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Lexikon der populären Irrtümer
 
 

Lexikon der populären Irrtümer (Taschenbuch)

von Walter Krämer (Autor), Götz Trenkler (Autor)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 411 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 17 (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492224466
  • ISBN-13: 978-3492224468
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 326.154 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als das “Lexikon der populären Irrtümer” 1996 erstmals erschien, sorgte es für so viel Aufsehen und Gesprächsstoff, dass es schnell zum Bestseller wurde. Denn die Autoren trafen und treffen immer noch den Nerv der Zeit: Die Menge unseres Wissens wächst immer rasanter -- und damit auch die Menge unserer Irrtümer, Vorurteile und Denkfehler. In diesem Buch wird mit einigen der hartnäckigsten und verbreitetsten Irrtümer aufgeräumt. So hat Eva garantiert nie einen Apfel gepflückt und Luther keine Thesen an die Kirchentür genagelt, kein Christ ist je im Colosseum von Löwen zerrissen worden, und Lesen im Dämmerlicht schadet den Augen kein bisschen. Und wenn Ihnen das schon unglaublich vorkommt, warten Sie, bis Sie schwarz auf weiß lesen, dass die Freiheitsstatue überhaupt nicht in New York steht und dass Schokolade den Zähnen nicht schadet!

Die Taschenbuchausgabe wurde -- auch aufgrund von Leseranregungen -- verbessert, berichtigt und sowohl um Erkenntnisse aus neuesten Untersuchungen als auch um Literaturhinweise erweitert. Das wurde von zahlreichen LeserInnen ausdrücklich gewünscht, denn vieles erscheint einem so unglaublich, dass man gern die Quellen nachlesen möchte. Obwohl manche Information aus diesem Buch inzwischen schon ebenso Allgemeingut geworden ist wie der Irrtum, den sie berichtigt. So weiß heute jedes Kind, dass Spinat keineswegs besonders viel Eisen enthält. Deshalb und weil es unser angeblich so sicheres Wissen immer wieder sehr unterhaltsam auf den Prüfstand stellt, möchte man diesem Buch mit jeder neuen Ausgabe viele neue Leser wünschen. Aha-Effekt garantiert! -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

"Für den Rezensenten war das "Lexikon der populären Irrtümer" das erste Lexikon, das er von A bis Z gelesen hat - und das mit dem größten Vergnügen" (Die Zeit)

