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Der Schachautomat
 
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Der Schachautomat (Gebundene Ausgabe)

von Robert Löhr (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 406 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492047963
  • ISBN-13: 978-3492047968
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 234.313 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

1783 machte im schweizerischen Neuenburg eine Attraktion halt, die in ganz Europa Tagesgespräch war. Hofrat Wolfgang von Kempelens „Schachautomat“ passte in eine Zeit, in der skurrile Erfindungen, sprechende Maschinen und lebende Bilder förmlich boomten. Der beturbante Türke, der, an einem Tisch sitzend, mit mechanischen Bewegungen die vertracktesten Schachpartien gewann, löste beim damaligen Publikum wohlige Schauer aus. Unter den erstaunten Blicken der neugierigen Eidgenossen meldete sich ausgerechnet der zwergenwüchsige Uhrmacher Gottfried Neumann, den Androiden herauszufordern. Sein Schöpfer erbleichte! Ein Toter war wiederauferstanden!

Vierzehn Jahre zuvor hatte von Kempelen den Türken konstruiert, um die Gunst seiner Regentin, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia zu gewinnen. (Historische Notiz: Jahre später sollte Johann Nepomuk Mälzel, (der Erfinder des Metronoms), mit dem „Schachtürken“ die USA bereisen, ein Ereignis, das in die Weltliteratur einging. Kein Geringerer als Edgar Allen Poe lüftete 1836 in seinem berühmten Essay das Geheimnis um „Maelzels Schachspieler.“ Ein kleinwüchsiger Mensch bediente die Maschinerie im Innern des Spieltisches). -- An einem trüben Novembermorgen im Jahr 1769 hatte von Kempelen einen kleinen Gefangenen aus den Bleikammern Venedigs befreit. Tibor Scardanelli, ein vagabundierender Zwerg und Meister des königlichen Spiels, wurde zum idealen Werkzeug des Hofrats.

"Ein perfektes Buch für alle, die Das Parfum gelesen haben“, schreibt ein Amazon-Leser. Parallelen gibt es in der Tat. Präzise eingefangenes Zeitkolorit, quellende Mieder, dampfende Erotik und ein Held, der durchaus an den verzwergten Grenouille erinnert. Auch um den Schachtürken ranken sich blutige Dramen. Jeder will hinter sein Geheimnis kommen, Zwerg Tibor mutiert zum Darling der erotisch aufgeladenen Damen der k.u.k.-Gesellschaft, die Kirche wähnt Frevel. Als dann noch die Geliebte des Hofrats, die schöne ungarische Aristokratin Ibolya, bei einem mysteriösen Fenstersturz ihr Leben lässt, droht dem schweigsamen Muselman, der von der Puszta-Baronin auch schon mal aufs Lästerlichste zweckentfremdet wurde, das endgültige Schachmatt. Der Journalist Löhr hat die Wissenslücken um den berühmten Schachtürken kreativ gefüllt und ein Stück üppigster Historienmalerei abgeliefert! --Ravi Unger



Kurzbeschreibung

Wien, 1770. In Schloß Schönbrunn findet eine selbst zur Zeit der Aufklärung aufsehenerregende Premiere statt: Wolfgang von Kempelen präsentiert vor den Augen Kaiserin Maria Theresias seinen Schach spielenden Automaten. Schon bald wird die von da an in Preßburg ausgestellte Sensation zum beliebtesten Schauobjekt im ungarischen Königreich. Dabei ist die Wundermaschine nichts weiter als eine brillante Täuschung: Der zwergwüchsige Italiener Tibor lenkt den »Schachtürken« aus dem Innern. Bisher von der Gesellschaft ausgestoßen, genießt er in der fremden Haut die Anerkennung der Männer und die Bewunderung der Frauen. Doch als eine schöne Aristokratin unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt, wird der Maschinenmensch das Ziel von kirchlicher Hetze und adligen Intrigen – und Tibor muß über sich hinauswachsen, um nicht mit dem Schachautomaten unterzugehen.

