politik frühzeitig "den mangelnden Glauben in die Freiheit". In den 80er Jahren wurden die Ideen des US-Ökonomen populär. Heute, da Reformverhinderer und Regulierer den Ton angeben, erscheint Friedmans Werk nach vielen Jahren endlich wieder auf Deutsch. Ein Glaubensbekenntnis ­ klug, einseitig, provokant. Ein großes Buch.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Milton Friedmans Buch ist aktueller denn je. Ihm geht es um die Freiheit des Menschen jenseits staatlicher Bevormundung. Seine Analyse zur Rolle des Staates, der Sozial- und Wohlfahrtssysteme ist nicht nur ein anschauliches Buch, sondern für jeden an Politik und Wirtschaft interessierten Leser eine spannende Lektüre. Mit einem neuen Vorwort des Autors und einem Geleitwort von Horst Siebert, dem ehemaligen Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

»Milton Friedman – auf der internationalen Bühne der Ökonomen seit langem ein überragend großer Star.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Liberalismus - eines von zwei Extremen, 24. Mai 2009
Von C. Mayer - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nicht erst seit der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise streiten sich die ökonomischen Schulen über das richtige Wirtschaftssystem. Unter "richtig" ist hier gemeint, dass ein Maximum an gesellschaftlicher Wohlfahrt und wirtschaftlicher Stabilität zu erreichen sei. Allein schon die Tatsache dass es zwei große "Lager" gibt, zeigt die Komplexität ökonomischer Sachverhalte.

Mit Milton Friedmanns "Kapitalismus und Freiheit" hält man eine Schrift aus dem liberalen "Lager" in Händen. Er hält die Macht des freien Marktes und der damit einhergehenden Zurückhaltung staatlicher Beschränkungen für den Königsweg zu Wachstum und Wohlstand einer Gesellschaft. Es ist Friedmann hoch anzurechnen, dass er in seinem Buch gerade nicht auf mathematische Erklärungsmodelle zurückgreift, was sein Werk überaus lesenswert macht. Zudem schreibt der Autor sachlich fundiert und rhetorisch verständlich. Der wirtschaftliche Laie kommt dabei ebenso auf seine Kosten wie der studierte Ökonom, der endlich mal ein Buch ohne mathematische Formeln in Händen hält.

Schlussendlich bleibt die Frage nach dem richtigen Wirtschaftssystem natürlich erhalten.
Gerade Friedmanns liberale Aussagen, Unternehmen hätten keine soziale Verantwortung zu tragen als viel mehr das unumstößliche Ziel, den Gewinn zu maximieren um den Wünschen ihrer Aktionäre gerecht zu werden, ist in Zeiten einer Wirtschafts- und Finanzkrise, die nicht zuletzt aus zu wenig Verantwortungsbewusstsein entstanden ist, fragwürdig.
Dabei ist anzumerken, dass der Liberalismus - laut Friedman - nicht das "Verteufeln" des Staates bedeutet. Vielmehr gilt der Staat als Schiedsrichter, der Regeln vorgibt und für seine Einhaltung sorgt.

Wir sollten uns überlegen, ob die Frage nach liberalem Kapitalismus oder Sozialismus richtig gestellt ist. Selbst in der Natur sind Extreme meistens nicht vorteilhaft und selten anzutreffen. Wieso sollte das in der Ökonomie anders sein, in welcher (natürliche) Menschen miteinander agieren. Unsere Wirtschaftsgeschichte zeigt uns, dass weder zu liberale noch zu reglementierte Ansätze längerfristig zielführend waren. In meinen Augen erledigt die Soziale Marktwirtschaft ihre Arbeit recht gut, lediglich an den richtigen Stellschrauben muss nun gedreht werden, um die momentanen Unebenheiten zu beseitigen und etwaige Löcher zu stopfen.

