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Jarhead. Im Krieg. Erinnerungen eines US-Marines
 
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Jarhead. Im Krieg. Erinnerungen eines US-Marines (Taschenbuch)

von Anthony Swofford (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 301 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462033093
  • ISBN-13: 978-3462033090
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 204.343 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 32 in  Bücher > Biografien & Erinnerungen > Politik > Autobiografien & Erinnerungen
    Nr. 45 in  Bücher > Politik & Geschichte > Kriege & Krisen > Irak-Krieg

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

1991 führten die USA erstmals Krieg gegen den Irak. Saddam Hussein hatte zuvor das kleine Nachbarland Kuwait überfallen. Anthony Swofford war damals Anfang 20 und Scharfschütze der US-Marines. Heute ist er Journalist und Buchautor. Seine Kriegserlebnisse während des ersten Feldzugs der USA gegen den Irak hat Swofford nun zu Papier gebracht. Sein Bericht legt auf eindrückliche Weise Zeugnis ab von den verheerenden Wirkungen, die ein Krieg bei denen hinterlässt, die ihn überleben. Somit ist das Buch auch ein unausgesprochener Kommentar zum Irak-Krieg des Jahres 2003.

Swofford schildert das Grauen des Krieges, die Allgegenwart des Tötens und des Getötetwerdens. "Ich habe noch nie zuvor solche Zerstörung gesehen", schreibt er über die Schlachtfelder im Irak. Zerbombte Häuser, ausgebrannte Fahrzeuge, überall Leichen –- diese verstörenden Bilder, das ist zu spüren, haben sich tief in die Seele des Autors gebrannt. Sein Augenzeugenbericht widerlegt wieder einmal die geschönte PR-Version vom chirurgisch sauberen Hightech-Krieg.

Mehr noch als die Kämpfe selbst beschreibt Swofford das monatelange Warten in der saudischen Wüste, bevor endlich der Einsatzbefehl gegeben wurde. Swofford erlebte dieses Warten als permanenten Zustand von "Verwirrung und Angst und Langeweile", als ständigen Kampf gegen Sand, Einsamkeit und die zunehmende Überzeugung von der Sinnlosigkeit des eigenen Tuns.

Die Eskalation der Gewalt im Krieg -– sie ist für Swofford abstoßend und faszinierend zugleich. Er lässt keinen Zweifel daran, wie sehr er heute den Drill zum Töten verurteilt. Zugleich lotet er mit großer Ehrlichkeit die Abgründe seiner eigenen Persönlichkeit aus. Schließlich war es einmal sein größter Wunsch, Berufssoldat zu werden. Ein Wunsch, den er nachträglich zu verstehen versucht und an dem er bis heute verzweifelt. Der Krieg lässt ihn nicht mehr los, das spricht mit beklemmender Intensität aus jeder Zeile. --Christoph Peerenboom

Pressestimmen

"Das Buch ist keine Anklage, sondern ein Aufschrei." (FAS)
"Es gibt nur wenige Kriegsbücher, deren Autoren die Banalität des Grauens literarisch verarbeitet haben, ohne den Kampf zu romantisieren, die Brutalität zu instrumentalisieren oder sich hinter journalistischer Objektivität zu verstecken. Über den letzten Golfkrieg gab es noch kein einziges Buch, das diesen Krieg begreiflich gemacht hätte. Anthony Swofford hat jetzt so ein Buch geschrieben. In Amerika entwickelt sich das Buch zum Bestseller. In Hollywood überbieten sich die Filmstudios derzeit im Preiskampf um die Rechte. Die New York Times widmete Swofford gleich zwei große Rezensionen und den Titel der wöchentlichen Book Review. 'Nur selten hört man die echte Stimme der Soldaten', schrieb Mark Bowden dort (Autor von 'Black Hawk Down'). Das ist keine angenehme Stimme - sie ist nur furchtbar und widerwärtig schön." (Andrian Kreye, SDZ)

