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Die Frau im Moor.
 
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Die Frau im Moor. [Ungekürzte Ausgabe] (Taschenbuch)

von Erin Hart (Autor), Gabriele Weber-Jaric (Übersetzer)
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453877527
  • ISBN-13: 978-3453877528
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 679.519 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Landschaft ist idyllisch, doch die Atmosphäre mehr als vergiftet: Nachdem ein Bauer beim Torfstechen in einem irischen Moor den Kopf (und nur den Kopf!) einer jungen rothaarigen Frau entdeckt hat, von der man weder feststellen kann, wer sie ist, noch wann sie gelebt hat, ist das Dorf in Aufruhr. Schnell werden Stimmen laut, dass es sich um die drei Jahre zuvor mitsamt ihrem Kleinkind spurlos verschwundene Frau des reichsten Mannes am Ort handeln müsse, der seitdem zwar trauernde Verzweiflung zur Schau trug, von dem aber doch viele glauben, dass er seine Familie getötet habe. Dieser Verdacht ist schnell widerlegt -- und dennoch: Irgendeinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen scheint es zu geben.

Der Archäologe Cormac Maguire ist beauftragt, die Moorleiche zu sichern; die junge und natürlich hübsche Pathologin Nora Gavin soll den Kopf anschließend untersuchen. Diese beiden Wissenschaftler bilden, vom Dorfpolizisten einmal abgesehen, das Detektivgespann dieses Romans, das sowohl dem Rätsel der im Moor gefundenen Frau als auch dem Verschwinden von Frau und Kind des Gutsherrn auf der Spur ist. Beide haben dunkle Stellen in ihrer Vergangenheit, die in diesen Fall hineinragen und das Geschehen etwas verkomplizieren; auch -- man ahnt es -- das Verhältnis zwischen den beiden nimmt einen gewissen Teil des Romans ein.

Die Frau im Moor, der Erstlingsroman der jungen Amerikanerin Erin Hart, ist ein etwas unbeholfen konstruierter Krimi: Der Spannungsbogen ist oft sinnlos unterbrochen, der logische Aufbau holprig, die ganze Grundkonstellation mit dem oft recht unbegründet in der Szenerie herumstolpernden Pärchen steht in punkto Glaubwürdigkeit auf ziemlich wackligen Beinen. Wer sich einen "Pathologie-Thriller" à la Kathy Reichs erhofft, dem sei gleich abgeraten; von der wissenschaftlichen Präzision der Romane um die forensische Anthropologin Tempe Brennan ist dieses Buch meilenweit entfernt. Im Gegenteil, von Naturwissenschaft sollte man nicht allzu viel verstehen, das verdirbt nur den Spaß (warum genau ist die Pathologin nicht in der Lage zu bestimmen, wie viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte die Frau mit abgetrenntem Kopf schon tot ist?).

Vielleicht ist das Buch ja etwas für Irland-Fans, die Freude an stimmigen Landschaftsbeschreibungen, treffenden Figurenzeichnungen und Ausflügen in die traditionelle irische Volkskultur haben und dafür in Kauf nehmen, dass die Krimihandlung zeitweise etwas in den Hintergrund tritt und sanft wie ein irischer Bach dahinplätschert. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Gelungenes Krimi-Debüt mit viel irischem Land-und Leute-Flair." (Petra)

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen unspannend bis zur Langeweile, 22. August 2003
Diese Rezension stammt von: Die Frau im Moor (Gebundene Ausgabe)
Im irischen Moor wird der Kopf einer rothaarigen Frau gefunden. Zwei Wissenschaftler mit dem Spezialgebiet Moorleichen gehen der Sache nach und decken eine Familientragödie auf. Zwischen diesen beiden Ereignissen liegen ca. 400 unspannende Seiten. Leider hat die Autorin Erin Hart es nicht geschafft, ihrer Geschichte und ihren Figuren Leben einzuhauchen, so daß die Handlung mehr oder weniger seicht vor sich hin dümpelt.

