Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Umfangreiche Vermittlung der Grammatik, 22. August 2002
Das Lehrbuch beginnt mit einer ausführlichen Einleitung die zum weiteren Lernen ein guter Einstieg ist und ein Grundverständniss für die Struktur der recht ungewöhnlichen Sprache vermittelt.Nach dem Lektionstext werden die neuen Wörter angegeben und im nächsten Abschnitt der Lektion die neue Grammatik behandelt. Die Grammatik baut logisch aufeinander auf, wird jedoch manchmal zu kompliziert erklärt. (ausschließlich lateinische Fachbegriffe). Wer sich intensiv damit befaßt wird schnell die Grammatik verstehen lernen. Zu jeder Lektion gehört auch der Abschnitt "Sprachgebrauch" der die Lektion ergänzt. Sehr hilfreich sind die Übungen im letzten Teil jeder Lektion. Leider sind die Texte manchmal etwas langweilig. Besonders am Anfang des Lehrbuches. Ist also nicht jedermanns Fall. Möchte jemand ernsthaft die Sprache lernen und wirklich verstehen, dem wird die Erkärung der Grammatik eine gute Hilfe sein. Alle die ohne viel Lernen und mit viel Spaß lernen möchten, denen ist das Buch "Ungarisch ohne Mühe" aus dem Assimil-Verlag zu empfehlen. Es sind ebenfalls 4 Ton-Casseten sowie Audio-CDs erhältlich. ISBN: 2-7005-0180-2
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
, 5. Oktober 2006
Eines vorweg:
Zumindest die Rezension vom 1.1.2003 bezieht sich noch auf die alte Ausgabe von Ivan Érsek (1977), die in der Tat eher ein Wirtschaftsungarisch-Kurs war; seit 1998 gibt es eine neue Ausgabe von Haik Wenzel. Eine Rezension jedes der beiden Werke landet unweigerlich auf dieser Seite, obwohl beide ausser der Tatsache, dass sie im selben Verlag in der selben Reihe erschienen sind, kaum etwas miteinander gemein haben. Ich beziehe mich auf die neuere Ausgabe.
Positiv hervorzuheben ist die Einleitung, die auf jeden Fall als Teil des Lehrwerks angsehen werden sollte und eine erste Annaeherung an grundlegende "Andersartigkeiten" des Ungarischen bietet, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Grammatik ziehen.
Mit grundlegenden grammatikalischen Fachbegriffen sollte man bei diesem Werk vertraut sein. Wem also bereits einfache Hinweise wie "wenn das Praedikat ein Nomen oder Adjektiv im Nominativ ist" im Grammatikteil der ersten Lektion sauer aufstossen, wird im weiteren Verlauf des Lehrwerks sicher keine rechte Freude haben.
Wirklich aergerlich ist, dass oft erst einmal nur "die halbe Wahrheit" verraten wird, der Lernende dazu verleitet wird, das soeben Gelernte uneingeschraenkt anzuwenden, und sich einige Lektionen spaeter wundern muss. Natürlich waere es gleichermassen Unfug, zu viel Grammatik auf einmal darzubieten, aber gerade bei einer Sprache mit einem so grossen typologischen Abstand zum Deutschen waeren einige Querverweise und etwas mehr Hinweise zur Verwendung und vor allem zu deren Grenzen sicher angebracht.
An mehreren Stellen sind die Erklaerungen schlichtweg irreführend (besonders unglücklich gelöst wurde die Formenlehre der Vergangenheit) oder zu knapp. Wer nicht gerade Erfahrungen mit dem Subjunktiv/Konjunktiv der romanischen Sprachen hat, wird mit den kargen Hinweisen zu einem überraschenderweise ganz aehnlichen Phaenomen im Ungarischen nicht weit kommen.
In den Übungen wird die Grammatik mechanisch in immergleichen Satzmustern eingepaukt, anstatt den Stoff "umzuschichten" oder in einen anderen Zusammenhang zu setzen, um die Einsatzmöglichkeiten der neuen Grammatik (und nicht zuletzt auch der Vokabeln) auszuloten.
Die Texte bleiben auch nach den ersten paar Lektionen (in denen dies schwerlich zu vermeiden ist) langweilig und wirken konstruiert. Dies bessert sich erst, wenn ein Niveau erreicht ist, auf dem Originaltexte behandelt werden können (die dafür nicht immer didaktisch besonders geeignet sind). Dialoge fehlen fast völlig.
Zu alledem haben sich nicht wenige Druckfehler eingeschlichen, möglicherweise sind diese in einer neueren Auflage jedoch bereits korrigiert worden.
Und doch, man kann mit diesem Buch Ungarisch lernen. Es schreitet relativ schnell voran und nimmt dafür notwendigerweise Ungenauigkeiten in Kauf -unnötig sind allerdings die Fehler, irreführende Erklaerungen und langweilige Texte und Übungen.
Empfehlenswerter:
Julianna Graetz, Lehrbuch der ungarischen Sprache
Gründliche und saubere Darstellung der Grammatik, ansprechende, abwechslungsreiche Texte und Übungen, umfangreich. Wer von Anfang an weiss, dass er nicht nur ein bisschen in die Sprache hineinschnuppern will, für den ist dies sicherlich die beste Wahl.
Ginter Károly, Ungarisch für Auslaender
Im Vergleich dazu eher die "Light-Version". Laesst in puncto Grammatik auch mal die eine oder andere Frage offen, aber in allen anderen Bereichen ist es dem Langenscheidt auf jeden Fall überlegen - und wesentlich billiger.
Sillo Agnes, Szituációk
Der Klassiker für den Gruppenunterricht, für Alleinlerner notfalls geeignet.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sprachlehrgang mit Widerhaken, 1. Januar 2003
Von Ein Kunde
Es sei vorweg zugegeben, dass Sprachenlernen von jedem anders gemacht wird und insofern mag mancher mit diesem Lehrgang besser klarkommen als ich. Trotzdem frage ich, warum dem Anfänger schon in der dritten Lektion ein Wortschatz zugemutet wird, der mit "Aussenhandelsunternehmen", "Sekretär" etc. in dieser Phase und sicher noch auf lange kaum angewendet werden kann. Die Grammatik ist zwar verständlich dargestellt, doch ziemlich zersplittert. Bis zur 6.Lektion wissen wir zwar bereits, dass "csipkefüggöny" die Spitzengardine ist und "érettségi" Abitur bedeutet, die Zeitwörter in der 2.Person wurden allerdings noch nicht vorgestellt - für diese Grundvoraussetzung jedes einfachen Gesprächs muss man sich bis Lektion 16 durchkämpfen und hat dafür inzwischen Gelegenheit so wichtige Vokabeln wie "Rentenbeitrag" oder "Umsatzprovision" zu lernen und wieder zu vergessen. Alles in allem ein didaktisches Unding und ich vergebe den Stern nur als Orden für wer mit diesem Buch wirklich Ungarisch gelernt hat und nun vermutlich mit verwunderten Ungarn über Spitzengardinen sprechen will.
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