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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 27.11.2001
Im Zentrum des neuen Romans von Antonia S. Byatt steht ein Doktorand der Literaturwissenschaft, der während eines poststrukturalistischen Seminars seine Unzufriedenheit erkennt und seine Doktorarbeit fallen lässt, Stattdessen beschäftigt er sich mit dem "Genre der Biografie", erzählt Elke Brüns. In Verlagsarchiven setzt er sich mit einer Biografie auseinander und schreibt dabei seine eigene, so Brüns. Die Biografie der Biografie oder die Biografie in der Biografie? Egal, denn bedauerlicherweise funktioniere S. Byatts Erzähltechnik des detektivischen Aufspürens nicht mehr wie in ihrem erfolgreichen Debütroman "Besessen", klagt Brüns. Trotz der "Seitenhiebe auf Unibetrieb und Theorieblüten" verliere der Leser die Lust, meint Brüns. So viel Dekonstruktion macht sie müde.
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Pressestimmen
"Die Booker-Prize-Gewinnerin und Autorin von "Besessen" hat jetzt einen neuen, sehr geistreichen und gebildeten Roman vorgelegt: eine kluge, dichte und gut beobachtete Geschichte, die großes Lesevergnügen bereitet." (Publishers News)