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von Sandor Marai
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Dicht, immer die Zügel in der Hand und faszinierend konsequent, wird die Geschichte der Begegnung von Eszter und Lajos erzählt, der nach 20 Jahren zurückkehrt. Lajos, die alles bestimmende Liebe in Eszters Leben, Lajos, der aber nicht sie, sondern letztlich ihre Schwester Vilma heiratete, Lajos, der sie mit Verführung, Geschick und subtilstem Betrug um alles in ihrem Leben brachte. Und doch: auch in der Stunde der Abrechnung, allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist er für Eszter "der einzige Mensch..., den ich geliebt habe".
Ausgebeutet, betrogen, um Hab und Gut gebracht und doch voller Zuneigung für einen Mann, der ein "Charakterlump" und "Schaumschläger" ist, mit einem "unkontrollierten Zwang zum Schwindeln" und ein "Genie der Lüge", durchschaut ihn Eszter "vom ersten Augenblick an".
Der Roman umfasst die wenigen Stunden ihrer Begegnung, zeichnet die Gefühlswelten beider Hauptfiguren derart eindringlich und Verständnis erweckend, dass es schwer fällt, ja, fast unmöglich ist, Partei zu ergreifen. Vielmehr ist man gefangen in einem feinen Gespinst aus Hoffnungen, Erwartungen, aus Lügen und Betrügereien, da wird niemand verurteilt, niemand verteufelt und es bleibt nur die Frage, was Liebe alles erduldet, was Liebe verschmerzt und entschuldigt. Und diese Frage hallt lange nach.
Sandor Marai wurde in Deutschland mit seinem Roman Die Glut, der in ganz ähnlicher Dichte geschrieben ist, berühmt und erfolgreich. Das Vermächtnis der Eszter wird diesen Erfolg sicherlich untermauern. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Sehr markant ist sie nicht, die Stimme von Donata Höffer. Angenehm, aber eher unscheinbar, so der erste Eindruck. Aber ebenso, wie Márais dichte Erzählung erst nach einer gewissen Zeit einen starken Sog entwickelt, nimmt auch der Reiz der eindringlichen, aber auf jegliche Effekthascherei oder starke Betonung verzichtenden Vortragsweise immer mehr zu. Nach und nach erfährt man vieles über diese verworrene Liebesgeschichte, und warum Lajos damals Eszters Schwester heiratete. Donata Höffer bringt uns die vielschichtige Frauenfigur so nahe, dass man am Ende sogar Eszters widersprüchliches Fazit begreift: "Das Leben hat mich auf so wunderbare Art beschenkt und mich so vollkommen ausgeraubt." Spieldauer: 205 Minuten, ungekürzte Lesung, 2 MCs. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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