Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ewige Liebe + Bruderkrieg - Ein Buch zum Träumen!, 22. Dezember 2008
Eine Bestrafung Omegas, des Oberhauptes der Gesellschaft der Lesser, ist entsetzlich, wie Mr O es am eigenen Leib erfahren musste. Die mystische Gestalt Omega besitzt in sich Orte der Furcht, des Selbsthasses, der Demütigung und der Entwürdigung. Und Wehe dem Lesser (ein seiner Seele beraubter Mensch), wenn er seine Aufgaben nicht gut genug ausgeführt hat.
Aber auch von der Jungfrau der Schrift kann man nichts Besseres erwarten. Auch sie, eine mystische Macht, die dem König der Bruderschaft als Beraterin dient, setzt ihre Kräfte zur Bestrafung ein. Der schöne blonde Vampir Rhage weiß es am besten, denn ihn hat sie mit einem Fluch belegt.
Mary ist keine einfache Menschenfrau und sie hat seltsame Freunde. Nur gut, dass sie von deren Herkunft nichts weiß. Sie selbst bezeichnet sich als Mauerblümchen, empfindet Ihr Aussehen als unscheinbar und nicht begehrenswert. Aber für Rhage ist Mary eine ungewöhnliche Frau. Nicht die Schönheit, die er erwartet hatte, aber dennoch wunderbar. Er ist völlig gefesselt von ihr. Vor allem vom Klang ihrer Stimme, die auf seinen Geist und seine Sinne eine total beruhigende Wirkung hat.
Was mir allgemein sehr gefällt an den Black Dagger Büchern ist, dass man das findet, was man im wahren Leben nicht findet: Die Männer, alle starke, furchtlose Krieger, werden zu schnurrenden Katern in den Händen ihrer Auserwählten. Sie scheuen nicht, etwas von ihrer Männlichkeit zu verlieren, indem sie der Frau, die sie lieben, ihre Liebe zeigen.
Deshalb ist das Buch für mich zum Träumen schön!
An Mary muss ich jedoch etwas Kritik üben. Man merkt ganz deutlich an ihrem Verhalten, dass sie eine Menschenfrau ist. Weil sie sich Rhage gegenüber absolut zickig und teilweise verständnislos benimmt. Zuerst hatte ich dafür volles Verständnis, sie kannte sich nicht mit seiner Rasse aus, aber weil sich das immer wieder in die Länge gezogen hatte, nervte es mich ein wenig. Doch am Schluss mochte ich sie ganz gern.
Zum Ausgleich hat mich die Geschichte von John Matthew so sehr berührt, dass ich diesem Band gerne volle 5 Sterne geben kann.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unwiederstehliche Vampir-Reihe: Romantisch, düster, erotisch & sexy!, 11. November 2007
Die Romantische Beziehung zwischen Rhage und Marry wird immer intensiver, und besonders für Rhage scheint Marry inzwischen unersetzlich geworden zu sein. Es gibt unheimlich schöne und sexy sinnliche Erotik-Szenen in diesem vierten Teil der "Black Dagger" Reihe. Uhrkomisch ist es am Anfang, wenn Rhage sich verzweifelt versucht von Marry (sexuell) fern zu halten, damit sie nicht von seinem Drachen verletzt wird. Aber Marry liebt Rhage so sehr, dass sie das Tier in ihm akzeptiert, und sogar so weit geht mit Rhage zu schlafen, während er halb Mann / halb Drache ist, um ihm zu beweisen, dass er sich nicht davor fürchten muss sie versehentlich zu verletzten, während sie zusammen sind... Und tatsächlich schafft Marry es, die Bestie mit der Macht ihrer Liebe zu bezähmen. Unheimlich tolle Stelle im Buch, wenn Marry mit Rhagee (der mit eisen Ketten ans Bett gefesselt ist) schläft, während er mehr Tier als Mann ist, und dabei dennoch ganz zärtlich ist. Denn auch der Drache scheint sich in Marry verliebt zu haben...
Doch wenig später erhält sie im Krankenhaus die schreckliche Diagnose: Marrys Krebs ist nicht heilbar, weil ihr Körper von den letzten Behandlungen zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde - eine Behandlung würde sie eben so schnell töten wie der Krebs. Rhage fühlt sich nach dieser furchtbaren Mitteilung selbst so, als müsse ER sterben. Also fleht er in seiner Verzweiflung die "Jungfrau der Schrift" an, Marry zu retten, doch diese stellt Rhage vor eine grausame Entscheidung: Wenn Rhage will, dass Marry am Leben bleibt, muss er sie für immer aufgeben und darf sich ihr nie wieder nähern, und wird niemals von dem Fluch der auf ihm lastet erlöst werden - der Drache wird für immer (so lange er lebt) ein Teil von ihm bleiben!
Rhage denkt zuerst das die "Jungfrau der Schrift" so handelt um ihn zu quälen oder zu bestrafen, weil sie ihn (seiner Meinung nach) hasst, doch sie erklärt ihm, dass alles Im Universum im Gleichgewicht bleiben muss: Ein Leben für ein Leben, so zu sagen. Denn Marry zu verlieren würde Rhage innerlich eben so sicher töten, wie Marry der schnell voranschreitende Krebs! (Wie Rhage sich entscheidet, und ob es für ihn und Marry doch noch ein Happy-End gibt, möchte ich aber nicht verraten, dass würde ja die Spannung kaputt machen).