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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Erschreckend, 5. Januar 2006
Von Nidhoggur (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Jarhead (bedeutet Totenkopf und kommt von dem Namen, den sich die Marines aufgrund der rasierten Schädel selber geben) von Anthony Swofford ist ein schonungsloses Buch, das auf eine schmutzige, manchmal vulgäre Art von den Erlebnissen des Scharfschützen Swofford während des ersten Golfkrieges, also während Operation Desert Storm erzählt. Auf eine brutale, und auch brutal ehrliche Art beschreibt der Autor in dieser Autobiographie von dem Wechselbad der Gefühle zwischen Krieg und Warten auf Einsatz, von seinen persönlichen Problemen. Hier geht es nicht um West Point Kadetten, um glorifizierte Offiziere a la JAG, hier geht es um die einfachen Soldaten, einfache Menschen, die in Amerikas Kriegen rund um den Globus kämpfen und sterben. Es geht um Angst (im Kampf besser keine Unterhose tragen, man macht sie eh in die Hose), um den Stolz auf die eigene Einheit, auf die Nation. Es geht um die seltsame Dichtomie zwischen dem Verlangen nach dem ersten Einsatz und der unendlichen Angst vor diesem. Es geht um Freundschaft und um Liebe. Es handelt von Männern und von Frauen und es ist von Beginn bis Ende spannend und fesselnd geschrieben.

Nicht jeder wird mit diesem Buch umgehen können. Zu leicht kann man nur die klassischen Glorifizierungen daraus lesen, die in jedem 2. Hollywood Kriegsfilm vorkommen. Aber eigentlich sollte man dieses Buch jedem potentiellen Rekruten in die Hand drücken, damit er sich vorher ein Bild vom Dienst in der Truppe machen kann. Vielleicht hätten die Armeen dieser Welt dann weniger Zulauf.

Fazit: Sehr empfehlenswert. Vulgär, schonungslos offen und dabei doch voller Einsicht und Verständnis.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Authentisch und erschreckend, 1. Mai 2007
Anthony Swoffords Buch Jarhead ist eine schonungslose Beschreibung seiner unrühmlichen, banal-desillusionierende Erlebnisse während des ersten Golfkrieges. Was hierbei in der Grundanordnung des Buches schon besonders auffällt ist, dass Swofford kein Offizier war, kein Jetpilot und auch kein Elite-Soldat, der von seinen Geheimaufträgen hinter den feindlichen Linien berichten könnte. Alles, was er war, war ein einfacher Scharfschütze, ein Soldat unter vielen. So stehen seine Erlebnisse stellvertretend für die vieler tausend anderer seiner amerikanischen Kameraden, die an der Operation Desert Storm teilnahmen.
Diese einfache Rolle, die Swofford im Krieg spielte, das einfache Soldatentum wird man in jeder Formulierung, in jedem kleinen Wort und jeder Beschreibung wiederfinden. Seine Sprache ist weder die ausgefeilt-nüchterne des Generalstabes noch die poetisch-glorifizierende eines Dichters. Statt Heldengeschichten oder philosophischen Versuchen den Krieg zu erklären erhält der Leser in diesem Buch einen Einblick in den wirklich schmutzigen Krieg, den Krieg im Kopf des gewöhnliche Soldaten. Aus diesem Umstand leitet sich der besondere Reiz dieses Buches an: Man riecht den Gestank, man spürt die drückende Langeweile vor dem Angriff, man beginnt die alltägliche Sorgen der Männer in ihren Uniformen zu verstehen. So schafft dieses Buch schließlich etwas, was viele andere mit deutlich feinerer und bedächtiger Wortwahl nicht schaffen: Es zeichnet den Krieg als eine surreale Melodie aus Angst vor und Verlangen nach dem Einsatz, aus Stolz auf die Einheit, aus der drückende Schwere der Ungewissheit und der Absurdität militärischen Handelns.

Das dabei der Krieg nicht dämonisiert wird, sondern durchaus auch soldatische Tugenden wie Chorgeist, Freundschaft und Patriostismus ihren Platz finden, machen das Buch noch glaubhafter und maginalisieren den Alltag des Krieges doch nicht: Er bleibt schmutzig, rau und wenig heldenhaft.

