Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Grausam..., 29. April 2007
... übersetzt worden. Etwas anderes kann man dazu nicht sagen. Ich kann mir da zwar nicht 100% sicher sein, da ich das original in englisch nicht gelesen habe, jedoch kann ich mir einfach unter keinen Umständen vorstellen, dass die Autorin so schlecht schreibt - denn im großen und ganzen ist der gesamte Band spannend und gut geschrieben, wären da nicht die stellenweise auftretenden, wirklich absolut grausamen Übersetzungen einzelner Worte. (genau deswegen glaube ich übrigens, dass es am Übersetzer liegt, da hier keine sprachlichen Schwächen über das ganze Buch auftauchen, sondern nur an leider vielen Einzelstellen, an denen einfach die Worte nicht passen)
Man erkennt daraus sogar den Sprach- bzw. Schreibstil des Übersetzers, da er manche Worte so gerne benutzt, dass sie in jedem Kapitel mehrfach verwendet werden. Leider habe ich genaue Beispiele jetzt nicht mehr im Kopf (mit Ausnahme von: "nachgerade", was nahezu auf jeder Seite irgendwo auftaucht), jedoch sind eine Menge neuer Worterfindungen dabei (d.h. Worte, die ich im Deutschen noch nie gelesen, geschweige denn gehört habe), im Kontext falsch benutzte Ausdrücke und massig stimmungstötende Übersetzungen.
Man könnte ja jetzt wirklich sagen, dass diese Mängel auf die Autorin zurückzuführen sind, dennoch würde ich das dem Übersetzer ankreiden, weil:
1. Sie ist Australierin und evtl. hat der Übersetzer einfach vom australischen Englisch wenig bzw. keine Ahnung, d.h. regionale Wortunterscheidungen könnten dabei eine Rolle spielen
2. Selbst wenn das Original sprachlich auch so sein sollte, wäre es wirklich keine große Aufgabe gewesen, für diese unpassenden Worte einen passenden deutschen Ausdruck zu finden
Unabhängig davon (d.h. von den grausamen und stimmungstötenden Mißgriffen in der Wortwahl) ist das Buch sehr gut. Ich hätte diesem volle 5 Sterne gegeben, wäre diese deutsche Fassung nicht so schlecht. Leider ist das nur eins von vielen Beispielen, die aus dem Heyne-Verlag durch ihre sprachlichen Mängel auffallen - ein Umstand, der nochmal dafür spricht, dass die Schuld beim Übersetzer/Verlag zu suchen ist.
Die Geschichte ist für meine Begriffe ein guter Mix aus Altbekannten Fantasy-Elementen und neuartigem Plot, der einen durch Höhen und Tiefen führt - insgesamt gesehen eine durchweg spannende und interessante Geschichte, die jedoch (wie schon angesprochen wurde) tatsächlich leichte Defizite in Sachen Charaktertreue (d.h. dem Treubleiben von Charaktereigenschaften, die leider teilweise gebogen und/oder verändert werden, um zu einer bestimmten Situation zu passen) und Weltgestaltung bzw. -beschreibung (man bekommt von den Ländern aussenrum rein gar nichts mit).
Fazit:
Das Buch und die Geschichte hätten 5 Sterne verdient (trotz der kleinen Mängel, die im Gesamtbild jedoch meiner Meinung nach nicht stören), diese deutsche Fassung jedoch hat das Leseerlebnis massiv beeinträchtigt und mich mehr zum Korrektor als zum gefesselten Leser gemacht.
(Ausgeklammert, da in eigener Sache:)
[Ich hoffe einmal mehr, dass der Heyne-Verlag die Gewichtung auf sprachliche Aspekte in seinen Büchern endlich verbessert, denn ich habe bis heute noch kein einziges sprachlich überzeugendes Buch (im Fantasybereich zumindest) von selbigem Verlag in den Händen gehalten. Hauptsächlich deswegen ziehe ich Blanvalet vor, da diese auf sprachlicher Ebene top Bücher auf den Markt bringen.]
