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Ich klage an. Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen
 
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Ich klage an. Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen (Taschenbuch)

von Ayaan Hirsi Ali (Autor)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 7., Aufl. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492047939
  • ISBN-13: 978-3492047937
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 276.302 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Spätestens seit der bestialischen Hinrichtung des islamkritischen Filmemachers Theo van Gogh, Ende 2004, ist für Ayaan Hirsi Ali nichts mehr wie es war. Sie, die mit van Gogh zusammen arbeitete, sei die nächste, so die Morddrohungen, die seitdem an der Tagesordnung sind. Der Islam, so appelliert die studierte Somalierin, brauche dringend eine Epoche der Aufklärung, einen ‚eigenen Voltaire‘.

Die 1969 geborene Ayaan Hirsi Ali hat einen langen und schmerzvollen Weg hinter sich: Saudi- Arabien, Äthiopien und Kenia, dann Deutschland und schließlich die Niederlande. Vor der Zwangsheirat geflohen, gilt sie mittlerweile nicht nur als die wichtigste Kritikerin des Islams, sondern auch als die ‚meist gefährdete Person der Niederlande.“ Ihr Buch ist ein Auf- und Hilfeschrei, ein Appell, es bewegt sich zwischen tief greifenden Emotionen und kühler Sachlichkeit, schwankt zwischen eigener Trauer über erlittenen Schmerz und Kummer und der ehrlich empfundenen Sehnsucht nach Frieden zwischen der islamischen und der westlichen Welt. Fundierte Thesen, Anregungen fürs eigene Nachdenken und Betroffenheit aufgrund persönlich- intimer Einblicke in ein vom Islam geprägtes junges Leben

Es ist eine Perspektive zum ewigen Kampf der Kulturen und Religionen, eine Stimme, sehr subjektiv gefärbt, sehr anschaulich, sehr plakativ und deutlich. „Wir Muslime sind geneigt, universelle Werte wie die Freiheit des einzelnen und die Gleichheit von Mann und Frau als ausschließlich westliche Werte zu sehen. Das ist falsch.“ konstatiert sie und fordert die muslimische Welt auf, „die Balance zwischen Religion und Vernunft wiederherzustellen.“ Thesen und Forderungen, mit denen man sich keine Freunde schafft.

Kritik aber auch an westlichen Staaten und ihrer Integrationspolitik: „Wir verurteilen Polygamie, Ehrenmord und Mißhandlung von Frauen...Dennoch diskutieren wir lieber nicht über die kulturellen und religiösen Hintergründe dieser Mißstände und Probleme.“ Ayaan Hirsi Alis Buch sollte nicht das einzige sein, um zu einer fundierten Sichtweise des Problems zu gelangen, es ist aber ganz sicher ein wesentlicher Beitrag. Hut ab vor ihrem Engagement, Kompliment für ihren Kampf und ihren Mut, Verständnis für ungeduldige Hoffnung auf baldige Veränderungen: „Ich möchte, dass es hier und jetzt passiert“. --Barbara Wegmann



Kurzbeschreibung

Das Bild schockte die Welt: Der tote Filmregisseur Theo van Gogh, dem sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet hatte. Adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, daß ihr Kampf für die unterdrückten islamischen Frauen lebensgefährlich ist – aber sie wird, wie dieses Buch beweist, nicht aufgeben. Denn sie weiß, wovon sie redet: Der Zwangsheirat, die ihr Vater für sie arrangiert hatte, konnte sie sich nur durch Flucht entziehen. Der Bruch mit ihrer Familie, ihren Freunden, waren die unausweichliche Folge. Seitdem kämpft sie für ihre Schicksalgenossinnen: damit sie nicht mehr nur »Söhnefabriken« sind, daß sie studieren können, daß sie endlich selber bestimmen können, wie sie leben wollen. Nach dem Attentat ist Ayaan Hirsi Ali von den niederländischen Behörden außer Landes gebracht worden. In ihrem Versteck schrieb sie den letzten Beitrag zu diesem Buch: Der Kampf muß weitergehen. Deshalb kehrte sie jetzt zurück in die Öffentlichkeit. »Ich werde weitermachen und ich muß auf harte Schläge gefaßt sein. Momentan stürzen sich alle Medien auf mich: eine schwarze Frau, die den Islam kritisiert. Aber der Tag wird kommen, wo es wieder Raum gibt für die Sache, um die es geht: die Abhängigkeit der muslimischen Frauen und die Tatsache, daß die Integration hauptsächlich wegen der frauenfeindlichen Kultur und Religion des Islam gescheitert ist.«

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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Islam(ismus) - der Faschismus unserer Zeit, 2. Januar 2007
So sehen wahre Heldinnen in unserer Zeit aus: Was diese bewundernswerte Frau riskiert - nämlich nicht weniger als ihr Leben, nach dem ihr die halbe islamische Welt trachtet - verdient höchsten Respekt und treibt einem die Schamröte ob der eigenen durch Schweigen, Wegsehen und Beschwichtigen geäußerten Feigheit ins Gesicht. So wie wir unsere Großeltern fragten, was sie seinerzeit angesichts des aufkeimenden Faschismus getan haben, so wird unsere Generation im Westen sich eines Tages fragen lassen müssen, wieso wir wegschauen bei der im Namen des Islam angerichteten Barbarei. Dieses außerordentlich wichtige Buch sollte Pflichtlektüre sein für alle, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen: Politiker und Lehrer, die es im Sozialkundeunterricht behandeln sollten - gerade auch, wenn islamisch erzogene Schüler in ihrer Schulklasse sitzen.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein politisches Manifest, 10. Juni 2005
"Ich klage an" ist kein "durchgeschriebenes" Buch sondern eine Sammlung bereits publizierter Essays und Artikel der Autorin. Beim Lesen fällt deshalb auf, dass sich bestimmte Punkte der Argumentation an verschiedenen Stellen wiederholen. Das tut der Brisanz des Themas aber keinen Abbruch. Die Autorin spricht aus eigener Erfahrung, wenn sie den Islam als rückschrittlich und menschenfeindlich (insbesondere frauenfeindlich) anprangert. Sehr mutig demaskiert sie die teils gutgemeinten Bemühungen westlicher Gesellschaften um Toleranz gegenüber der Andersartigkeit islamischer Mitbürger als ebenso hilflos wie kontraproduktiv. Diese falsch verstandene Mulitkulti-Bewegung zementiere nur den Status Quo in diesen archaisch organisierten Gemeinschaften.

