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Der Abschied
 
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Der Abschied (Taschenbuch)

von Lothar-Günther Buchheim (Autor)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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von Lothar-Günther Buchheim
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 559 Seiten
  • Verlag: Piper (Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492235727
  • ISBN-13: 978-3492235723
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 440.128 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als das Schiff Gibraltar passiert, verstummen die beiden Männer angesichts der übermächtig werdenden Erinnerung an das Boot, das hier einst auf Grund lag und beinahe zum schwimmenden Sarg für alle geworden wäre.

Heutzutage, da selbst ein Kind ein Schiff heil über den Atlantik schippern könnte, ist der wortkarge Alte lediglich noch eine Art nautisches Fossil. Verdammt dazu, als lächerlicher Traumschiffkapitän die "Otto Hahn" zum Verschrotten nach Durban, Südafrika zu überführen. Mit an Bord, Lothar-Günther Buchheim, ehemals Kriegsberichterstatter und langjähriger Weggefährte des früheren U-Bootkapitäns. Beide Männer ahnen: Dies wird ihre letzte gemeinsame Fahrt werden.

Eigentlich, so der Autor, müssten seine Werke Logbücher genannt werden und nicht Romane. Da aber ungenaue Logbücher nichts wert sind, dient die lange Fahrt den Protagonisten zur Aufarbeitung unzähliger offener Fragen. In langen nächtlichen Gesprächen, die die Schrecken des fürchterlichen U-Bootkrieges noch einmal streifen, gelangen sie schließlich übereinstimmend zu einer düsteren Bestandsaufnahme der Gegenwart.

Symbol hierfür ist die "Otto Hahn" selbst, das einzige Nuklearschiff unter deutscher Flagge, eine Monstrosität auf ihrem Weg in die Abwrackwerft. Nichts an ihr erinnert mehr an die großen Zeiten der Seefahrt. Stewardessen, "herausgeputzt wie Damen aus der Herbertstraße", servieren Häppchen, während im Maschinenraum, einer irrsinnigen Gegenwelt, der Wahnsinn namens Schlendrian Regie führt. Buchheims Beobachtungen menschlicher Unzulänglichkeit in diesem absurden schwimmenden Atomkraftwerk dienen ihm zur messerscharfen Beweisführung über die Unbeherrschbarkeit nuklearer Kräfte -- für ihn eine tickende Zeitbombe.

"Hat sich eben allerhand geändert, seitdem du das letzte mal an Bord warst", konstatiert der Alte resigniert. Ein grandioser Abschiedschoral von der Seefahrt und den vielen Männern, die die ewige See nicht mehr zurückgibt. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Kurzbeschreibung

Um das Jahr 1978 spielt Lothar-Günther Buchheims neuer Roman, der von einem dreifachen Abschied erzählt. Abschied von der "Otto Hahn", dem einzigen Schiff unter deutscher Flagge, das mit Nuklearenergie betrieben wurde. Buchheim begleitete das Schiff auf seiner letzten Fahrt von Rotterdam nach Durban. Kapitän an Bord ist der "Alte", Buchheims einstiger Kommandant auf U 96, dem legendären "Boot". Und auch die beiden Männer nehmen Abschied voneinander. Zuletzt ist diese Reise Lothar-Günther Buchheims Abschied von der See, und seine Beschreibung von Wolken und Wind, Licht und Wasser lassen ahnen, dass es ein schwerer Abschied ist.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der Abschied von einer Trilogie, die keine ist., 20. Februar 2001
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der Abschied (Gebundene Ausgabe)
Buchheim schafft es wieder einmal wie in "Das Boot" und "Die Festung" sowie seinen dokumentierten Bildbänden, mich in den Bann seiner Erzählung zu ziehen. Auch in diesem Buch finden sich seine großartigen Beschreibungen von Objekten, der Szenerie, den Gefühlen und den handelnden Personen.

Die Geschichte ist tatsächlich eine Art Abschied von Buchheims in den zuvor erwähnten Romanen beschriebenen Lebensabschnitten und rundet die Werke teilweise ab bzw beschließt sie endgültig, sofern man sie als zusammenhängend betrachtet. Aus diesem Grund habe ich "Der Abschied" mit Begeisterung gelesen und bin in meinen Erwartungen nicht enttäuscht worden.

Ich vergebe allerdings deshalb nur vier Sterne, weil ich der Meinung bin, daß man mit dem Buch, ohne die Vorgeschichte(n) Buchheims zu kennen, nicht viel anfangen kann. Die Figur des "Alten", wie auch andere Persönlichkeiten aus "Das Boot" oder "Die Festung" werden nicht mehr wirklich herausgearbeitet, vielmehr setzt Buchheim auf bereits Geschriebenem auf. Ebenso werden ansatzlos Rückblicke und Seitenhiebe auf Ereignisse und Personen gemacht, die ohne Kenntnis der anderen Bände wie aus dem Zusammenhang gerissen erscheinen müssen.

Wer "Das Boot" und "Die Festung" aufgrund Buchheims Schreibstil geliebt hat und über dort angerissene und offen gebliebene Geschichten bruchstückhaft in eine Rahmenhandlung eingebettet, mehr wissen will, der ist mit "Der Abschied" gut bedient.

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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die Luft ist raus, 31. August 2006
Diese Rezension stammt von: Der Abschied (Taschenbuch)
Zur Handlung:
Der Autor beschreibt hier seine zweite Fahrt mit seinem ehemaligen U-Boot-Kommandanten (("Der Alte")/ Lehmann-Willenbrock) auf dem Atomschiff Otto Hahn. Die Seereise nach Durban bildet dabei lediglich einen Rahmen. Kern der Handlung sind die Erinnerungen der beiden Protagonisten an die Endphase des WWII und die Nachkriegszeit. Das Buch bildet den Abschluss einer Trilogie, angefangen mit dem reportageähnlichen "Das Boot" über den U-Boot-Krieg und dessen Fortsetzung, "Die Festung", die sich vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs 1944 in Frankreich abspielt.

