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Das Vermächtnis der Eszter
 
 

Das Vermächtnis der Eszter (Taschenbuch)

von Sandor Marai (Autor), Christina Viragh (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 164 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4 (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492235115
  • ISBN-13: 978-3492235112
  • Originaltitel: Eszter hagyateka
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,1 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 46.984 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 4 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Klassiker des 20. Jahrhunderts > Internationale Autoren > Marai, Sandor

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie werden international wiederentdeckt, die Werke Sandor Marais, der 1900 in der heutigen Slowakei geboren wurde und sich 1989 das Leben nahm: die bittere Bilanz, die er selbst für sein Leben zog, hatte ihm offenbar keine andere Wahl gelassen. Rund 6o Romane hat er hinterlassen, Das Vermächtnis der Eszter schrieb er 1939.

Dicht, immer die Zügel in der Hand und faszinierend konsequent, wird die Geschichte der Begegnung von Eszter und Lajos erzählt, der nach 20 Jahren zurückkehrt. Lajos, die alles bestimmende Liebe in Eszters Leben, Lajos, der aber nicht sie, sondern letztlich ihre Schwester Vilma heiratete, Lajos, der sie mit Verführung, Geschick und subtilstem Betrug um alles in ihrem Leben brachte. Und doch: auch in der Stunde der Abrechnung, allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist er für Eszter "der einzige Mensch..., den ich geliebt habe".

Ausgebeutet, betrogen, um Hab und Gut gebracht und doch voller Zuneigung für einen Mann, der ein "Charakterlump" und "Schaumschläger" ist, mit einem "unkontrollierten Zwang zum Schwindeln" und ein "Genie der Lüge", durchschaut ihn Eszter "vom ersten Augenblick an".

Der Roman umfasst die wenigen Stunden ihrer Begegnung, zeichnet die Gefühlswelten beider Hauptfiguren derart eindringlich und Verständnis erweckend, dass es schwer fällt, ja, fast unmöglich ist, Partei zu ergreifen. Vielmehr ist man gefangen in einem feinen Gespinst aus Hoffnungen, Erwartungen, aus Lügen und Betrügereien, da wird niemand verurteilt, niemand verteufelt und es bleibt nur die Frage, was Liebe alles erduldet, was Liebe verschmerzt und entschuldigt. Und diese Frage hallt lange nach.

Sandor Marai wurde in Deutschland mit seinem Roman Die Glut, der in ganz ähnlicher Dichte geschrieben ist, berühmt und erfolgreich. Das Vermächtnis der Eszter wird diesen Erfolg sicherlich untermauern. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



Amazon.de-Hörbuchrezension

Die Wiederentdeckung Sándor Márais als großem europäischen Autor des 20. Jahrhunderts begann mit Die Glut. Ganz ähnlich geht es auch im Vermächtnis der Eszter um ein Wiedersehen nach langer Zeit, das bei den Beteiligten alte Erinnerungen und Gefühle aufwirbelt: Nach mehr als 20 Jahren trifft Eszter Lajos wieder, den Mann ihres Lebens.

Sehr markant ist sie nicht, die Stimme von Donata Höffer. Angenehm, aber eher unscheinbar, so der erste Eindruck. Aber ebenso, wie Márais dichte Erzählung erst nach einer gewissen Zeit einen starken Sog entwickelt, nimmt auch der Reiz der eindringlichen, aber auf jegliche Effekthascherei oder starke Betonung verzichtenden Vortragsweise immer mehr zu. Nach und nach erfährt man vieles über diese verworrene Liebesgeschichte, und warum Lajos damals Eszters Schwester heiratete. Donata Höffer bringt uns die vielschichtige Frauenfigur so nahe, dass man am Ende sogar Eszters widersprüchliches Fazit begreift: "Das Leben hat mich auf so wunderbare Art beschenkt und mich so vollkommen ausgeraubt." Spieldauer: 205 Minuten, ungekürzte Lesung, 2 MCs. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Parabel einer enttäuschten, ausgebeuteten Liebe, 21. Mai 2003
Von Dr. Matthias Korner "brundisium" (Ratingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Noch gedämpft durch meine Eindrücke bei der Lektüre von "Ein Hund mit Charakter" hat Sándor Márai meine Erwartungen dieses Mal weit übertroffen.