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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grandioser historischer Automatenroman, 7. September 2005
Von Ein Kunde
Seit 15 Jahren sammle ich Schachszenen und Schachromane der deutschen Literatur, sammle Literatur zum Schachautomaten Kempelens aus dem 18. / 19. Jahrhundert, lese also viel zum Thema.
Der Roman von Robert Loehr ist ein spannender historischer Roman, sehr gut recherchiert und wunderbar zu lesen. Er ist athmosphaerisch dicht geschrieben und setzt keinerlei Kenntnisse des Schachspiels voraus. Ihn aus der Hand zu legen ist kaum moeglich und kann von mir nur herzlich empfohlen werden. S.Sch.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Großes Kino auf 403 Seiten, 5. September 2005
"Der Schachautomat" ist ein perfektes Buch für alle, die "Das Parfüm" gelesen haben und seither auf Vergleichbares warten. Es ist - auch hier - die Geschichte eines geselschaftlichen Aussenseiters, der sich, ausgestattet mit einer aussergewöhnlichen Begabung in seiner Zeit behaupten muss. Klug - und dabei nicht bildend aufdringlich - verwebt Robert Löhr gesellschatfliche und persönliche Geschichte seines Protagonisten und dessen Umfeld; vom Streben nach persönlichen Erfolg mit allen Mitteln, von Intriegen, Verrat, Mord und Täuschung, sowie vom Absolutismus und dessen kontroverse Wirkung auf Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Zwerg Tibor, hin- und hergerissen zwischen Glauben und Betrug, Liebe und Verrat, dem Streben nach Freiheit und dem selbst gewählten Gefängnis. Somit ist er Spiegel seiner Zeit, die er und die ihn nur scheinbar vom Spielfeldrand aus wahrnimmt.
Dabei sind die einzelnen Kapitel, Szenen und deren Details so unaufdringlich genau, dass man sich schon nach ein paar Zeilen mitten im Geschehen befindet, eher in einen Film eingebunden, als "nur" ein Buch lesend.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine zeitaufwändige Schachpartie, 30. Januar 2007
Also, ich habe dieses Buch NICHT in einem Rutsch gelesen, sondern in Etappen, fast wie eine langsame Partie Schach. Löhr fängt sehr gut die Strömungen des 18. Jahrhunderts ein, die Kunstrichtungen, die Diskussionen der Aufklärer, die Technikbegeisterung und gleichzeitig den Hang zum Okkulten, Esoterischen wie etwa den Mesmerismus. Die Charaktere sind ausführlich gezeichnet, die Geschichte ist allerdings fast zu detailreich ausgemalt, das überdehnt etwas den Spannungsbogen. Alles in allem aber ein gelungener Roman, fernab des Historienkitsches.
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3.0 von 5 Sternen gute Geschichte, toll gezeichnete Figuren, aber zwischendurch mit Längen

Zu Beginn braucht man schon mal etwas Ausdauer. Auch ist man von Kempelens Idee und deren Umsetzung am Anfang noch ganz begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Alfa Fähe veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Der Schachautomat
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Vor 13 Monaten von Bianca W. veröffentlicht

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Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von Kristian

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Robert Löhr  Der Schachautomat
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Veröffentlicht am 25. November 2006 von Wolfgang Haan

5.0 von 5 Sternen Ganz großes Romankino
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Veröffentlicht am 24. März 2006 von """"""...

3.0 von 5 Sternen Wahrheit und Dichtung
Schlecht recherchiert. Die These vom kleinwüchsigen Spieler in Kempelens Schachautomaten wird seit Silars Weir Mitchells Beschreibung aus 1857 kaum mehr geglaubt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2005 von Fritz Moser

5.0 von 5 Sternen toller historienroman
ein tolles buch, das sich in einem rutsch wegliest. man taucht ein in die vergangenheit (sehr gut recherchiert!) und kann nicht aufhören zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 15. November 2005 veröffentlicht

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