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Historische Besserwissereien, 21. November 2005
Wer kennt nicht Gerhard Prause, den "Tratschke" der ZEIT, der uns vor vielen Jahren schon darüber aufklärte, daß Hitler nicht die Autobahn erfunden habe und Herodes nicht der große Kinderschlächter war, als den ihn die Bibel hingestellt hat, um nur einige Beispiele zu nennen. Irrtümer schaffen Vourteile, die besser im Gedächtnis haften bleiben als die oft viel zu komplexe Wahrheit. Immer wieder wird es also Besserwisser geben, die versuchen, die Menscheit von ihren liebgewonnenen Fehlurteilen zu befreien. Viel bei Prause abgeschrieben haben die Dortmunder Professoren Walter Krämer/ Götz Trenkler. Wieder erklären sie uns, daß der Sturm auf die Bastille nicht so bedeutend war wie die Geschichtsbücher es uns weismachen wollten und daß Luther seine 95 Thesen nicht an die Tür der Wittenberger Schloßkirche angeschlagen hat. Doch wozu? Gerade solche Irrtümer haben sich doch als bildhafte Symbole bewährt und machen es auch dem geschichtsunkundigen Laien einfach, einen sinnlichen Zugang zur Geschichte zu bekommen. Und ist es wirklich so schlimm, daß viele von uns bislang geglaubt haben, nur in Athen gebe es eine Akropolis oder daß der Hundertjährige Krieg hundert Jahre gedauert habe? Solche Besserwissereien sind durchaus entbehrlich. Wesentlicher scheinen da die Beiträge z.B. zum Stichwort "Haschisch". Dort heißt es, daß "Haschisch nicht süchtiger als Alkohol oder Nikotin mache, eher weniger". Auch nützlich scheint mir der Hinweis darauf, daß es in der Bundesrepublik, wie vielfach angenommen, keineswegs zu viele Ärzte gibt und auch die Hinterfragung der obligatorischen Wertschätzung von Bio-Nahrung hat vieles für sich. Zum Beispiel: "Rohmilch von Bauernhöfen ist ein idealer Brutplatz für Bakterien, welche die Infektionskrankheit Listerose übertragen, vorzugsweise auf Kinder von Müttern, die versuchen, während der Schwangerschaft besonders gesund zu leben". Wer es bei dem einen oder anderen Stichwort noch genauer wissen will, dem helfen zahlreiche Literaturhinweise weiter. Wer allerdings zu einem bestimmten Stichwort einen Einstieg sucht, tut sich unter Umständen schwer: ein Register ist dem alphabetisch angeordneten Lexikon nicht angehängt.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ein Lexikon der populären Meinungsmache, 3. Januar 1999
Von Ein Kunde
Der Titel des Buches läßt es ja eigentlich schon erahnen: hier hat jemand die Weisheit mit Löffeln gefressen. Die Autoren lassen dann auch leider keine Möglichkeit aus, sich als "renomierte Wissenschaftler" zu diskreditieren". Da werden Meinungen widerlegt, die es nie gab (z.B. Nitroglyzerin stammt von Nobel), oder durch eigene, unbewiesene Einschätzungen ersetzt (Nero, Bethlehem etc.)Bei Nero z.B. werden einfach 3 Autoren für unglaubwürdig erklärt (Die Antiken Historiker Tacitus, Sueton und Cassius Dio), dafür übernimmt man gläubig die Meinung von Philipp Vandenberg (1981). Hier komme ich zu meinem Hauptkritikpunkt. An jeder Ecke des Buches wird versucht Meinungen zu manipulieren. Im Zeichen der "ultimativen Aufklärung" wird man immer wieder mit der Abneigung der Autoren gegen Vollwertkost und Ökologie bzw. deren Anhänger konfrontiert. Das schönste Beispiel findet man in der "strengen Beweisführung" zum Thema "Öko-Bewußtsein". Dort steht es dann unwiderlegbar: "Über 50 % der Grün-Wähler in unserem persönlichen Bekanntenkreis fahren Autos mit sechs Zylindern oder mehr." Die davor angeführte Statistik ist ohne Quellenangabe und kann auf Umfang und Vollständigkeit daher nicht überprüft werden. Auch bei den Beiträgen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik ist die Nähe der Autoren zu einer bestimmten Partei unübersehbar. (Beim Lesen habe ich mich ernsthaft gefragt, ob ich es hier mit dem Auftragswerk eines Generalsekretärs zu tun habe!). Stichwort "Sozialpolitik". Hier wird über die Veränderung der Einkommen von Zahnärzten und Industriearbeitern versucht nachzuweisen, daß "eine progressive Sozialpolitik" den "Kleinverdienern" eher schadet als nützt. Was haben aber die "Einkommen" der Personengruppen mit den Auswirkungen der Sozialpolitik zu tun, d.h. dieser Vergleich ist doch völlig ungeeignet, die Auswirkungen der Sozialpolitik darzustellen. Und so geht es weiter mit Meinungen zur "Dritten Welt", Armuts-Statistiken, Mindestlöhnen usw.

Daß man gerade auch über Stichworte zum Hauptgebiet der Autoren (Statistik und Wahrscheinlichkeit) kräftig streiten kann (Ziegentür) will ich hier nur anmerken. Ich zähle es denn auch zu den positiven Seiten des Buches, daß es im Bekanntenkreis zu einigen Diskussionen, besonders über logische Probleme anregen kann. Schade: Eine schöne Idee wurde völlig in den Sand gesetzt. Den Autoren sind wohl beim Schreiben genauso die Gäule durchgegangen wie dem Rezensenten beim Lesen.

