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How to be Good
 
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How to be Good (Sondereinband)

von Nick Hornby (Autor), Clara Drechsler (Übersetzer), Harald Hellmann (Übersetzer)
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 340 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462030272
  • ISBN-13: 978-3462030273
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 323.911 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 26 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Zeitgenössische Literatur > Internationale Autoren > Hornby, Nick

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David ist nicht mehr zornig! So hatte Katie sich die Wende in ihrer Ehe nicht vorgestellt, als sie kurz nach einem Seitensprung ihrem Mann per Handy die Scheidungsabsicht mitteilte. Katie, die Ärztin, intelligent und beseelt von ihrer Mission, Gutes zu tun, hat für Obdachlose ein Herz, ist für den Weltfrieden und rundum mit sich zufrieden. Schwarzer Fleck in ihrem makellosen Gutmenschen-Kosmos war einzig die Ehe mit David, diesem übel gelaunten, zynisch-witzigen Möchtegernschriftsteller, der in einer Kolumne ihrer Lokalzeitung als "der zornigste Mann in Holloway" auftrat und Rundumschläge gegen seine Lieblingsfeinde austeilte: Softe Ökos, verwirrte Alte, die im Bus nie Wechselgeld parat hatten, alternative Heilmethoden und dergleichen mehr. Mit einem solch negativ Vibrierenden mochte Katie Tisch und Bett nicht mehr teilen -- und dann dies. Ausgerechnet ein schäbiger Geistheiler namens DJ GoodNews hatte Davids ewiges Rückenleiden kuriert und -- so schien es Katie -- eine gründliche Gehirnwäsche gratis mitgeliefert!

Offensichtlich hat Nick Hornby in seinem bisher reifsten Werk Ereignisse aus seiner eigenen gescheiterten Ehe verarbeitet -- erstaunlicherweise aus der Sicht seiner Frau. Müßig zu spekulieren, ob dies nachträglicher Liebesbeweis oder lediglich durchtriebene Abrechnung ist, jedenfalls feiert Hornby sein Alter Ego David als Entdecker des wahren Guten, während er Katies Philanthropie als selbstgerechte Makulatur entlarvt.

Selbst beim eigenen Rosenkrieg pflegt Hornby seine sattsam bekannte Mixtur aus pfeilsicherem Sarkasmus und britischstem Trockenhumor. Wie der zum Sänftling geläuterte David, früher ein Fan von schnellem Hauruck-Sex, im Bett plötzlich zum romantischen Endlosstreichler mutiert, ruft beim Leser ein Kichern, bei Katie lediglich Stirnrunzeln hervor. Spätestens nach einstündiger, höhepunktloser Dauerbefühlung wünscht sie sich gähnend die Hauruck-Version ihres Gatten zurück und spätestens hier zeigen sich Hornbys Qualitäten als Eheratgeber: Misstraue jedem Lebenspartner mit Hang zu Esoterik und Erleuchtung.

Immer wieder umkreist Hornby die titelgebende Frage: Wer oder was ist gut und ist reine Güte nicht letztendlich der Tod jeder menschlichen Beziehung? In Hornbys witzig-traurigem Ehedramolett mit seinen funkelnd klugen Wortfechten, eindeutig: ja. --Ravi Unger



Pressestimmen

"Hornby schreibt witzig und frisch. Männliche und weibliche Schwächen spießt er genüßlich und mit Genauigkeit auf". (Guardian)