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mehr gibts leider nicht her, 15. September 2005
Auch wenn ich jetzt zerissen werde: Mehr als 3 Punkte gibt das Buch nicht her!!!Ich bin schwer enttäuscht. Glaubte ich doch, aufgrund des Titels und des Verweises auf Elizabeth Haydon und Mary H. Herbert, ein weiteres Märchenhaftes Buch über Magie und Zauber in den Händen zu halten. R'shiel und ihr Bruder Tarjanian wachsen als Kinder der (später) obersten Führerin der Schwesternschaft des Schwertes heran. Die Schwesternschaft regiert über Medalon und verfolgt alle Heiden (in diesem Falle, alle Menschen die an Götter glauben) R'shiel wird zu einer Schwester erzogen, ihr Bruder gehört den Hütern an, dem Heer von Medalon. Durch einige unglückliche Verwicklungen müssen die Geschwister fliehen und sind fortan Verfolgte ihrer eigenen Mutter. Später stellen sich einige pikante Details zu ihrer Verwandschaft heraus, die allerdings relativ früh im Buch schon sichtbar waren. R'shiel und Tarjanian schliessen sich den Rebellen an, einem zusammengewürfelten Haufen Männer und Frauen, die der Schwesternschaft trotzen wollen. Frohinia, die Mutter der Beiden, schmiedet inzwischen weiter ihre Intrigen, die es unseren Helden schwer machen am Leben zu bleiben... Die Autorin verwendet sehr viel Zeit um die verschiedenen Personen vorzustellen, die Umgebung zu beschreiben und einen Einblick in die verworrenen Verhältnisse zu geben. Dabei bleiben die Figuren jedoch schwach und farblos, das Reich Medalon will nicht vor meinem inneren Auge erscheinen. Die beiden Hauptcharaktere sind mir eigentlich relativ schnuppe, denn sonderlich anziehend wirkt weder R'shiel noch Tarjanian. Es scheint als ob das ganze, dicke Buch als Einführung für die weiteren Bände dient. Ob sich das bewahrheitet, oder ob es genauso farblos weitergeht, wird sich zeigen. Die Handlungsstränge, Intrigen und Zielsetzungen sind offensichtlich und die Autorin schafft es nicht wirklich, Spannung aufzubauen. Das letzte Drittel des Buches gewinnt dann etwas an Tempo, bleibt aber immer noch weit hinter meinen Erwartungen zurück. Wahrscheinlich bin ich zu verwöhnt von Elizabeth Haydon's Saga um Rhapsody und anderen Fantasy Reihen, aber dieser Beginn einer Trilogie, konnte mich nicht überzeugen! Trotzdem werde ich die folgenden Bände lesen, erstens lasse ich nicht gern etwas angefangen im Raum stehen, und zweitens hege ich die Hoffnung, dass die Geschichte jetzt ins Rollen kommt!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Verzaubernd, 17. September 2006
Das Buch kaufte ich eigentlich durch einen unglücklichen Zufall, aber etwas besseres hätte mir nicht passieren können.
Anfangs war ich noch etwas kritisch, auch etwas verwirrt denn in den ersten Kapiteln treten soviele Figuren auf, das man gar nicht mehr durchblickt.
Doch Jennifer Fallon's Schreibstil fesselt, mühelos schwebt man durch die 750 Seiten und man möchte gar kein Ende sehen!
R'shiel und Tarjanian wachsen einen spätestens nach den ersten 100 Seiten so sehr ans Herz, dass schon Anzeichen von Sehnsucht auftauchen, wenn man sich durch den Alltag kämpft.
Auffallend ist meiner Meinung nach der temporeiche Erzählstil, der dem Leser wenig Pausen gönnt. Die beiden Hauptdarsteller kommen sehr oft in schreckliche Situationen, dass zieht sich durch das ganze Buch.
Überhaupt ist dieses Buch etwas anders als typische Fantasy. Vielleicht liegt das daran, das wir es mit einem weiblichen Autor zutun haben?
Es gibt, wie schon angedeutet, sehr viele Figuren, doch all die Nebenrollen sind schön gezeichnet, unterschiedlichste Persönlichkeiten garantieren für jeden einen Liebling.
Um die 2 Punkte anzusprechen, die mir am wenigsten und am besten gefallen haben:
Die Idee mit den Göttern, ist nicht neu, wurde auch nicht schlecht umgesetzt, nur stören manche Eingriffe der Götter in das Geschehen sehr.
In dem Roman gibt es eine, ich würde schon eher sagen, kleine Romanze. Selten hat mich eine Liebesgeschichte so sehr mitgerissen, diese ganz langsam angehende und auch immer dezent bleibende Beziehung hat mich so sehr berührt, das ich manchmal einfach aufhören musste zu lesen.
Ich habe mich in die beiden regelrecht verliebt und ich hoffe das mich die anderen Teile dieser hervorragenden Geschichte genau begeistern können.
Fazit: Für den Preis, bekommt man eine mitreißende Geschichte, voller Liebe, Grausamkeiten und Spannung. Ungewöhnlich, aber gerade dadurch, ein sehr empfehlenswerter Roman.
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