Ein sehr empfehlenswertes Buch über die schonungslose Realität in den modernen, amerikanischen Kriegen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Semper fi..., 2. Februar 2006
Von FrKurt Messick "FrKurt Messick" (Bloomington, IN USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
'Jarhead' by Anthony Swofford is bound to make some people angry. A Marine sniper (STA) during Desert Storm I in the early 1990s, he recounts his experiences there with vivid emotion, weaving in his experiences of boot camp, adolescence, and civilian life after the Corps in the process.

Swofford has a chip on his shoulder - something he'll most likely readily admit. He has a 'bad attitude', and in fact revels in it. One wonders if this is a product of his war experiences, his Marine Corps training, or his upbringing. At one point his mother, who never really liked the idea of her son being in the Marines, but who wouldn't stand in her son's way, said 'I lost my baby boy when you went to war.' She described Swofford as being sweet and gentle prior to that, and angry and unhappy afterwards. One wonders how much of a change is there - if one can take the stories at face value, this is the same boy who had a fist-fight with his father over going in the Corps at the age of 17, and who had Marine Corps decals put on his shirts as a child. One of his drill instructors even gave Swofford what he considered a great compliment - 'you'll be a great killer someday.'

I make the caveat that one might not be able to take all of this at face value, because like many men in this kind of situation, Swofford is likely to exaggerate - making some pieces more dramatic and other pieces less so. Swofford recounts many tales of men in his sniper platoon who had adjustment problems after the war; one can but wonder if that is true for Swofford, too. Also, Swofford admits to being willing and able to lie if the cause is, in some internal sense, justified - his dealings with brother, in the Army in Germany who later died of cancer, is a case in point.

Regardless of the details which may or may not be completely true (and, as with many autobiographical pennings, some of the details are necessarily changed), the emotion certainly is. Perhaps the strongest point that comes across is a sense of disappointment and cynicism - that Swofford has ideals and goals is not at issue, although he does downplay these (he doth protest too much sometimes); but his experiences in the Corps and in the war were not what he dreamed. He mentions at various time the recruiting posters and campaigns - while it is true that Marine Corps never promises an easy life (quite the opposite), rarely does one learn prior to entry that one might end up being on the stirring end of the latrine clean-up detail; of human-refuse dump ablaze and blowing all over the place.

One gets a sense of some of the problems that the 'average' grunt faces in combat situations. This war was very different from Vietnam, of course, but some of the issues are the same - interminable waiting, equipment malfunctions (if it isn't just plain missing), fear and bravado in a strange mix, questioning and ambiguity as to the value of the war, the cause, and even their own lives. The Desert Shield/Desert Storm situation is reflected in the page numbers of Swofford's book - fully four-fifths of the book deals with the Desert Shield portion, the hurry-up-and-wait aspect; only a few sections deal with Desert Storm, as it was on and over so quickly, relatively speaking.

Again, while there is undoubtedly exaggeration here, and one must take some of Swofford's tales with a grain of salt (or, perhaps sand), there is realism and truth in the feelings these situations engendered. I can understand the anger of Marines and other military who read this and feel a sense of betrayal, but I can also understand those who feel that Swofford is saying what others can't or won't say. This is a tough book. While I would never want the Marine Corps or military to be judged by this one volume, it is a perspective worth including in the overall mix. Snipers have a reputation for being a bit on the fringes anyway, and Swofford in that regard is very true to form.

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Vor 12 Monaten von Prakti P veröffentlicht

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Veröffentlicht am 7. Dezember 2007 von richter_m

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Veröffentlicht am 1. März 2004 von gerald4061

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Veröffentlicht am 18. August 2003 von Klaus aus Köln

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Es kommt nicht oft vor, dass ein Soldat - besonders ein 'grunt'! - vom Leben vor dem Kampf erzählt. Lesen Sie weiter...
Am 14. Juli 2003 veröffentlicht

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