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Anders-aber trotzdem Pflicht für jeden Hornby-Fan, 2. Oktober 2001
Aus der Sicht einer Frau geschrieben - kann das wirklich gutgehen? Bei seinem letzten Roman "About a boy" bemängelten die Kritiker, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, sei Hornby nicht gelungen. Da bin ich völlig anderer Ansicht. Jetzt aber bin ich der Meinung, dass es ihm nicht gelungen ist, die Sicht und Denkweise einer Frau zu treffen. Sicher, man kann sagen, es geht nur um die eine Hälfte eines Paares, aber warum ist er dann nicht bei der äußerst bewährten Darstellung des Innenlebens eines Mannes geblieben? Was er schließlich wie kein Zweiter in unnachahmlich lakonisch-selbstironischer Art kann. Hier habe ich mich bei der Lektüre oft gefragt, ob er nicht besser aus der Sicht von David statt aus der Sicht von Katie geschrieben hätte. Dennoch sind auch hier wieder einige sehr wahre, unvergleichlich gute Beobachtungen des alltäglichen Wahnsinns geschildert. Für mich ist es bei diesen herrlich trockenen Schilderungen egal, worum es in der Grundhandlung eigentlich geht. Von jedem andere Autor würde mich diese Geschichte (Ehepaar in Beziehungs-Sackgasse nimmt Wunderheiler auf und versucht sich im "Gutsein" zu den lieben Mitmenschen) nicht im geringsten interessieren. Aber jeder Hornby-Fan wird dieses Buch mögen, eben wegen seiner Beobachtungsgabe und seinem unvergleichlichen Ton. Wer aber erwartet (wie ev. bei den anderen Büchern) lauthals lachen zu können, wird hier sicherlich enttäuscht. Kurz gesagt: Das Buch hat viele Facetten, trotzdem kann es weder mit "High Fidelity" noch mit "About a boy" mithalten. Da man aber als eingefleischter Hornby-Fan seinen Stoff braucht - lesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein verstörendes Buch, 31. August 2001
Von Johannes Ruppert (Kiel, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man kennt Nick Hornby als witzigen Erzähler skuriler Geschichten, und auch diese ist sehr merkwürdig. Allerdings geht es diesmal nicht (nur) um Beziehungsprobleme. Es geht um die fundamentale Frage, was man tun muß, um "gut" zu sein. Hornby schreibt diesmal aus der Sicht einer Frau, die mit einem vor Sarkasmus und Zorn triefenden Ehemann zusammenlebt und die nach einer Affäre überlegt, sich scheiden zu lassen. Dann passiert etwas sehr eigenartiges: Ihr Ehemann begegnet einem Wunderheiler namens DJ GoodNews, der ihn nicht nur von seinem Rückenleiden befreit, sondern auch innerlich vollkommen verändert. Die Radikalität, mit der der bekehrte Ehemann anderen Gutes tut, wird von ihm mit so bestechender Logik verteidigt, daß man nichts dagegen sagen kann, wenn man sich erst einmal auf das Postulat eingelassen hat, daß es erstrebenswert ist, "gut" zu sein. Schließlich bleibt der Protagonistin auch nichts weiter übrig, als einzugestehen, daß die eigene Bequemlichkeit dem Bemühen, gut zu sein, enge Grenzen setzt. All das wird witzig, an wenigen Stellen rührend und zum Ende hin etwas langatmig vorgetragen. Wenn man dieses Buch nicht mag, so liegt das wahrscheinlich daran, daß man erkennt, wie sehr man der Erzählerin gleicht in ihrer Unsicherheit und dem Bewußtsein des Scheiterns an der eigenen liberalen Überzeugung. Konsequent ethisch zu leben, so die Botschaft des Buches, würden wir nur zu gerne. Aber das Leben kostet an sich schon zu viel Kraft, als daß man sich ernsthaft darauf einlassen kann. Kein optimistisches Resümé, aber das konnte man bei diesem Thema auch nicht erwarten. Trotzdem ein lohnendes Buch, denn man wird immer wieder mit witzigen Sätzen belohnt und manchmal wünscht man sich sogar, selbst "gut" zu sein...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schwache Leistung, Mr. Hornby!, 11. Juli 2004
Von Ein Kunde
Verwöhnt von "High Fidelity" und im Anschluß "About a boy"
griff ich zu "How to be good" und wurde herb enttäuscht.
Die Geschichte um die nahezu eheliche Verbindung zwischen dem Familienvater David und dem Geistheiler ging mir sehr schnell auf die Nerven..
Nur bedingt empfehlenswert, sprich, für Hardcore-Fans, die alles von Hornby kennen wollen.
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4.0 von 5 Sternen Kurzweile mit Biß
Nick Hornby ist ja schon häufiger als großer Held moderner Gesellschaftsliteratur aufgefallen und setzt seinen Siegeszug jetzt mit 'How to be good' fort. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2003 von intra104n

2.0 von 5 Sternen Netter Zeitvertreib
Es erscheinen heutzutage wenig Bücher über "normale Menschen". Nick Hornby steht in der Nachfolge von Autoren, die vor hundert Jahren ausgestorben sind - am nächsten kommt meines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2003 von B. Rieger

2.0 von 5 Sternen Muss man nicht (gelesen) haben...
Streckenweise blitzt der vertraute, leicht zynische Humor Hornby's auf - ansonsten vieeele Längen in einer recht konstruiert wirkenden Story. Schade eigentlich.
Veröffentlicht am 1. November 2002 von markusthoma2

4.0 von 5 Sternen Originelle Story!
Wer die anderen Romane von Nick Hornby kennt, wird überrascht sein. Denn "How to be good" ist auf "verrückte" Weise anders. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2002 von Jürgen Heimlich

4.0 von 5 Sternen Anleitung zum Gutsein und warum man's nicht machen soll...
Gleich mal vorweg: so gut wie andere Bücher von Nick Hornby ist es leider nicht, aber es gehört auch dazu. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2002 von Juergen Eixelsberger

2.0 von 5 Sternen irgendwie ärgerlich
Die Grundidee -wie gut ist ein "guter Mensch" wirklich, bzw. kann man heute noch wirklich und vorbehaltlos gut sein - ist ja ganz nett, und es gibt auch einige wirklich komische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2002 von Markus Gander

1.0 von 5 Sternen SCHLECHT!
"How to Be Good". Ein guter Titel für ein Buch und in diesem Fall sogar das Beste daran. Denn alles, was folgt, ist das glatte Gegenteil. Warum? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2002 von Heiko Walkenhorst

5.0 von 5 Sternen Bravo !
Wunderbar, kurz vorm Start der Hornby Verfilmung "About a Boy" erscheint sein Roman "How to be Good". Und wieder hat es Hornby geschafft zu fesseln und zu amüsieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2002 von discoinferno3000

1.0 von 5 Sternen langatmig und langweilig
Leider ist dieses Buch auf ganzer Linie enttäuschend. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man 360 Seiten lang wartet, dass etwas passiert - leider vergebens.
Veröffentlicht am 15. April 2002 von iwagner10

1.0 von 5 Sternen Als Romancier enttäuschend
Wer High Fidelity kennt und liebt weil es auf wundervoller Art biographische Details, Alltagsbeobachtungen und subkulturelle Codes miteinander verbindet, wer auf Grund der... Lesen Sie weiter...
Am 9. Januar 2002 veröffentlicht

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