In Friedmans Buch finden sich Beispiele, in welchen der freie Markt ein Optimum erzeugen kann. Für den einen oder anderen Bereich kann dies durchaus gelten, doch scheint mir die Aussage zu kurz zu greifen, dass der freie Markt immer ein Optimum und damit eine Zunahme der Wohlfahrt garantiert. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, wie den der Wohlstand eines Landes gemessen wird: Ein steigendes Bruttosozialprodukt (BIP) wird gleichgesetzt mit einem Anstieg des gesellschaftlichen Wohlstands. Dabei misst das BIP lediglich die Wachstumsrate der Güterproduktion. Ob damit auch ein Anstieg der Wohlfahrt verbunden ist, bleibt anzuzweifeln, zumal das Menschenbild in einem ökonomischen System ein egoistisches ist und bewiesenermaßen individuelle und gesamtgesellschaftliche Rationalität auseinander driften. Ist der Mensch also wirklich nur ein Tier, bedacht auf sich selbst? Oder ist er doch ein verstandbewusstes Wesen und erkennt die Möglichkeit eines gemeinsamen Miteinanders?

Milton Friedmans "Kapitalismus und Freiheit" ist ein Klassiker liberaler Wirtschaftsordnung. Man liest bei ihm über die Bedeutung des Staates, die Kontrolle des Geldes, über Kapitalismus und Diskriminierung genau so wie über die Einkommensverteilung und viele Themen mehr. Nahe zu alle mit einem Versuch der Beweisführung für die Optimalität des freien Marktes. Doch welches nun schlussendlich der richtigen Weg zur "eierlegenden Wollmilchsau" ist, darüber wird weiterhin zu diskutieren sein.
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54 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom Gründungsvater des Monetarismus, 26. Juli 2002
Diese Rezension stammt von: Kapitalismus und Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Zu seinem 90. Geburtstag wird das Standardwerk des Gründungsvaters des Monetarismus neu aufgelegt: In »Kapitalismus und Freiheit« sind sind all jene Positionen vertreten, für die der streitbare US-Ökonom und Nobelpreisträger seit Jahrzehnten gefeiert oder verdammt wird.

Milton Friedman kämpft unermüdlich für den unbeschränkten Liberalismus, überzeugt von der Einsicht, daß die Selbstheilungskräfte des freien Marktes die gerechteste Verteilung des Volksvermögens gewährleisten. Jeder Eingriff des Staates hingegen, und sei er aus noch so guten Absichten, behindert den Wettbewerb und führt daher zwangsläufig zu Fehlallokationen.

Im Mittelpunkt seiner volkswirtschaftlichen Modelle steht die Geldpolitik. Staatliche Interventionen in gesamtwirtschaftliche Abläufe dürften allein über die Ausweitung oder Einschränkung der Geldmenge erfolgen, nicht einmal - wie heute üblich - über die Höhe des Zinssatzes. Diese Schule des reinen Monetarismus stellt bis heute den überzeugendsten Gegenpol der von John Maynard Keynes vertretenen Lehre der Nachfragebelebung dar.

Möglicherweise wäre Friedman wie zahlreiche seiner Fachkollegen rasch in Vergessenheit geraten, wenn nicht zwei der bedeutendsten Weltpolitker seine Lehre in den 80er als Vorbild für ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik genommen hätten: Ronald Reagan und Margaret Thatcher reformierten mit ihrem klaren Bekenntnis zum marktwirtschaftliche Liberalismus den kränkelnden Sozialstaat im jeweiligen Land.

Doch Friedman beschränkt sich nicht allein auf ökonomische Fragen: Seine Denkanstöße zu gesellschaftlichen Themen werden bestimmt durch die prinzipielle Abneigung gegen jede Form staatlicher Restriktion. Neben der Abschaffung der Wehrpflicht und Schulpflicht tritt er beispielsweise auch für die Legalisierung von Drogen ein, was ihm außerhalb seiner Disziplin der Wirtschaftswissenschaften eine bunte Schar von Kritikern eingebracht hat.

