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Das Ende des Bösen: Die Naturwissenschaft entdeckt das Gute im Menschen
 
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Das Ende des Bösen: Die Naturwissenschaft entdeckt das Gute im Menschen (Gebundene Ausgabe)

von Rolf Degen (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 295 Seiten
  • Verlag: Piper (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349205031X
  • ISBN-13: 978-3492050319
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 565.652 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bisher hat die Wissenschaft kein gutes Haar am Menschen gelassen. Nach der Lehre der Evolutionsbiologie gilt das Recht des Stärkeren, aus der Sicht der Ökonomie geht es dem Homo oeconomicus um Maximierung des Nutzens, die Psychologie sieht den Menschen als selbstsüchtige Kreatur auf der Suche nach Lust. Warum ist der Mensch trotzdem nett, hilfsbereit, solidarisch, gar moralisch? Die Naturwissenschaft entdeckt derzeit das Gute im Menschen und kommt zu einem folgenschweren Ergebnis: Die Moral steckt in den Genen. Rolf Degen fasst in seinem grundlegenden Buch erstmals den neuesten Stand der Forschung zusammen und zeigt das aufregende Panorama unserer moralischen Gefühle sowie die faszinierende kooperative Natur des Menschen.

Über den Autor

Rolf Degen, geboren 1953, studierte Psychologie, Soziologie und Publizistik. Er lebt als freier Wissenschaftsjournalist in Bonn und schreibt unter anderem für die »Zeit«, die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, für »Bild der Wissenschaft« und »Psychologie heute«. Seine Berichte wurden von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie mit dem Preis für Wissenschaftsjournalistik ausgezeichnet.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schön wär's!, 14. März 2009
Der Titel wurde dem Autor wohl vom Verlag aufgedrückt. Vom "Ende des Bösen" kann nämlich keine Rede sein, und auch im Buch ist das nicht der Fall. Vielmehr geht es darin um die Tatsache, daß genetisch nicht nur Anlagen zum Bösen (Aggression, rücksichtsloser Egoismus), sondern eben auch zum Guten (Kooperation, Hilfsbereitschaft, Mitleid) vorhanden sind. Sehr überraschend und bestürzend ist die Erkenntnis, daß sich religiöse Menschen nicht oder kaum moralischer verhalten als nicht religiöse. Die in den letzten Jahrzehnten so sehr gestiegene Kriminalität kann also kaum etwas mit dem Rückgang der Religiosität zu tun haben. Es ist wohl doch in erster Linie der Siegeszug der Gewaltmedien, der die bösen Anlagen weckt und die guten verdrängt. Man darf nun hoffen, daß auch das Gegenteil möglich wäre; aber dafür müßte sich sehr vieles ändern.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Hand auf's Herz, 18. November 2007
wer würde schon von sich behaupten, dass sie oder er böse seien, stets aus rein egoistischen Motiven berechnend handelt, auch dann, wenn es darum geht einem anderen Menschen zu helfen - wohl niemand. Insofern ueberrascht es nicht, dass im Menschen Gutes stecken muss.

Das Thema ist dabei nicht neu. In diesem Falle ist Herr Degen nur etwas später dran. Joachim Bauer hat sein "Prinzip Menschlichkeit" bereits Anfang 2006 vorgelegt und allgemein verständlich herausgearbeitet, "warum Gene nicht egoistisch sind".

Wenn sich nun ein Wissenschaftsjournalist diesem Thema nochmals annimmt, dann natürlich aus "egoistischen" Motiven, insofern der Gelderwerb ein solches Motiv darstellt und mit dem guten Wunsch, es einfacher darzustellen und zu erläutern. Und so werden denn auch die Ergebnisse von Studien an Alltagsbeispielen erläutert und können, da der Autor keine bestimmte Forschungsrichtung vertritt unterschiedliche Ansätze berücksichtigt werden, die niemals verunglimpft oder gegeneinander ausgehebelt werden.

Dass damit das Böse nun am Ende wäre, ist natürlich uebertrieben - aber vielleicht hat der Zeitpunkt der Publikation auch damit zu tun, dass es nun in den besinnlichen Tagen zum Ende des Jahres 2007, es wichtig ist für uns zu hören, wieviel Gutes in uns steckt. Mit dieser Form seiner menschliche Zuwendung aktiviert Rolf Degen nämlich unsere Dopaminsysteme und die körpereigenen Opioide und die lassen uns dann nämlich noch ein Stück "guter" werden. Und was bitte soll daran verkehrt sein, zu wissen, dass wir tatsächlich zu nicht egoistischem Verhalten fähig sind.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heilsam....., 27. Mai 2009
Von F. Waldegg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
.... für den sich selbst gegenüber grausam ehrlichen Menschen.

Die Erkenntnnis, Charaktereigenschaften zu besitzen, die auf gesellschaftlich eher verpönten Gefühlen fussen, ist eine Einsicht, die einen schon derartig in die Defensive drängen kann,dass man diesen Umstand nicht nur nach aussen leugnet, sondern auch vor sich selbst am liebsten verdrängen würde.

Die Einsicht, dass niemand gänzlich frei davon ist,und auch diese Gefühle essentiell wichtig sind für den Fortschritt der geistigen Evolution, mag einen trösten.

Die Einsicht jedoch, dass auch als allgemein negativ bewertete und ebenso empfundene Gefühle (kann differieren ;-)) ebenso ein zwangsläufiges Ergebnis evolutionärer Selektion sind,die in jedem denkbaren allgemeinen Gemütszustand eine gleichsam nützliche Funktion - besonders im komplexen Beziehungmiteinander - erkannt hat, sollte auf jeden Fall zum zwingenden Anlass genommen werden, nicht nur Wertesysteme in sich zu hinterfragen, sondern kann auch helfen, den Weg in eine wahrhaft tolerante und auch etwas weniger hysterische Gesellschaft zu ebnen.

Wo kein Licht, da kein Schatten.

Ein sehr gutes Buch.
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Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Hardy Holte

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