Die Handlungsweise der Akteure ist oft nicht nachzuvollziehen. Die Liebesgeschichte der beiden "ermittelnden" Archäologen (!) ist lange ein zähes Hin und Her, bei dem mal der eine den anderen und umgekehrt vor den Kopf stößt - warum bleibt unklar. Eher skurril finde ich die immer wieder heraufbeschworene Liebe der Buchfiguren zur irischen Volksmusik. Es wird gefidelt und geflötet, was das Zeug hält und die weibliche Hauptfigur untermal dies mit ihrer "melodiösen Stimme, die einen dunklen und erdigen Klang hatte". Wenn dann der Held "benommen lauscht", finde ich das eher witzig, als daß dadurch mein Interesse an der irischen Kultur geweckt würde.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchwachsener Auftakt ..., 28. Juli 2004
...für Erin Hart. Ein relativ gut konstruierter Krimi, dem aber das gewisse Etwas fehlt. Die Spannungsbögen werden das ein oder andere Mal gebrochen, so dass der Leser sich fragen muss, warum das jetzt sein muss.
Für Irland-Liebhaber durchaus geeignet, da die Autorin sich sehr über die irische Landschaft und die Gepflogenheiten der Bevölkerung ausläßt - letztlich aber auf Kosten der eigentlichen Geschichte.
Kein überragender Krimi, aber als Urlaubslektüre durchaus brauchbar. Die Autorin scheint mir steigerungsfähig, deshalb drei Punkte.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Irische Geschichte und moderner Kriminalfall, 8. März 2003
Diese Rezension stammt von: Die Frau im Moor (Gebundene Ausgabe)
Der Roman hat viele gute Seiten. Gut zu lesen, unterhaltsam, nicht die übliche Krimischiene, ein Anteil irischer Geschichte macht einen zusätzlichen Reiz aus. ABER..leider spielt die Autorin nur mit den Möglichkeiten oder vielleicht versucht sie einfach zuviele Handlungsstränge zu einem Roman zusammen zufassen. Ein bisschen weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Zunächst ist da ein Kopf, der in einem Torfmoor im Westen Irlands gefunden wird und der dem Archäologen Cormarc Maguire und der Pathologin Nora Gavin Rätsel aufgibt,gleichzeitig gibt es im Dorf, aber auch noch eine Frau, die mitsamt ihres Sohnes vor Jahren spurlos verschwand und da Nora Gavin eine Schwester hat, die auch spurlos verschwand, meint sie auch dieses Rätsel lösen zu müssen. Cormac Maguire hat seine eigenen Probleme mit der Vergangenheit und fühlt sich zu Nora hingezogen....und dann gibt es noch diverse Bewohner des Dorfes mit mehr oder weniger wichtigen Sorgen und Nöten....alles zusammen ist einfach ein wenig viel. Aus jeder Geschichte hätte man schon einen Roman schreiben können, aber so bleiben einige Dinge ein wenig im Nebel, zumal das Buch auch keine 1000 Seiten hat. Lesenswert ist das Buch jedoch trotzdem, schon allein durch die Tatsache, dass sich irische Geschichte mit einer modernen Kriminalhandlung verbindet
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in dem die Vergangenheit wieder einmal ihre Schatten auf das Licht der Gegenwart wirft. Romane, die nach diesem Schema verfasst werden (Mischung aus Historie und Alltag) sind... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2007 von Fancy

5.0 von 5 Sternen Sehr, sehr, sehr gutes Buch!
Hallo! Habe das Buch aus unsere Bücherei ausgeliehen und war einfach nur begeistert. Zwischen Spannung, Kultur und Dedektivischem fanden ich ausserdem das Liebesdechtelmechtel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2005 von Maria

5.0 von 5 Sternen Die Frau im Moor
Ein exqusiter Mix aus Crime, Sex und Lokalgeschehen machen den Roman, der in Irland, genauer im County Galway an der Westküste spielt, zu einem Text, der einmal angefangen, schwer... Lesen Sie weiter...
Am 15. Januar 2005 veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Don't give me moore
Mit einer gehörigen Prise Humor kann man vielleicht auch dieses Buch ertragen, denn als Kriminalroman taugt es recht wenig. Lesen Sie weiter...
Am 8. September 2003 veröffentlicht

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