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Insel der Vergessenen: Roman
 
 

Insel der Vergessenen: Roman (Taschenbuch)

von Victoria Hislop (Autor), Angelika Felenda (Übersetzer)
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Diana Taschenbuch (29. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453351606
  • ISBN-13: 978-3453351608
  • Originaltitel: The Island
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 137.212 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Musterbeispiel für einen historisch-psychologischen Spannungsroman. Das ist Unterhaltung auf sehr hohem Niveau." (Deutschlandradio Kultur )

"Ein bewegendes Buch." (Für Sie )

«Ein grandioser Schicksalsroman über die Macht von Liebe und Erinnerung.» (Observer )

Kurzbeschreibung

Alexis Fielding sehnt sich danach, mehr über die Herkunft ihrer griechischen Mutter zu erfahren. Doch Sofia schweigt. Erst als Alexis kurz entschlossen nach Kreta aufbricht, gibt ihr Sofia einen Brief mit. Er sei, verspricht sie, der Schlüssel zur Vergangenheit. Bei ihrer Ankunft entdeckt Alexis nur einen Steinwurf von Plaka entfernt die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie.

Endlich erfährt sie, welche Rolle diese "Insel der Vergessenen" über Generationen im Leben ihrer Familie gespielt hat. Doch sie ahnt nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe bis heute ihr eigenes Leben bestimmt ...


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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Nach Kreta verlagerte englische Seifenoper unter Einbeziehung der Lepra, 8. Juli 2008
Auch wenn bei bisherigen Beschreibungen fast durchweg 5 Sterne vergeben wurden, kann ich mich dieser Begeisterung leider nicht anschließen.
Davon abgesehen, dass der Schreibstil wenig flüssig ist (was an der Übersetzung liegen mag), erinnert mich die Handlung eher an eine, nach Kreta verlagerte, bedenklich überzogene englische Seifenoper, als an eine kretische Familiengeschichte in den 30er- bis 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Beim Lesen hatte ich durchweg schwere Zweifel an den Kenntnissen der Autorin über griechische Sitten, Gebräuche, Geschichte und Mentalität, auch dahingehend, ob sie jemals an einem orthodoxen Gottesdienst oder einem landesüblichen Begräbnis teilgenommen hat.

Griechenland und insbesondere Kreta war bis vor wenigen Jahrzehnten stark geprägt durch Tradition und Patriarchat. Mädchen wurden früh zu Haushalt, Hand- und Gartenarbeiten herangezogen, da sie zwischen 14 und 18 Jahren verheiratet wurden. Das Herstellen einer eigenen Aussteuer (Prika) war ein absolutes Muss. Sich gegen diese Tradition zu wehren, wäre keinem Mädchen in den Sinn gekommen. Allüren, wie die 21jährige Anna im Roman sie zeigt, hätten allenfalls zu Tratsch, Scham, Schlägen und zum gefürchteten "Sitzenbleiben" des Mädchens geführt.
Erstaunt las ich über einen kretischen Fischer, der (um die Zeit des Bürgerkriegs!) seine Tochter mit einem fast unbekannten jungen Mann, der noch nicht mal deren Verlobter war, regelmäßig ausgehen ließ. Völlig unvorstellbar in der damaligen kretischen Gesellschaft, die mit Adlerblicken die Jungfräulichkeit ihrer Mädchen hütete. Ein junger Mann bekam seine Braut, die überwiegend vermittelt wurde, vor der Hochzeit allenfalls in der Kirche, beim Wasserholen oder Festtagstanz zu sehen. Als Mädchen von sich aus einen Mann zu küssen, wäre der sicherste Weg gewesen, umgehend in Verruf zu kommen. Auch hätte der Jüngling solches Betragen als glatte Aufforderung verstanden, der er sofort versucht hätte nachzukommen.
Ebenso unglaubhaft ist Annas brave Schwester Maria, die ihren Arzt zum Kaffee alleine in ihr Haus einlädt. Die gesamte Nachbarschaft hätte sich das Maul zerrissen und das Mädchen sich danach vor massenhaften Zudringlichkeiten nicht mehr retten können.
Absurd wirkt genauso der kretische Fischer, der "in seinem Wagen nach Hause fuhr", als in Griechenland noch gehungert wurde. Ich kann mich gut an Nordgriechenland erinnern, als dort noch in den Neunzigern, einige Fischer mit dem Moped fuhren, da die Anschaffung eines Autos noch nicht einmal in deren Träumen möglich war.