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37 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Wirtschaftsliberalismus, 24. März 2003
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Kapitalismus und Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Der Nobelpreisträger Milton Friedmann gilt als einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Die Ideen des unerschütterlichen Monetaristen und Keynes-Kritikers gehörten zum kleinen Wirtschafts-ABC von Reagan und Thatcher. Dass sie dennoch nicht völlig diskreditiert sind und dass sogar eine Neuauflage von Kapitalismus und Freiheit 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung möglich ist, ist wohl schlicht mit dem neoliberalen Zeitgeist zu erklären. Friedman geht es um die Frage, welchen Stellenwert die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft einnimmt. Dabei steht für ihn, der ausdrücklich einen "Liberalismus des 19. Jahrhunderts" vertritt, stets die wirtschaftliche Freiheit im Mittelpunkt, da sie die unabdingbare Voraussetzung für politische Freiheit sei. Die Kehrseite dieses Wirtschaftsliberalismus: gesellschaftspolitisch stark konservative (manche sagen auch: reaktionäre) Ansichten. Friedman nimmt sich Zeit, seine Antworten auf konkrete Fragen in mehreren Kapiteln des Buches wiederholt auszuführen. Leider ist die deutsche Übersetzung an etlichen Stellen ungeschickt und schwammig geworden, sodass das Lesevergnügen etwas getrübt wird. Wir empfehlen dieses "Kapitalistische Manifest" allen, die das Fundament des wirtschaftsliberalen Denkens ergründen wollen.
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3.0 von 5 Sternen Kapitalismus und Unfreiheit
Milton Friedman
Seine Gedankengänge sind oft von antikommunistischen Idealen und wirtschaftlichen Idealen geprägt, er möchte unter allen Umständen der Wirtschaft... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Ikarikun veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nur Kapitalismus sorgt für Freiheit
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in der Schule und für jeden Ewiggestrigen DDR-Nostalgiker sein.

Die Geschichte hat gezeigt, dass nur der Kapitalismus auch zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Harmon veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Milton Friedmans wichtigste Kampfschrift
Diese Schrift ist ein brillantes Plädoyer, eine wortgewaltige Kampfschrift für die Freiheit: für freie Bürger, die selbstbewusst und unabhängig der staatlichen Obrigkeit auf... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Treb Melsa veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Milton Friedmann: Kapitalismus und Freiheit
Ein Klassiker, wie im Vorwort von Horst Siebert bemerkt - ja! Aber seit 2007 haben wir die Folgen der Irrtümer oder Grenzen von Milton Friedmans Theorien bitter erfahren. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dr. Ernst U. Koepf veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Genau so ist das
"Die Kernaussage ist demzufolge: Der Staat hat sich aus allen seinen Funktionen zurückzuziehen. Er muss nur Sicherheit nach Innen". Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Steffen Pollex veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Auch mal die andere Seite lesen ...
Ich halte nichts von Friedmans Theorien.
Allen Lesern empfehle ich, das Buch "Die Schock-Therapie" von Naomi Klein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2008 von Hans Albert

1.0 von 5 Sternen Thatcher und Reagan
Thatcher und Reagan, zwei unbedingte und berühmte Anwender Friedmanscher
Theorien, zur Gesundung des Staates auf Kosten der kleinen Leute. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2007 von xxx

5.0 von 5 Sternen Der Tod ein Verlust, sein Vermächtnis lebt weiter
Milton Friedman, Nobelpreisträger, Reagan-Berater - und doch kein Konservativer. Von sich selbst lieber als der "Liberale im wirklichen Sinne des Wortes" sprechenden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Bas Hayek

4.0 von 5 Sternen Kapitalismus ist Freiheit
Der Autor verweist in seinem Buch auf die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher und politischer Freiheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2005 von Frank Reibold

5.0 von 5 Sternen revolutionär, modern , topaktuell
Milton Friedman , der begründer der monetaristischen schule, schrieb diesen klassiker bereits 1962. Damals waren seine ansichten revolutionär, zB indem er die abschaffung des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2004 von Mag Stefan Fügenschuh

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