Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
leichte Kost, 29. August 2007
Ich kann diese bitterbösen Rezensionen nicht so ganz nachvollziehen. Sicher, das Buch ist kein Intellektuellen-Krimi und zugegeben, es ist wahnsinnig klischeehaft. Und noch einmal zugegeben, die Soft-Porno Szenen nerven. Aber trotzdem habe ich es bei schlechtem Nordseewetter im Ferienhaus zügig und ganz gern durchgesen. Es war etwas zum Entspannen und dafür okay.
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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Leichte Kost, 2. August 2007
Wer mit dem Gedanken spielt, "Leichte Beute" ("Leichte Kost" wäre vill. ein passenderer Titel gewesen) von Allison Brennan zu kaufen, welches, mir unverständlicherweise 3,5 von 5 Sternen besitzt, dem kann ich davon nur abraten.
Als spannender Thriller angepriesen, ist das Buch ein kleiner netter (wenn man das noch so bezeichnen kann), kitschiger, Roman, mehr aber auch nicht.
Die Story selbst wäre ja durchaus interessant:
Eine erfolgreiche Romanautorin, welche früher beim FBI war, findet sich auf einmal im Fadenkreuz eines Killers wieder. 3 Menschen wurden von diesem Killer bereits so getötet, wie sie es in ihrem Romanen beschrieben hat und schnell ist allen klar, dass es darauf hinauslaufen wird, dass der Killer die Autorin als Hauptziel hat. Die Suche nach dem Killer gestaltet sich schwierig und alsbald stellt sich heraus, dass der Killer etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat.
Soweit so gut. Die Umsetzung der Geschichte ist aber nun wirklich eine Traurigkeit sondergleichen. Selten so einen langweiligen "Thriller" gelesen. Die Figuren, von der Heldin Rowan Smith, über ihre Bodyguards John und Michael, bis hin zu den FBI-Agenten und FBI-Direktor, wirken so künstlich, so blass und so comicmäßig, dass es einem schon fast wie eine Satire vorkommt.
Alle sehen natürlich blendend aus, egal welche Uhrzeit, egal welcher Umstand (nach der Dusche, nach und vor dem Joggen, frisch aufgestanden und hundemüde etc) und alle haben einen so ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, dass sie natürlich keinerlei Fehler besitzen. (Die Autorin wird auch nicht müde dies immer wieder zu erwähnen)
Zu allem Überfluss wird aus dem Thriller dann auch noch eine Liebesdreiecksgeschichte, da sich die beiden blendend aussehenden Bodyguards natürlich in die bildhübsche geheimnisvolle Autorin verlieben, welche sich wiederum in den einen, natürlich auch sehr geheimnisvollen, ehemaligen Elite-Soldaten, ehem. Drogenfahnder, ehem. was weiß ich, Bodyguard John verliebt. Beide verstehen sich blind, können, "wie nie jemand zuvor", die Gefühle des anderen einschätzen und beginnen einen Romanze vor der selbst Schmalzblättchen und Groschenromane zurückschrecken würden.
Hinzu kommen die wirklich detailliert und ausführlich geschilderten Beschreibungen des horizontalen Tangos, welcher natürlich, egal wie brenzlig die Situation ist, zu jeder Zeit mit einer Romantik und Leidenschaft vollzogen wird, bei der man sich manchmal die Frage stellt, ob jemand wirklich schon mal so "getanzt" hat. Naja.
Ansonsten benimmt sich das FBI wie der die Freiwillige Feuerwehr von Hinterkruxburg bei Ermittlungen in einer Brandstiftung. Offensichtliche Möglichkeiten den Mörder zu finden werden einfach mal übersehen, obwohl selbst dem Leser nach 100 Seiten bereits klar ist wer denn nun der große Böse ist. Mit dieser Auflösung wird dann aber auch nicht bis zum Schluss gewartet, nein, mitten im Buch weiß dann auch das FBI, mehr durch Zufall als durch Ermittlungen, wer denn nun der Mörder ist.
Der Mörder selbst ist dann natürlich die Ausgeburt des Bösen, von Geburt an versteht sich, der irgendwelche leicht irrationalen Ziele verfolgt um die gute Autorin endlich zu töten. Verhalten tut er sich dabei aber wie Supermann auf LSD und schaltet mit einfachsten Tricks Topleute des FBIs und der Marine aus. (Strom abgeknipst und den Bodyguard durchs Fenster erschossen. Wow. Gut das man einen Bodyguard hat) Knochenbrüche oder schwere Verletzungen heilen bei ihm von heute auf morgen und seinen Kreuzzug finanziert er mit Überfällen auf Supermärkte. (irgendwie musste diese Begründung ja ins Buch)
Das richtige hammerharte kommt aber zum Schluss. Der Täter ist dann nämlich nicht nur genial und böse, während das FBI selten dumm und blütenweiß ist, nein. Der Täter ist dann auch noch verrückt wie eine Kanalratte. Mischt der nicht wirklich ein Video und untermalt das ganze mit Rapmusik welche nur "töte" (dämliche Übersetzung halt) schreit..uff.da wurde es mir dann echt fast zuviel.
Also wie gesagt. Wer auf spannende, logische, oder zumindest unterhaltende, Literatur steht, kann von dem Ding gleich die Finger lassen. Das Buch ist eher was für Mutti wenn sie in Urlaub fährt und ihr "echte Krimis" zu nervenaufreibend und "Groschenromane" zu kitschig sind.
Vill. kann das ja dem einen oder anderen 470 Seiten Qual (ja, ich hab durchgehalten. Ich wollte wissen ob das Buch bis zum Ende so schlecht bleibt....und ja...das Buch bleibt es) und eine Menge Zeit ersparen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Leichte Lektüre, 18. Juli 2007
Das Buch ist spannend, da gibt es nichts! Die Handlungskurve ist perfekt aufgebaut, die Figuren sind hinreichend genau charakterisiert. Es gibt einige Unwahrscheinlichkeiten, aber das stört überhaupt nicht, denn wenn wir ehrlich sind, gibt es die in jedem guten Krimi. Die Autorin versteht also ihr Handwerk.
Trotzdem bleibt nach dem Lesen ein flaues Gefühl. Etwa wie nach dem Genuß eines Hamburgers. Es fehlt, um im Bild zu bleiben, das nachhaltige Geschmackserlebnis. Der Roman ist zu glatt, um hängenzubleiben. Er liest sich wie ein Musterbeispiel für ein Schreibseminar, bei dem sich leider der Veranstalter nicht entscheiden konnte, ob es um Krimis oder um einen modernen Frauenroman (das sind die mit Sex!) gehen sollte. Und hier sind wir beim wirklichen Kritikpunkt. Die Autorin erspart uns nicht die geringste Kleinigkeit der körperlichen Begegnungen der beiden Hauptpersonen. Fantasietötender geht es nicht mehr. Weniger wäre definitiv mehr gewesen! Zwei Punkte Abzug.
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