Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Anfang hui, ende pfui!, 12. Oktober 2008
Tja was soll ich sagen? ich möchte diese Trilogie lieben, der Autor lässt mich aber nicht...
Das Buch fängt spannend an und lässt während der ersten Hälfte den Atem anhalten. Alle Figuren werden in Stellung gebracht und es deutet alles auf den Finalen "WOW"-Effekt hin.
Dieser bleibt schließlich aber aus!
Das Buch krankt an einigen wichtigen Stellen, an denen es nicht kranken darf:
1. Große Ereignisse wie einschlagende Trünmerstücke des Alienschiffs, Patronenschiffe die auf die Erde stürzen und Atombomben die ganze Landstriche verwüsten werden kurz erwähnt, allerdings nicht näher beschrieben, obwohl sie für die Geschichte äußerst relevant sind. Wieso nicht plastisch und "volksnah" beschreiben wie bestimmte Personen solch ein Ereignis mitbekommen und man so besser mitfühlen kann?
Man fühlt einfach nicht mit, da die Ereignisse durchlaufen wie in einem Newsticker auf ntv.
2. Es werden neue Protagonisten eingeführt wie Francois, einer der beiden Human Company Gründer, oder Mahmut al-Shalik, ein arabischer Oligarch, der sich entschlossen hat gegen die Aliens vorzugehen.
Dabei wird allerdings der Handlungsstrang von beiden plötzlich fallen gelassen und nicht zuende gebracht! Wozu habe ich die Kapitel mit beiden dann gelesen, wenn es absolut sinnlos war für die Geschichte?
Melvin findet ebenfalls kein Ende in dem Buch, sein Handlungsstrang fällt ebenso plötzlich unters Messer wie der von Diane oder auch Wieselflink, der eigentlich einer der drei Hauptakteure war. Er wird einfach in einer unspektakulären Situation getötet - weder auf plausible noch besonders spannende Art. Ärgerlich!
3. Die Aliens. Mit seiner spannenden und mysteriösen Einführung der Aliens in Band 1 und zu Teilen in Band 2 hat der Autor eine Menge vorgelegt. Die Auflösung entzaubert seine eigene, gut gedachte Kreation allerdings - schade!
Die Begründung warum die Seelenspringer springen können ist ebenso unlogisch wie unfreiwillig komisch. Pasong hatte Angst vor einem Raubtier und hat sich dann einfach mit seiner Seele in das Raubtier manövriert... ja schon klar... niiicht!
Im zweiten Band wird gesagt der Konflikt zwischen Bewahrern und Springern sei für Menschen nicht zu begreifen und zu vielschichtig. Weit gefehlt. Die einzige Motivation der Bewahrer ist Neid auf die Fähigkeit der Springer quasi endlos zu leben.
4. Die Besatzung der Strawberry Bitch greift aktiv ein und ist auch mehr oder weniger erfolgreich, allerdings ist das nicht glaubwürdig geschrieben. Wie Rodrigo und Hero eine Schlüsselszene am Schluss bewältigen ist nicht nur vollkommen unlogisch sondern wirkt sehr hölzern und unkreativ.
5. Die Geschichten der (noch bis zum Ende beschriebenen) Hauptfiguren werden lose fallengelassen und ein Happy End gibt es auch nicht. Das ist zwar im Prinzip gar nicht schlecht, sollte dann aber auch gut und plausibel abgeschlossen werden, sodass man sagt: hey stimmt, es ergibt Sinn und hat Spaß gemacht.
- es hat keinen Sinn gemacht und keinen Spaß gemacht, zumindest das Ende nicht!
Fazit: Das Ende ist abgehackt und unvollständig. Dazu unplausibel und unglaubwürdig. Die Geschichten vieler Protagonisten werden nicht zuende geführt und lassen den Leser im Dunkeln zurück.
Für die gute Aussage des Buches (niemand außerirdisches könnte so grausam zu uns sein wie wir zu uns selbst) und die spannende erste Hälfte gibts 2 Sterne.
->Super Ideen die schlecht zuende gedacht wurden!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Dem Autor sind die Seiten ausgegangen, 7. September 2008
Was sich im ersten und zweiten Band als SF mit erfrischenden neuen Ideen liest, erweckt im dritten Teil den Eindruck, das der Autor die Geschichte zwanghaft zu einem Abschluß bringen wollte.
Ein anderer Gedanke, der mir in den Sinn kam, ist eben jener, dass dem Autor das Papier oder der Speicherplatz ausging.
Ich war jedenfalls von der lieblos hingeschriebenen zweiten Hälfte des dritten Bandes enttäuscht.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht hundertprozentig plausibel, aber alles in allem ein schlüssiges Ende, 30. Juli 2008
Am Ende von "Alien Earth Phase 2" blieben eine Menge Fragen übrig:
Aus welchen Fraktionen bestehen die Aliens? Was wollen diese jeweils? Wie sehen die Aliens eigentlich aus? Gibt es Sigma V? Worum handelt es sich dabei? Sind die Seelen der Überschussmenschen wirklich dort angekommen? Was hat Ekin erlebt als sie unter den Außerirdischen war? Wer ist Pasong? Was will er? Wie geht es mit Paul weiter? Und noch viele mehr.
Alle Fragen werden beantwortet. Manche nur kurz, andere dagegen werden mit einer Ausführlichkeit abgehandelt, die man kaum erwartet hätte. Letzteres gilt vor allem für Pasong und die Alienfraktion der Seelenspringer. Gegen Ende sind die Motive der Aliens vollkommen klar und ihr Handeln wird nachvollziehbar.
Die Haupthandlungsträger des ersten Bandes treten erst sehr spät auf, während sich der Anfang des Bandes durch einige Längen auszeichnet. Ein deutliches Minus besteht darin, dass die Crew der Strawberry Bitch, der in der Handlung eine Schlüsselstellung zukommt, allzu stark in die Handlungsabläufe eingreift. Ihre durchschlagenden Erfolge dabei sind ziemlich unplausibel.
Alles in allem hat es Frank Borsch hier genauso wenig wie in Phase 2 geschafft, noch einmal die dichte Spannung von Phase 1 zu erreichen. Von den genannten unplausiblen (aber zumindest nicht völlig unwahrscheinlichen) Momenten abgesehen liefert er allerdings ein schlüssiges und dazu sehr komplexes Gesamtwerk ab. Manchmal fühlt man sich an einen recht unreifen Dan Simmons erinnert. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen und entscheide mich letztlich für die positivere Varinate.
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