Der Inhalt ist schnell erzählt. Die Schwestern Vilma und Eszter hassen sich. Der selbstverliebte charmante Gauner Lajos, beruflich ein Tunichtgut, dem es immer wieder gelingt, seine Umgebung materiell auszusaugen, täuscht Eszter Liebe vor. Trotzdem heiratet er völlig unerwartet kurze Zeit später deren Schwester, fügt so Eszter eine dauerhafte Wunde zu. 20 Jahre später, Vilma ist mittlerweile gestorben, kommt es zu einer erneuten Begegnung. Für eine Aufarbeitung des Geschehenen ist es zu spät. Eszters Leben ist weitestgehend gelaufen. Und doch tauchen mit Lajos drei geheimnisvolle Briefe auf, die geignet sind, sein Fehlverhalten in einem völlig neuen Licht erscheinen zu lassen. Obwohl Eszter dank Lajos vor den Trümmern ihres Lebens steht, ist sie unverständlicherweise bereit, ihre materielle Existenz für ihn zu geben.

Den Rezensenten der Welt ist beizupflichten. Sándor Márai versteht es, die zerstörerische Kraft der Liebe mit einer gnadenlosen Faszination zu beschreiben. Auf furios geschriebenen 165 Seiten führt er uns in ein menschliches Beziehungsgeflecht mit allen Schatten-und Lichtseiten. Selbst wenn man von dem Ende enttäuscht sein sollte, Lajos hätte sicherlich besser einen Fußtritt verdient als Eszters selbstlose erneute Hilfe, beeindrucken neben Márais berückend leichtfüßiger Sprache seine gelungene Komposition von Inhalt (Liebesdrama) und eingesetzten Stilmitteln (Rückblenden). Alles, was man in "Ein Hund mit Charakter" noch kritisieren konnte, seine gelegentliche Weitschweifigkeit, sein nur mühsames Zurückfinden zum eigentlichen Erzählfaden, ist dieses Mal stimmiger. Die menschlichen Charaktere sind treffend gezeichnet, die verhängnisvollen Momente der Handlung gut herausgearbeitet. Das Buch ist sicherlich einer der besseren Romane des erst in den 90er Jahren wiederentdeckten ungarischen Autoren und als Einstieg in sein umfangreiches Werk bestens geeignet. Einmal begonnen läßt es einen nicht mehr los.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Poetisch und erschreckend zugleich, 10. November 2004
Ein kurzes Büchlein zwischendurch - so ging in an Das Vermächtnis der Eszter ran. Und nun muss ich doch länger darüber nachdenken, als vermutet.
Die Geschichte einer Abhängigkeit, die sich nie auflöst. Eszter und ihre ganze Familie geraten in den Bann eines Mannes und können sich auch nach vielen Jahren nicht davon befreien.
Beim Lesen stellte ich mir die Frage, ob die Story realistisch ist. Ich weiss es nicht... An manchen Stellen, war ich doch kurz vor dem Kopf schütteln. Vier Sterne für eine schöne Sprache, eine interessante Handlung und viele Punkte über die man richtig schön nachdenken kann.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Psychologisch längst nicht so gut wie "die Glut", 28. August 2001
Von Ein Kunde
Marai beschreibt eine zerstörerische, geldsüchtige und niederträchtige Beziehung eines gestörten Mannes namens Lakos, der aufgrund seiner theatralischen Fähigkeiten genau weiß, wie er andere in seinen Bann ziehen kann. Lakos nutzt dieses Wissen scheinbar ohne böse Absichten aus und seine große Liebe Eszter erkennt seinen wahren Charakter nach zwanzigjähriger Trennung um so schärfer. Das Vermächtnis wird transparenter...Verglichen mit dem Buch die Glut sind hier die Charaktere der Hauptpersonen nicht mit brillanter Präzision herausgearbeitet, die Geschichte entwickelt sich nicht so stringent; ein Eintauchen wie bei der Glut in die inneren seelischen Vorgänge der Hauptfiguren wird dem Leser aufgrund der eher oberflächlichen Beschreibung gerade der Zentralperson Lakos, der die Wurzel allen Übels ist, leider verwehrt. Dennoch insgesamt ein lesenswertes Buch.
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4.0 von 5 Sternen Mitreißend, aber inhaltlich nicht überzeugend
Wer Márais Bestseller 'Die Glut' gelesen hat, wird deutliche Parallelen zu 'Das Vermächtnis der Eszter' entdecken: In beiden Romanen steht ein Mensch kurz vor dem Tod und hält... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2006 von lieblingsfarberot

5.0 von 5 Sternen Was eine Liebe wert ist
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Veröffentlicht am 4. April 2006 von marielan

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Am 3. Mai 2003 veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Völlig unglaubwürdiges Ende, unrealistische Charaktere
Nachdem ich "Die Glut" gelesen hatte,erwartete ich ein ähnliches Leseerlebnis von "Das Vermächtnis der Eszter". Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 21. Januar 2001 von Silke Reimers

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Am 25. November 2000 veröffentlicht

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