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Tagebücher 1984 - 1989.
 
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Tagebücher 1984 - 1989. (Taschenbuch)

von Sándor Márai (Autor), Siegfried Heinrichs (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 154 Seiten
  • Verlag: Piper (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492231837
  • ISBN-13: 978-3492231831
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 355.666 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein großer Autor. Im Angesicht des Todes aber gibt es keine Größe, nur Haltung und Ergebenheit. Man liest die kargen, verstandesklaren Notate mit wachsender Beklemmung, voller Trauer und Respekt." (Ulrich Greiner in der "Zeit")


Kurzbeschreibung

Die Tagebücher Sándor Márais von 1984 bis zu seinem Freitod 1989 sind ein überaus bewegendes Zeugnis. Ohne zu beschönigen, beschreibt der Schriftsteller Krankheit und Tod seiner geliebten Frau, mit der er sechzig Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er hält den Prozeß des eigenen Alterns fest, berichtet von der zunehmenden Einsamkeit, auch wenn er nach wie vor an den gesellschaftlichen und literarischen Ereignissen seiner Zeit Anteil nimmt. »Ein großer Autor. Im Angesicht des Todes aber gibt es keine Größe, nur Haltung und Ergebenheit. Man liest die kargen, verstandesklaren Notate mit wachsender Beklemmung, voller Trauer und Respekt.« (Ulrich Greiner in der »Zeit«)

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5.0 von 5 Sternen Dem eigenen Tod ins Auge sehen, 14. November 2004
Von ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Marais Leben geht unweigerlich zu Ende, und was bleibt, ist nur der Schmerz, wenn er morgens im Halbschlaf nach der Hand seiner Frau tastet, ehe er realisiert, dass seine Frau, mit der er sechzig Jahre lang zusammengelebt hat, gestorben ist. Damit nicht genug - auch sein Adoptivsohn stirbt - sinnlos, überraschend, schrecklich erscheinen dem Autor die Dinge, die er nun noch an sich selbst um sich herum wahrnimmt. „Wenn ich noch gelegentlich schreibe, ist dass nur eine Art Frühgymnastik, ein Schutz gegen die Verkalkung," schreibt Marai am 5. Februar 1984. Aber was er in den letzten fünf Jahren seines Lebens zwischen 1984 bis 1989 schreibt, ist epigrammatisch, treffend und auf eine frappierende Art direkt. Ein Mann, der sein Zeitalter mit dem zweiten Weltkrieg hat verenden sehen, erwartet nun mit Weisheit und Würde den eigenen Tot. „Man muss sein Schicksal annehmen. Einen anderen Weg, die Abscheulichkeiten des Daseins zu ertragen, gibt es nicht," notiert Marai am 29.November 1985. Und nur wenige Wochen vor seinem Tod schreibt er: „Die Einsamkeit um mich herum ist dicht wie Wassernebel. Man ertastet sie, der Totengeruch entströmt schon den Kleidern." Großes Tagebuch das niemand ohne Erschütterung aus der Hand legen wird.
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2.0 von 5 Sternen Ein Versuch, 7. Oktober 2009
Also ich werde die Tagebücher noch einige Male lesen müssen, bevor ich ihnen etwas abgewinnen kann. Denn die Gedanken sind für mich nur mäßig nachvollziehbar, alles Leichte und Freie und Ungebundene finde ich schwerlich darin auffindbar, dennoch habe ich Respekt vor den Gedanken eines Andersdenkenden, insofern sie mich herausfordern können, sich mit mir selbst auseinanderzusetzen und meinem eigenen Denken einen gewissen Schwung zu geben. Dennoch respektiere ich die freundliche Offenheit in seinen Texten.
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