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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache
 
 

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2: Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache (Taschenbuch)

von Bastian Sick (Autor)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 268 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (19. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036068
  • ISBN-13: 978-3462036060
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 13.302 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 34 in  Bücher > Belletristik > Essays & Reportagen

Produktbeschreibungen

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Das Foto auf der Rückseite zeigt einen wie ein Honigkuchenpferd grinsenden Autor. Kein Wunder. Wurden von Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod doch schon eine Million Exemplare verkauft. Bastian Sick präsentiert nun eine zweite Auswahl seiner so erfolgreichen Zwiebelfisch-Kolumnen, die der ersten in nichts nachsteht. Und man gönnt ihm diese ostentative Fröhlichkeit auch deshalb, weil der Leser bei der Lektüre auch selbst reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln und Lachen bekommt. Zum Beispiel über die hier versammelten "Katastrophen mit Apostrophen" oder dialektale Besonderheiten wie etwa die rheinische Verlaufsform: "Dat Chantal ist sich die Haare am Föhnen". Oder die zunehmende Begeisterung auf öffentlichen Schildern für Anführungszeichen. Da kann der Schuss leicht nach hinten losgehen, wenn etwa eine Fluglinie verlautbart: Wir wünschen Ihnen einen "guten Flug". Und natürlich freut man sich auch, wenn Oberlehrer Sick, solchen Sprachverhunzern auf die Füße tritt. Etwa der ärgerlich falsche Gebrauch der Vorsilbe Ex: Wie oft hat man nicht von in der Ex-DDR geborenen Menschen lesen müssen.

Folge 2 der Kolumnensammlung bietet sogar noch mehr Abwechslung: Eingestreut sind diesmal Fragen von Lesern, die Sick auf kurzweilige Art beantwortet. Zum Beispiel ob neben der Torschlusspanik auch die immer wieder gehörte "Torschusspanik" sprichwörtlich ist. Wie man "doof" steigert oder ob der Ausdruck "etwas türken" mit den Türken zu tun hat und deshalb als diskriminierend abzulehnen sei. Mit der Sprachkultur in E-Mails beschäftigt sich sogar ein längerer Text, und am Ende des Buches wartet ein kleiner Deutschtest: "60 Fragen aus dem Fundus der Irrungen und Verwirrungen unseres Sprachalltags". Für wahre Zwiebelfisch-Fans fast ein Kinderspiel.

Ich habe in Bastian Sicks unterhaltsamer Deutschklasse auch wieder einiges gelernt. Zum Beispiel, dass das vielbenutzte "ausgepowert" eigentlich aus dem Französischen (von "pauvre") stammt. Und endlich hat mir jemand erklärt, was die Abkürzung "lol" bedeutet, die zu viele E-Mails verunziert. "Laugh out loud" -- andererseits eine gute Empfehlung an alle Leser dieses Buches. --Christian Stahl



Pressestimmen

"Man spürt das Vergnügen, das der Umgang mit gutem Deutsch bereitet ... Sicks Geheimnis ist seine Heiterkeit." (FAZ)

"Wo der Duden nicht weiter weiß, weiß Sick Rat." (Saarbrücker Zeitung)

"Bastian Sick hat Humor." (Stuttgarter Nachrichten)

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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Keine Besserwisserei, 27. September 2005
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Auf witzige Weise wird mit vielen Angewohnheiten im Sprach- und Schriftgebrauch aufgeräumt, die sich eingeschlichen haben. Mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Mich regt es furchtbar auf, wenn ich z.B. in der Presse und anderen öffentlichen Publikationen immer wieder Fehler finde, die mich an mir selbst zweifeln lassen. Bin ich nun blöd oder alle anderen....das hatte ich dochmal anders gelernt...will ich fragen. Erstaunlicherweise lässt sich oft feststellen, dass wirklich die o.g. veröffentlichen Texte (auf deren Richtigkeit man sich ja verlassen können sollte) fehlerhaft sind.
Auch die meisten Geschäftsbriefe strotzen nur so von Fehlern und vergewaltigten Redewendungen oder Sinnentfremdungen.
Allein das berühmte "diesen Jahres" findet man dauernd (Es heißt: "dieses Jahres").
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, da Einhalt zu gebieten. Wozu hat man denn Regeln, wenn sich kein Mensch an sie hält?
Ich freue mich dann, bei Streitigkeiten ein Nachschlagewerk als "Beweismöglichkeit" zur Hand zu haben (aus den komplizierten Erläuterungen des Dudens wird man ja oft nicht schlau).
Noch nie wurde Rechtschreibung so unterhaltsam gemacht.
Hier lerne ich gerne.
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77 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fragen nach dem richtigen Weg…, 11. Dezember 2005
Von Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
durch den Irrgarten der deutschen Sprache.