Abgesehen davon begegnen sich auch Bella und Zadist wieder, und es wird unübersehbar, dass Bella zärtliche Gefühle für den an Körper und Seele gebrochenen Vampir hegt. Endlich erfährt man mehr über den düsteren, geheimnisvollen Vampir mit der tiefen Narbe im Gesicht und auf der Seele. Der nächste "Black Dagger" Roman wird also sehr interessant werden, vor allem dar Bella & Zadist so vollkommen unterschiedlich sind - "Die Schöne & Das Biest", könnte man fast sagen. Abgesehen davon ist Zadist ein sehr tiefgründiger, faszinierender Charakter in der "Black Dagger" Reihe, vor allem auch wegen seiner schrecklichen Vergangenheit und seinem mangelnden Fähigkeit körperliche Berührungen zu ertragen. Und obwohl er sich selbst für durch und durch verdorben hält, merkt man schon in diesem Teil der Serie, dass hinter der harten, kalten Schale des "Bad Guy" ein sensibles Herz schlägt, dass Angst hat wieder verletzt zu werden, wenn es, es wagt sich für Bella zu öffnen...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ich mag kein Happy End!, 28. November 2008
Zumindest nicht so eines, wie es im vierten deutschen Teil "Bruderkrieg" von der Bestseller-Autorin J. R. Ward entworfen wurde. Aber dazu später (und möglichst spoilerfrei) mehr.
Das Buch setzt nahtlos, wie soll es auch anders zu erwarten sein, an den dritten Band an. Immer noch im Mittelpunkt stehen Rhage, der Schönling mit der Bestie, und Mary, bei der zum zweiten Mal der Krebs ausgebrochen ist. Nun wird auch erstmals tiefgründiger auf die Krankheit, mit der Mary zu kämpfen hat, eingegangen. Symptome wie Fieber und Schwäche treten auf, aber auch Rhage hat mit dem Fluch zu kämpfen, der gelegentlich aus ihm hervorbricht. Beides also nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um darauf eine gesunde Beziehung aufzubauen. Das Buch setzt sich auch thematisch überwiegend mit der Problematik auseinander. Ein ewiges Hin und her, die eine oder andere Liebes-, Erotik- oder Streitgeschichte zwischen ihnen, das macht den überwiegenden Plot aus. Nebenbei wird aber auch Bella, Marys Nachbarin, und ihr Interesse an Zsadist, einem Mitglied der Bruderschaft in den Vordergrund geschoben. Der Titel "Bruderkrieg" ist also auf die Konstellation der beiden Zwillingsbrüder Zsadist und Phury zurückzuführen, die allerdings erst später ihre eigenen Geschichten bekommen und die sich dann um Bella streiten.
Die Dramatik allgemein in diesem Teil war wieder sehr gelungen und hoffentlich bleibt das Tempo auch zukünftig erhalten.
Nun zu dem, was mich gestört hat. Erstens, ich fand es echt komisch, dass Rhage wegen dieser (in meinen Augen) Lappalie von den anderen Mitgliedern in der Gruft halbtot geprügelt wurde. Tatsache ist doch: die Vampirwelt ist in Aufregung, die Lesser entführen oder töten ihre Opfer und es herrscht chronischer Mangel an Fachpersonal, um die Bedürftigen zu schützen. Und dann gehen die das Risiko ein, die eigenen Ränge zu dezimieren, nur, weil Hollywood einmal nicht auf den König gehört hat und lieber sein Frauchen beschützen wollte? Sehr unlogisch. Des Weiteren fand ich es ein wenig unglaubwürdig, was Mary trotz ihres Krankheitsverlaufes für Praktiken nachgeht. Wo ich auch gleich beim letzten Punkt wäre. Das Ende! Rhage sagt Bitte, Bitte, die Jungfrau der Schrift schnipst mal eben mit der Hand und zack- alle sind gesund und munter und sogar unsterblich. Wo gibt es denn so was? Ich habe ja beinah das Gefühl, dass die Scribe Virgin, wie sie im Original heißt, eigentlich omnipräsent und allmächtig ist und willkürlich über Leben und Tod entscheiden kann. Warum dann nicht einfach Omega entsorgen? Mary ging es ja auch innerhalb von Sekunden besser. Und obendrauf gab es noch so eine Art Sofortrente für die Ewigkeit. Die Autorin wollte das alles ja ganz logisch und schlüssig erklären, aber das wirkte schlichtergreifend nur fadenscheinig. Klar, niemand will lesen, wie Mary über 250 Seiten langsam dahinsiecht oder gar in einer der späteren Bände erfahren, dass sie nebenbei gestorben ist, aber da hat es sich jemand wirklich zu leicht gemacht. Meine Meinung!
Fans der Serie dürfen sich auf jeden Fall vorfreuen. Der nächste Band ist Zsadist und seiner Vergangenheit gewidmet. Es wird sich zeigen, wie es mit Bella weitergeht und wer sich für wen entscheidet. Das vorliegende Buch kriegt wegen der Ungereimtheiten und dem Happy End triefenden Schluss einen Stern Abzug. Der Rest kann sich sehen lassen.
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