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Weniger wären mehr gewesen, 16. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Das Lexikon der populären Irrtümer ist ohne Frage ein interessantes Buch zum Stöbern für zwischendurch. Hier wird mit Garantie jeder Leser das ein oder andere Mal staunend die Wahrheit über einen Sachverhalt erfahren, den man für so selbstverständlich hielt, wie das kleine Kind den Weihnachtsmann. Alle Besserwisser werden dieses Buch lieben und sollten es auswendig lernen. Neben diesen interessanten Einträgen finden sich meiner Meinung nach aber auch eine nicht geringe Anzahl an Artikeln, bei denen man das Gefühl hat, die Autoren hatten Probleme damit fünfhundert echte Irrtümer oder Denkfehler zu finden und haben deshalb den Inhalt ein wenig mit kleinlichen, langweiligen oder etwas sehr naiven Beiträgen gestreckt. So wird man zum Beispiel unter dem Stichwort +Gold ist seltener als Eisen+ nicht diese Überschrift bestritten, sondern man wird lediglich darüber informiert, daß die Inkas Südamerikas vor der spanischen Eroberung nur Gold und kein Eisen kannten. Desweiteren werden wohl die wenigsten Leser glauben, daß etwa Fingernägel oder Haare nach dem Tod weiter wachsen. Besonders die zahlreichen und ausführlichen wirtschaftspolitischen Artikel ( über das Bruttosozialprodukt) sind meist so langweilig und auch theoretisch, daß man sich nach zwei Zeilen auf die Suche nach einem interessanten Beitrag macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Gesunder Menschenverstand contra Zeitgeist
Ich schreibe diese Rezension, weil ich zufällig über das Buch gestolpert bin, das ich schon vor einiger Zeit gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Franz Müller veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Unglaublicher Schwachsinn
Ein amüsantes Buch? Ja, das stimmt wohl, aber nicht in dem von den Verfassern gemeinten Sinn. Amüsant, dass ein Buch, das nicht von sachlichen Fakten, sondern von Vorurteilen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2007 von Mag Rudolf Neuböck

3.0 von 5 Sternen Nett, unterhaltsam, wenig Tiefgang
Mit vielen weit verbreiteten Meinungen wird gründlich aufgeräumt. Zum Teil berufen sich allerdings die "Richtigstellungen" auf eine einzige Quelle, die kritiklos übernommen wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von Dipl Ing René Formanek

2.0 von 5 Sternen Ein "Irrtum" ersetzt durch "Halbweisheit"
Zugegeben, das Buch ist unterhaltsam für etwa eine Stunde, aber länger kann man leider weder sein Hirn noch seinen Hausverstand aussetzen und beginnt immer häufiger, die Quellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von Moiki

4.0 von 5 Sternen Statistikforschung für Laien
Achtet man mal drauf, stellt man fest, dass die meisten "Irrtümer" in diesem Buch Spielereien mit Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnungen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2007 von XXX

1.0 von 5 Sternen mangelhaft recherchiert
Wenn ich mal kurz zitieren darf:
---
-"Made in Germany" war schon immer ein Gütesiegel!!!
*Genau das Gegenteil ist der Fall. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Pillenkutscher

5.0 von 5 Sternen Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...
Dieses Lexikon räumt auf amüsante Art mit Legenden, Halbwahrheiten, Irrtümmern,Denkfehlern und Vorurteilen auf. Übersichtlich von A-Z gegliedert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2006 von Bayazzo

5.0 von 5 Sternen Man lernt nie aus... Eines der interessantesten Bücher, die ich je gelesen habe!
Über einige der Rezensionen hier musste ich mich doch sehr wundern. Da wird gefragt wozu es gut sein soll mit "liebgewonnen Irrtümern" aufzuräumen und die Richtigstellung von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2006 von Juergen86

3.0 von 5 Sternen Weggenommene Mythen und neue Vorurteile
Das Buch eignet sich gut, um mal ein wenig darin herumzuschmökern. Nach einer Weile des kontinuierlichen Lesens nervt es nämlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2005 von Manuela Weiner

3.0 von 5 Sternen Historische Besserwissereien
Wer kennt nicht Gerhard Prause, den "Tratschke" der ZEIT, der uns vor vielen Jahren schon darüber aufklärte, daß Hitler nicht die Autobahn erfunden habe und Herodes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2005 von Moritz Silber

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