Nach der bereits sehr erfolgreichen ersten Folge wurden in der zweiten zahlreiche Anfragen an den Zwiebelfisch zusammengefasst. Inspiriert durch Leser ist dieses Buch noch persönlicher und befasst sich auch mit modernen Kommunikationsmitteln, vorzugsweise der E-Mail, der ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Am Ende des Buches erwartet den Leser diesmal der Zwiebel-Test mit dem man seine eigenen Deutschkenntnisse überprüfen kann. Schlechte Ergebnisse sind für Leser mit klaffenden Bildungslücken oder Albtraumnoten in Deutsch natürlich schon vornherein vorprogrammiert, aber auch der ach so gebildete Leser könnte sein blaues Wunder erleben. Mit Folge 2 errichtet Bastian Sick eine Bastion gegen die drohende Sprachanarchie und die Bedrohung durch die Unkultur der Werbe- und Mediensprache. Es ist kein Lehrbuch, aber doch ein lehrreiches Buch, welches in Zeiten von Streitigkeiten um die Rechtschreibreform vielleicht für etwas Verständnis und Entgegenkommen sorgen könnte, würde man es tatsächlich als Lehrmittel einführen. Die Kombination von alltagsbezogenen Beispielen und einleuchtenden Erklärungen mit einer Brise Humor verleihen Sicks Kolumnen verdienten Respekt. Als aufmerksamer Leser erkennt man schnell wie viel Sprachmüll uns denn eigentlich umgibt und dass eine Rechtschreibreform die alles erlaubt, sicher nicht die richtige Lösung wäre, um mit diesen Problem umzugehen.

Nun zur Frage, ist Folge 2 eine gewöhnliche Fortsetzung?
Glücklicherweise nicht. Zwar werden erneut verschiedene Zwiebelfischkolumnen präsentiert, doch auch einige E-Mails die direkt an den Zwiebelfisch gesandt wurden und die jeweiligen Antworten des Zwiebelfischs. Es ist Sick nicht nur gelungen, das Niveau des Vorgängers zu halten, sondern sich noch weiter zu verbessern.

Ob es eine dritte Folge geben wird? Es bleibt zu hoffen.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Kaum etwas falsch gemacht.....oder doch?, 8. August 2007
Von o_ton - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Eines vorweg: die zweite Folge von Sicks teils humoristischen Darstellungen der Irrungen und Wirrungen deutscher Sprachabfolgen und grammatikalischer Unwägbarkeiten ist kaum schlechter als sein Erstlingswerk.
Sick hat es wieder verstanden, Eigentümlichkeiten, Selbstverständlichkeiten und Unwägbarkeiten des deutschen Sprach-und Schriftgebrauchs so zusammenzustellen, dass der Leser gleichsam unterhalten wie belehrt wird. Die Kapitel sind kurz und knackig, wobei der Autor nicht selten interessante Fragen von Lesern (Fans) beantwortet. Das Buch ist unterhaltsam und weist am Ende einen Fragenkatalog auf, den man einfach beantworten muss.
So weit, so gut. Übel aufgestoßen ist mir jedoch, dass Sick sich im Gegensatz zu seinem Erstlingswerk "entwickelt" hat. Bediente er sich anfangs noch des Oberlehrertons, so mutiert er in diesem Buch bisweilen zum gefrusteten Besserwisser. Akzeptiert er manchmal noch regionale Unterschiede und Dialekte, so muss es jedoch auffallen, dass Sick mit seiner Schriebart manchmal den guten Ton verfehlt. Es ist nicht schädlich, auch dem Leser den "Fehlerspiegel" vorzuhalten und ihn dadurch zum Nachdenken zu bewegen. Doch Sick macht sich regelrecht unsympathisch, wenn er es in seiner Erbsenzählerei übertreibt und mit einem Seufzen eine Arroganz heraufbeschwört, die den interessanten Grundgedanken des Buches kaum dienlich ist. Ich möchte z.B. einmal den Herrn Sick erleben, wenn dieser, unter Zeitdruck und anderen Zwängen stehend, eine E-Mail verfassen muss, die keine Zeit für Formvollendung lässt.
Tatsächlich hätte sich der Autor, wie in seinem Erstlingswerk auch geschehen, mehr auf sein feines Gespür für Ironie und Wortwitz verlassen sollen. Stattdessen deckelt er manchmal den Anspruch auf Unterhaltung, indem er stets kurz davor ist, andere für dumm zu verkaufen. Und dies halte ich für grenzwertig!
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4.0 von 5 Sternen Witzig wie der Vorgänger.
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