Auf diese Weise könnte man noch lange weiterschreiben über:
- griechischen Kaffee, der so viel anders zubereitet wird, wie hier dargestellt;
- lange im Voraus ausgesprochene Einladungen, die in dieser steifen Art in Griechenland niemals üblich waren;
- ins Kafenion gehende und Ouzo trinkende griechische Frauen;
- unüberbrückbare, aber hier fast nicht ins Gewicht fallende Standesunterschiede;
- jahrelang schon von Lepra befallene Menschen, die fast ohne auffällige Symptome, unbeeindruckt ihren Aufgaben nachgekommen sind (auch bei der weniger aggressiven Form fallen buchstäblich die Glieder von den Stümpfen! Siehe hierzu z.B.:
http://lepra-tuberkulose.de/lepra/infkt_06.html), usw.

Eigentlich sehr schade! Das Thema ist außerordentlich interessant. Mit einer glaubhafteren Geschichte, basierend auf soliden Recherchen, vielleicht mit einigen Fotos und einem Index (zu den griechischen Ausdrücken) versehen, wäre es ein beachtenswertes Werk geworden. Wer gerne Historisches über Griechenland liest, ist mit anderen Büchern, auch griechischer Autoren besser bedient. Über die Leprakrankheit (weniger über Spinalonga) gibt es einige nützliche Internetseiten, die bedeutend informativer sind, als das vorliegende Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Atemberaubende Reise durch die Geschichte, 11. März 2009
Von Sonja Stern (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
In ihrem Buch "Insel der Vergessenen" schildert Victoria Hislop die herzergreifende Geschichte einer Familie im 19. Jahrhundert, die schicksalhaft mit der Vergangenheit Spinalongas, Griechenlands Leprakolonie, verbunden ist.
Die Schilderungen sind so lebendig, dass man meint, mittendrin zu sein. Meer und Wind, Angst, Hoffnung und Enttäuschung schicken den Leser durch eine Achterbahn der Gefühle und Sinneseindrücke.
Eine Geschichte der ergreifendsten Art.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ergreifend schön, 23. Januar 2009
Ich war nun schon einige male auf Kreta und habe mir auch die Insel Spinalonga angesehen, kannte auch obeflächlich deren Geschichte. Jetzt habe ich das Gefühl die Menschen und deren Geschicht auf Spinalonga zu kennen und habe einen ganz anderen Bezug dazu. Das Buch wurde mir empfohlen und ich zähle es zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!
Ich werde ganz sicher noch einmal nach Spinalonga reisen. Als ich das Buch fertig gelesen hatte war mir als müsste ich meinen Urlaub auf Kreta beenden und nach hause fliegen. Eine sehr ergreifende, interessante, liebevolle Geschichte die einem Kreta und seine Menschen näher bringt.
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4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung bei perfektem Urlaubsfeeling
Zugegeben, hier handelt es sich nicht gerade um einen neuen Klassiker der Literatur und es mag ja auch sein, dass historisch nicht jedes Detail stimmig ist, aber was soll's. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Vanessa Wagner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen So muss es gewesen sein!
Mit der Hilfe dieses Buches kann man vieles ueber dieses wenig bekannte Teil griechischer Geschichte lernen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von E. Xenou veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!
Eine spannende Familiengeschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Da ich dieses Buch gelesen habe als ich gerade auf Kreta war mußte ich unbedingt die Insel Spinalonga... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Michaela veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen eine wunderbare Geschichte
Ich habe auf Kreta als Reiseleiter gearbeitet und habe nach und nach ein Stück der Insel entdeckt, wie auch Spinalonga... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Sabome veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehnsucht...
... nach Menschen, die man liebt, aber nicht umarmen darf -
... nach dem Geruch von griechischem Essen -
... nach einer intakten Familie -
... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tina Zeitner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein sehr berührendes Buch
Die Insel Kreta ist mir sehr gut bekannt,doch über die Insel Spinalonga hatte ich bisher nichts gehört. Doch dieses Buch hat mir diese kleine Insel. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von robby veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen tragisch und lesenswert...
Die Geschichte rührt sehr an und schildert tiefsinnig, was es bedeutet, wenn man geliebte Menschen unfreiwillig für immer verlassen muss. Lesenswert...
Vor 18 Monaten von marathon-man veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für alle Griechenland Fans...
....und alle die es werden wollen. Dramatisch und nicht mehr aus der Hand zu legen!
Vor 22 Monaten von Avantgardistin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Bewegende Lektüre
Die junge Archäologin Alexis reist nach Kreta um mehr über die Herkunft ihrer Mutter herauszufinden. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Nicole Köpfle veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Komplimente für diesen Erstlingsroman

Die vor Kreta liegende Insel Spinalonga gibt es wirklich. Und die Insel hat zwischen 1903 und 1957 tatsächlich als eine der letzten Lepra-Kolonien Europas fungiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2007 von Mirka

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