Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Erskine beherrscht iht Handwerk...., 3. Juni 2008
.... es gelingt ihr auch hier meisterhaft wie eh & je den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Warum also nur 3 Punkte?? Ich muss zugeben, ich war zunächst wie immer auch von diesem Buch der Autorin gefesselt, zumal ich unmittelbar davor durch Kearsleys Schottisches Vermächtnis durchgequält habe. Im Vergleich dazu eine wahres Meisterwerk, da es Erskine sehr gut gelingt den Leser zu fesseln, die beiden Handlungsebenen miteinander zu verknüpfen.
Allerdings: & das ist mein großer Kritikpunkt: gibt es in diesem Buch nichts wirklich neues: wie auch in Königreich der Schatten & der Herrin von Hay, spielt auch dieser Roman auf 2 Zeitebenen, die Gestalten der Vergangenheit werden in denen der Gegenwart lebendig/ergreifen von diesen Besitz (hier durch eine Fibel) & bestimmen so das Leben einer jungen Wissenschaftlerin und ihres Umfeldes soweit, dass deren selbstbestimmtes Leben mehr & mehr ausgehöhlt wird. Also: wie gehabt, es erinnert doch sehr an Vorgängerromane...
Während die Geschichte Viviennes durchaus besticht hat die Cartimanduas m.E. nach von allem etwas zu viel: zu viel Gewalt, zu viel Sex, zu viel Esoterik, allerdings zu wenig wirkliche Handlung... Letztendlich läuft alles auf einen Zweikampf Cartas und ihrer Erzrivalin Medb hinaus, die sich in der Gegenwart sozusagen materialisieren. Das war mir doch etwas zu eintönig, zu fantastisch. Außerdem ist die Frühgeschichte Britanniens, der Kelten leider nicht so mein Ding; die Autorin fokussiert Gefühle wie Liebe & Hass, dabei kommt dir geschichtliche Seite eindeutig zu kurz. Das ganze erinnert mich sehr an Erskines Mitternacht ist eine einsame Stunde, der mir überhaupt nicht gefallen hat.
Weiterer Minuspunkt: 800S. für 22,95- das ist definitiv zu teuer, v.a. da das Schriftbild relativ groß ist, es locker auch auf 600-700 Seiten gepasst hätte(da lob ich mir Charlotte Thomas Lagune des Löwen- 1000S. für weniger Geld:))
Isofern fällt es mir schwer es nach Sternen einzuordnen, letztendlich werden es aber definitiv nur 3, da die Geschichte Cartas im Vergleich zu früheren Meisterwerken nicht neues ist, wie gehabt...
Nur EINGESCHRÄNKT empfehlenswert!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Geister, die ich rief..., 7. September 2008
Mit dem Berühren der geheimnisvollen Fibel setzt die Wissenschaftlerin Vivian Rees unbeabsichtigt Geschehnisse in Gang, die sich nicht mehr aufhalten lassen. War es in den vorherigen Romanen Barbara Erskines hauptsächlich die weibliche Protagonistin, die durch ein bestimmtes Ereignis mit längst vergangenen Zeiten konfrontiert wurde, so sind es in ihrem neusten Buch gleich drei Figuren, die von ihrem Alter Ego der Eisenzeit heimgesucht werden. Dies passiert fließend, es gibt keine angekündigten Übergänge, sodass man innerhalb der Abschnitte und Kapitel nahtlos zwischen den Zeiten wandelt. Ist man in einem Moment noch in der Gegenwart, findet man sich im nächsten Moment in der Eisenzeit wieder.
Im Wechsel mit der Gesichte Von Vivian Rees erzählt die Autorin die fiktive Geschichte, der historisch belegten Keltischen Hochkönigin Cartimandua, Ihres Ehemannes Venutius und der historisch nicht belegten Rivalin um die Gunst Venutius, Medb, deren Konfklite selbst den Tod und die Zeit überdauert haben um in der Gegenwart endlich zu Ende geführt zu werden. Barbara Erskinke lässt ihren Lesern dabei keine ruhige Minute, führt sie von Edinburgh ins karge Bergland, erzählt die Geschichte, wie sie hätte sein können, eine Geschichte von Liebe, Hass, Verrat, Hochmut, Eifersucht, aber auch von Loyalität und Stärke. Es sind ausdrucksstarke, farbige und lebendige Bilder, die vor dem Auge des Lesers entstehen und gerade mit Cartimandua, Venutius und Medb fühlt sich der Leser bald stark verbunden. Aber auch die Protagonisten der Gegenwart kommen nicht zu kurz und immer, wenn sich die Vergangenheit manifestiert, leidet und fühlt der Leser mit. Barbara Erskine ist eine Meisterin des Erzählens von Geschichten mit verschiedenen Zeitebenen. Es gelingt ihr auch in diesem Buch mühelos, den Spannungsbogen zu halten, nie den roten Faden zu verlieren und den Leser am Ende des Buches noch mit einer neuer Wendung zu überraschen. Ihre Sprache ist klar, mitreißend und überzeugend und verführt den Leser, seine eigene Zeit hinter sich zu lassen und eine Reise in die Welt der Kelten anzutreten.
Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, das ich in zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Augestattet ist es mit einer Karte von Großbritannien sowie einem Anhang mit den historisch belegten Lebensdaten und -stationen Cartimanduas.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannende "Zeitreise" in die Welt der Kelten , 16. April 2008
Die Keltologin Vivienne unterrichtet an der Universität von Edinburgh und zieht sich mit der Veröffentlichung eines Buches über die keltische Königin Cartimandua, den Unmut ihres Mentors zu, da sie sich nicht nur an rein wissenschaftliche Fakten hält. Seit sich Vivienne mit Cartimandua beschäftigt taucht sie durch Traumerlebnisse immer mehr in das Leben der keltischen Königin ein. Nach einem schlimmen Streit mit Hugh, ihrem Professor, nimmt sie in einer Kurzschlussreaktion die sogenannte Cartimandua-Brosche an sich, die sie bei einem Fernsehauftritt verwenden will. Durch die Brosche werden auch Hugh und Pat, die zusammen mit Vivienne ein Hörspiel inszenieren will, in den Sog der Ereignisse um Königin Cartimandua verwickelt. Die Seelen der lange Verstorbenen wollen nicht ruhen bis die eng verknüpfte Geschichte von Cartimandua, König Venutius und Medb zu Ende erzählt wurde.
Wieder ein spannendes und gut lesbares Buch von B.E., das die Erwartungen vollkommen erfüllt. Die Story folgt zwar dem bereits bekannten Muster, dass eine Frau Ereignisse aus dem Leben einer historischen Persönlichkeit nacherlebt ist aber trotzdem super. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich bin aber auch zugegebenermaßen ein sehr großer Fan der Bücher von Barbara Erskine!
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