Sinn:
Einerseits: Buchheim will "offene" Fragen klären. Das Buch nimmt dabei direkt Bezug auf "Die Festung" und führt das ganze zu einem Ende, da ja der Verbleib des "Alten" in der "Festung" unklar ist. Auf das "Boot" nimmt er nur indirekt bezug, bzw. mehr auf Fragen des U-Boot-Krieges im allgemeinen.
Andererseits: Als Rahmen verarbeitet der Autor seine Erfahrungen mit dem in seinen Augen bizarren Atomschiff und dem Leben an Bord. Dass er als de facto Rentner mit dem modernen Leben an Bord nicht zurechtkommt, verschweigt er nicht und auch nicht seine anfängliche Distanz und seine spätere Abneigung.

Stil
Buchheim schreibt manchmal sehr subtil und ironisch und das macht das Buch stellenweise sehr lesbar. Längere Passagen ermüden aber und ob die Darstellung des Atomreaktors gelungen ist, da kann man darüber streiten. Sicher aber nicht so mitreißend geschrieben wie das "Boot".

Wertung
Irgendwie musste er ja die ganze Story von dem "Alten" zu Ende bringen. Anfänglich liest sich das noch sehr interessant, v.a. was die turbulenten Jahre nach dem Krieg betrifft.
Aber: Es fehlt irgendetwas. Ein anderer Rezensent hat den mangelnden Bezug zum "Boot" (Stichwort Gibraltar) angesprochen und dem ist zuzustimmen. Das Verhältnis mit Simone wirkt störend und es kommt auch wirklich nichts dabei raus. Und die Altherrensicht ist manchmal etwas übertrieben. So ab der Hälfte des Buches geht jegliche Spannung verloren.

Fazit
Wer "Boot"/"Festung" gelesen hat, kann und soll zugreifen. Ohne Kenntnis der beiden Bücher, versteht man das ganze nur bedingt. Vom Leseerlebnis her aber schwächer als die beiden Vorgänger. Einsteiger sollten lieber beim "Boot" beginnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Abgesang von absurder Vergangenheit und absurder Zukunft., 22. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Der Abschied (Gebundene Ausgabe)
Vor dem Hintergrund der letzten Seefahrt auf Deutschlands absurdester Schiffshybride, dem Nuklearschiff "Otto Hahn" schließt Buchheim sozusagen den Kreis im Zwiegespräch mit dem "Alten", der auf dessen U-Boot begonnen wurde. Wiederum wird durch Buchheim's fast schon sichtbarer und ausdrucksstarken Sprache die absurde Situation an Bord eines nur noch von der seinerzeitigen Fortschrittsgläubigkeit in Fahrt gehaltenen Schiffes deutlich. Eines Schiffes, das damals schon seine Zukunft hinter sich hat. Dazu im Gegensatz kauen die beiden Männer noch immer an der Faszination und dem Trauma einer ebenso absurden Vergangenheit, die sie nicht loslässt und in der sie nicht gelernt haben ihre wahren Gefühle zu offenbaren. Für Freunde von Buchheim's plastischem Schreibstil ein lesenswertes und abschließendes Buch.
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5.0 von 5 Sternen Guter Abschluss einer Trilogie, wenn auch etwas zu lang
Vordergründig hat dieses Buch nichts mit dem Krieg zu tun. Buchheim fährt als Buchheim - hier gibt es kein literarischen "Alter Ego". Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Christian Junghans veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung
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Buchheim beschreibt hier seine Fahrt mit der "Otto Hahn", dem einzigen atomgetriebenen Schiff... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2004 von Carmen Vicari

1.0 von 5 Sternen Ein Ende mit Schrecken...
...diesen Titel sollte man dem Buch geben. Eines der schlechtesten Bücher seit langem. Langweilige Schiffsbeschreibungen, langsame und zerrissene Erinnerungen des Alten, und ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2003 von Stefan Bielenberg

1.0 von 5 Sternen Buchheim/der Abschied
Leider ein zusammengeschreibe aus Versatzstücken der vorangegangenen Romane. Hier wurden die übrig gebliebenen Zettel lose aneinander gereiht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2002 von enriquemechau

2.0 von 5 Sternen Schade
Als ich hörte, ein neuer Buchheim erscheint, war ich erst mal stumm. Und als es dann noch hieß, alle offenen Fragen würden beantwortet, war ich im Himmel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2002 von Oliver Gabath

5.0 von 5 Sternen Einmalig und bezaubernd
Ich habe dieses Buch durch amazon.de gekauft und es nicht nur einmal aber gleich dreimal gelesen um alle Nuancen und Einzelheiten volkommen zu geniessen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2001 von dasboot

3.0 von 5 Sternen Nur für ganz harte Fans...
Die beiden Romane "Das Boot" und "Die Festung" habe ich schon vor Jahren, wie ich mich erinnern kann, voller Genuß förmlich aufgesogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2001 von sven.lewerenz@web.de

1.0 von 5 Sternen welch ein abstieg
ich habe die beiden anderen werke "das boot" und "die festung" wirklich mit begeisterung gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2001 von thomasmueller73

5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch
Buchheim hat es, wie auch schon beim "Boot" und bei der "Festung", geschafft, mich in den Bann seiner Beschreibungen zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Am 29. November 2000 veröffentlicht

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