Eine überaus kluge Analyse einer mutigen Frau. Obwohl seit vielen Jahren Muslime mitten unter uns leben, wissen wir einfach zu wenig über den Islam und seine strengen Regeln. Eine Integration dieser Menschen in das aufgeklärte, westliche Wertesystem hat nie stattgefunden. Wegsehen ist einfacher als Eingreifen. Im Namen der Toleranz tolerieren wir massive Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land. Eine wirklich bittere Bilanz nach mehr als 40 Jahren Zuwanderergeschichte.

Die Probleme der nicht erfolgten Integration sind auf alle europäischen Länder übertragbar. Da die Autorin Mitglied im niederländischen Parlament ist, bezieht sich das Buch aber sehr stark auf das politische Umfeld in den Niederlanden und ist deshalb für deutsche Leser an manchen Stellen etwas sperrig.

Dennoch gibt es wichtige Denkanstöße: Offensichtliches Unrecht zu tolerieren ist falsch - selbst wenn es aus guter Absicht heraus geschieht.

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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dem Islam den Spiegel vorgehalten, 30. Dezember 2006
Ayaan Hirsi Alis Buch habe ich binnen weniger Tage verschlungen, es öffnet die Augen, schockiert und fesselt auf dramatische Art zugleich.

Auf schonungslose, notwendige und leider für den Westen allzu oft atypische Weise beschreibt sie den alltäglichen Horror von Millionen muslimischer Frauen - wer könnte das besser als sie selbst? Ihre eigene Biographie ist ein mutiges Zeugnis des Kampfes gegen Wegsehen, Schweigen, Unterdrückung, Terror, Zwangsheirat und weibliche Beschneidung.

Sie belässt es aber nicht nur beim bloßen Beschreiben der Lage. Mitreissend und leidenschaftlich plädiert sie für die Befreiung der Frauen aus diesem System, zeigt Wege aus der Fremdbestimmung und eine kritische Selbstreflexion des Islam.

Ein wundervolles Buch, geschrieben von einer bewundernswerten Frau, deren Mut beispielhaft für die gesamte freie Welt sein sollte.
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5.0 von 5 Sternen Lesen!
Ein wichtiges, ein mutiges und ein interessantes Buch! Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich für Islam und Frauen interessiert!
Vor 3 Monaten von Nadja veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eigentlich gut gemacht, aber wenig autobiografisches
Gewiß hat sie Recht, wenn sie das Schicksal im Islam lebender Frauen anklagt. Leider habe ich in ihrem Buch wenig autobiografische Erlebnisse gefunden, stattdessen schreibt sie... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sigurd Hilmer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Warum die Frau im Islam nicht die bessere Hälfte ist
Die Autorin hat offensichtlich ein Hühnchen zu rupfen mit dem Islam. Insbesondere mit dem frauenfeindlichen Islam. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Roman Nies veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen postiv überrascht
Ich habe nun endlich das Buch der umstrittenen Autorin gelesen und war positiv überrascht. Ich dachte, es sei viel weniger differenziert und auf plumpe Weise anprangernd... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Minx veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Radikal bis zum Ende
Das Buch stellt absolut keine Einblick in den wahren Islam, sondern in das Leben einiger Menschen, die sich als "Muslime" bezeichnen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Amir Ali Ehtiati veröffentlicht

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Ich kann dieses Buch nur jeden ans Herz legen. Dieses Buch rüttelt auf, erschüttert doch beruhigt zugleich. Denn es zeigt das es einen Ausweg gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Die blaue Feder veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine mutige Stimme im Kampf gegen eine repressive Ideologie
Am 2. November 2004 wurde der Regisseur Theo van Gogh von einem jungen Muslim in Amsterdam ermordet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2007 von Michael Dienstbier

5.0 von 5 Sternen Wichtiger Diskussionsbeitrag
Spätestens seit dem Anschlag auf das World Trade Center wird die Frage des Umgangs mit dem Islam auch in der judäo-christlichen Welt immer wichtiger und immer stärker diskutiert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy

3.0 von 5 Sternen !!! EIN SEHR EMPFEHLENSWERTES MEISTERWERK!!!
Ich habe das Buch durch einen Freund bestellt und es ist nicht nur wahrheitsgemäß, aber alle negative Rezensionen über dieses Buch weisen eine eindeutige Rassenintoleranz zwischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2007 von MAX ROBIN STARZMANN

1.0 von 5 Sternen Unglaublich Langweilig!
Dieses Buch war ein großer Reinfall! Ich habe es nicht geschafft es bis zum Ende zu lesen. Ständig wird eine Geschichte angesprochen aber und auch gleich wieder beendet, es geht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2007 von Layana

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